Nach den Schüssen aufs Flüchtlingsheim
Auch zwei Tage nach den Schüssen auf ein Flüchtlingsheim in Hofheim am Taunus fehlt von dem oder den Schützen jeder Spur. Die Sicherheitsvorkehrungen sollen nun verstärkt werden.
Auch zwei Tage nach den Schüssen auf ein Flüchtlingsheim in Hofheim am Taunus fehlt von dem oder den Schützen jeder Spur. Die Sicherheitsvorkehrungen sollen nun verstärkt werden.
Auch zwei Tage nach den Schüssen auf ein Flüchtlingsheim in Hofheim am Taunus fehlt von dem oder den Schützen jeder Spur. Nun soll ein privater Sicherheitsdienst die Bewohner schützen.
Im Main-Kinzig-Kreis stehen den Asylsuchenden viele Ehrenamtliche zur Seite. Die Bereitschaft zur Hilfe ist groß. Nur an einem Ort gab es Ärger um eine Unterkunft.
Die Debatte über die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland gerät außer Kontrolle: Nun hat auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow Morddrohungen erhalten.
Die Bewohner schliefen, als es in der Nacht neun Mal knallte: Die Unterkunft für Asylbewerber in Hofheim ist mit einer Druckluftwaffe beschossen worden.
Unterwegs in Tröglitz, jener Ort, in dem so viele Nazis leben sollen. Es ist natürlich alles ganz anders hier, als man vorher dachte. Aber irgendwann kommt sie doch, die Angst. Sie erfasst jeden.
In Tröglitz hat eine Unterkunft für Flüchtlinge gebrannt, und auch in anderen Orten wehren sich Leute dagegen, dass Asylbewerber kommen. Warum es dort am schlimmsten ist, wo es kaum Fremde gibt.
In Jordanien schwindet die Begeisterung für den Krieg gegen den IS. Die Probleme des Königreichs werden immer größer: Jordanische Dschihadisten, die Lage in Syrien, die Flüchtlinge im eigenen Land - eine Zeitbombe.
Die Zeiten, in denen viele Kommunen im Hochtaunus gar keine Flüchtlinge aufgenommen haben, sind vorbei. Trotz schlechter Erfahrungen gibt es dort immer mehr Gemeinschaftsunterkünfte. Doch viele der Häuser sollen eigentlich abgerissen werden.
Die Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Land und Bund lässt sich verbessern, genauso wie Kommunen voneinander lernen können. Nur so wird es gelingen, Flüchtlingen zu helfen und ihren neuen Nachbarn das Gefühl zu geben, sich vor den Neuankömmlingen nicht fürchten zu müssen.
Politiker aus Berlin oder aus den Landeshauptstädten haben gut reden. Der verkohlte Tröglitzer Dachstuhl steht auch für ausgebrannte Gemeinden. Das lässt sich nicht autoritär wegwischen. Ein Kommentar.
Die Zahl der Asylbewerber bleibt hoch. Sie zu versorgen kostet viel Geld. Darüber will der zuständige Minister abermals mit den Kommunen sprechen. Er sieht aber auch den Bund in der Pflicht.
In Hessen entstehen zwei neue Erstaufnahmestellen für Flüchtlinge. Doch trotz Erweiterung reicht das Angebot nicht. Indes sieht der hessische Sozialminister Grüttner für die Versorgung der Flüchtlinge auch den Bund in der Pflicht.
Sachsen-Anhalt will trotz des Brandanschlags auf die Flüchtlingsunterkunft in Tröglitz weiterhin auch dort Flüchtlinge unterbringen. Das sagte der Innenminister Sachsen-Anhalts, Stahlknecht. Wie das geschehen soll, will er an diesem Dienstag erkunden.
Landrat Götz Ulrich wird nach dem Brandanschlag in Tröglitz von Unbekannten bedroht. Deshalb steht er nun unter besonderem Schutz. Die Brandstifter sind derweil immer noch nicht gefunden.
Nach dem Feuer in einem geplanten Flüchtlingsheim in Tröglitz geht die Suche nach den Brandstiftern weiter. Der Landrat kündigte derweil an, dass trotz der Tat 40 Flüchtlinge in dem Ort unterkommen sollen.
Nach dem Brandanschlag auf ein geplantes Asylbewerberheim in Tröglitz haben sich mehrere hundert Menschen an einer Demonstration beteiligt. Das Feuer soll vorsätzlich gelegt worden sein. In dem Ort hatte es wochenlange Proteste gegen die Unterkunft gegeben.
Nach Deutschland kommen so viele Flüchtlinge wie nie. Sie wollten nur das Sozialsystem ausnutzen, lautet ein Vorurteil. Im Alltag vieler Afrikaner in Hessen geht es um ganz andere Dinge.
Weil Rechtsextreme vor seinem Wohnhaus demonstrieren wollten, trat der Bürgermeister von Tröglitz zurück. Im Ort jedoch fürchtet man sich eher vor Ausländern – sehr zur Freude der NPD.
Die Einrichtung für Flüchtlinge in Gießen ist überfüllt, deswegen schafft eine alte Kaserne in Büdingen Abhilfe. Jetzt haben sich Stadt, Land und Kreis auf Details verständigt.
Bei einer Geberkonferenz für die Opfer des Krieges in Syrien sind 3,8 Milliarden Dollar zugesagt worden. Von den benötigten 8,4 Milliarden Dollar ist das weit entfernt. Deutschland will mit 255 Millionen Euro helfen.
Nach dem jüngsten Interview von CDU-Abgeordneten Hans-Jürgen Irmer hält die SPD ihn für einen „Überzeugungstäter“. Damit sei er nicht mehr tragbar und solle den Vorsitz des Ausschusses für Heimatvertriebene und Flüchtlinge abgeben.
Zwar erhält keine andere Nation so viele Asylgesuche wie Deutschland. Doch pro Kopf gerechnet nehmen viele Staaten mehr Flüchtlinge auf. Vor der Ministerpräsidentenkonferenz fordern die Länder