Schattenseite der Globalisierung
Illegales Einschleusen von Migranten nach Europa oder in die Vereinigten Staaten von Amerika ist in den vergangenen Jahren zum Milliardengeschäft geworden.
Illegales Einschleusen von Migranten nach Europa oder in die Vereinigten Staaten von Amerika ist in den vergangenen Jahren zum Milliardengeschäft geworden.
Auch vier Flüchtlinge aus Eritrea haben am Lufthansa-Halbmarathon in Frankfurt teilgenommen. Für sie war Laufen lange ein „sich in Sicherheit bringen“.
Wenn Europa in der Schuldenkrise hart bleibt, will Athen Zehntausende Flüchtlinge nach Berlin schicken. Falls Terroristen darunter sein sollten, sei Europa selbst schuld, sagt Verteidigungsminister Kammenos.
Über Jahrhunderte lebten Kapuziner im Kloster Dieburg - doch Ende 2012 gab der Orden den Standort wegen Nachwuchsmangels auf. Nun wird er zum Asylbewerberheim.
Erfurt will Flüchtlinge künftig in den Wohnungen der Thüringer Landtagsabgeordneten unterbringen. Die Stadt findet die Apartments ideal. Die betroffenen Politiker reagieren zurückhaltend.
Ein Protestlager von Flüchtlingen in Dresden wird geräumt. Nach einem entsprechenden Gerichtsbeschluss bauten die Protestler ihre Zelte selbst ab. Am Montagabend war es zu Konfrontationen mit Pegida-Anhängern gekommen.
Kurz nach einer Pegida-Demonstration in Dresden kam es zu einer Konfrontation zwischen Pegida-Anhängern und Unterstützern eines Flüchtlingscamps. Die Polizei schritt ein und verhinderte Schlimmeres.
Herkunft und Sprache trennen die jungen Flüchtlinge. Aber das Fußballturnier „Refugees Welcome“ in Frankfurt bringt sie zusammen.
Australien sendet Bootsflüchtlinge umgehend zurück, oder verfrachtet sie auf angrenzende Pazifikinseln. In den Internierungslagern dort herrschen üble Zustände.
Tausende Kosovaren beantragen derzeit in Deutschland Asyl. Sie haben keine Chance auf eine Anerkennung. Dennoch müssen sie untergebracht werden - im nordrhein-westfälischen Olpe gelingt das.
Die Stadt Witten gibt ein Beispiel für moderne Flüchtlingshilfe. Eine App hilft, sich in der fremden Umgebung zurechtzufinden, und fasst alle Angebote übersichtlich zusammen. Andere Städte zeigen bereits Interesse an dem Projekt.
Bundesinnenminister de Maiziere hält Asylzentren in Nordafrika für eine „sinnvolle Lösung“. Dort könnten Möglichkeiten geschaffen werden, legal nach Europa zu kommen.
Die Deutsche Bischofskonferenz hält trotz der Beschwerden von Innenminister de Maizière am Kirchenasyl fest. Immerhin scheint es aber eine Plattform für eine mögliche Einigung zu geben.
Der Syrer George hat vor 15 Jahren Asyl in Deutschland beantragt – ohne Erfolg. Wie ist das Leben, wenn man jeden Tag die Abschiebung fürchten muss?
Im Winter wird die Armut in Berlin besonders sichtbar – in Suppenküchen oder Sparbäckereien. Und es ziehen immer mehr Arme in die Hauptstadt.
Die Flüchtlingsunterkünfte der Region platzen schon lange aus allen Nähten. Jetzt stellte das Frankfurter Sozialamt erstmals Container auf. „Wir haben keine andere Wahl“, heißt es.
Seit dem Jugoslawien-Krieg Anfang der neunziger Jahre haben nicht mehr so viele Flüchtlinge in Deutschland Schutz gesucht. Für 2015 rechnet das Bundesamt für Migration nun mit mindestens 300.000 Asylanträgen. Gleichzeitig steigt die Zahl der Abschiebungen.
Die Flüchtlingszahlen in Hessen sind weiter hoch. Bei der Asylkonferenz diskutieren das Sozialministerium und die Kommunen nun die Finanzierung. Fest steht schon eines: Die Pauschale, die das Land für jeden Flüchtling zahlt, steigt.
Bayern beharrt auf Einstufung des Kosovos als „sicherer Herkunftsstaat“ – trotz neuer Maßnahmen, die die Innenminister am Freitag in einem Krisentreffen beschlossen hatten.
Stärker noch als die Zahl der Flüchtlinge in Deutschland ist die Zahl der Kirchenasyle gestiegen. Politiker kritisieren das. Doch es gibt nicht nur die staatliche Wahrheit über die Flüchtlinge.
Denn Deutschland hat bereits ein Einwanderungsgesetz, das Aufenthaltsgesetz, das wesentlich flexibler und unbürokratischer ist als ein Punktesystem nach kanadischem Vorbild. Was Deutschland aber dringend braucht, ist ein besseres Marketing.
Sie haben viel Verständnis für Pegida, sehen Flüchtlinge als Problem und wählen aus Enttäuschung: Auch in Hamburg zeigen Umfragen den Protestcharakter der „Alternative für Deutschland“.
Rettungskräfte haben vor der italienischen Insel Lampedusa mehr als 2000 Menschen in Sicherheit gebracht. Vermutlich waren die Flüchtlinge trotz des schlechten Wetters von Libyen aus gestartet.
In einem Hotel in Wien wird Gastfreundschaft neu definiert: Das „Magdas“ beschäftigt hauptsächlich Flüchtlinge, die sonst auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance haben. Ein Besuch kurz vor der Eröffnung.
Der Wahlkampf in Hamburg war langweilig? War er gar nicht. Man muss nur genau hinsehen. Eine Fahrt durch die Brennpunkte im Tor zur Welt.
Die Zahl der Asylbewerber aus dem Kosovo ist im Januar um 80 Prozent gestiegen. Angesichts dieses Trends geraten Bund und Länder in Panik. Was ist zu tun?
Die Kosovaren verlassen in Massen ihr Land, die Regierung bittet um Hilfe. Die Zahl der Asylbewerber steigt dramatisch an. Jetzt werden Bundesregierung und die Europäische Union aktiv.
Die Athen-Starre der EU und die friedenspolitische Vollbeschäftigung der Kanzlerin lassen derzeit eine sinnvolle Asyl- und Einwanderungspolitik nicht zu.
Vergangenes Jahr ist die Zahl der Flüchtlinge in Deutschland um rund 130.000 gestiegen. In der Vergangenheit haben jedoch schon einmal viel mehr Menschen in Deutschland Zuflucht gesucht.
Mehrere Schlauchboote mit Flüchtlingen an Bord stachen am Wochenende in Nordafrika in See – trotz Kälte und hoher Wellen. Ein Boot konnte gerettet werden, die anderen kenterten wohl. Es könnte mehr als 300 Opfer geben.
Einen Asylbewerber abzulehnen, ist nicht besonders schwer. Ihn abzuschieben stellt die Behörden jedoch oft vor größte Herausforderungen. Manche Behörden verzichten mittlerweile komplett auf Abschiebungen.
Ministerpräsident Volker Bouffier hält den Asylkompromiss für unzureichend. Im F.A.Z.-Interview erklärt er, warum: Jetzt kämen die Asylbewerber vom Westbalkan mit albanischen Pässen - in Serbien ausgestellt.
Selbst Winterstürme auf dem Mittelmeer halten die Verzweifelten nicht von einer Überfahrt von Nordafrika aus ab: Vor Lampedusa sind mindestens 25 Flüchtlinge auf einem Boot erfroren.
Mehr als 50 Millionen Menschen sind auf der Flucht. Welches Leid Kriege und Krisen für Zivilisten bedeuten, daran erinnerte auf der Münchner Sicherheitskonferenz der UN-Flüchtlingskommissar. Der Westen müsse mehr tun und die Lasten gerechter verteilen - auch innerhalb der EU.
Zumindest für die Dauer ihrer Ausbildung soll jungen Asylbewerbern ein sicherer Aufenthaltsstatus gewährt werden. Darauf drängen mehrere Länderchefs in einem Brief an Kanzlerin Merkel. Der Bundesrat fordert Korrekturen an geplanten Änderungen.
In ländlichen Regionen sterben die Alten und die Jungen ziehen weg. Mancher Bürgermeister will das Problem mit der Ansiedlung von Flüchtlingen lösen. Eine elegante Idee – aber funktioniert sie auch?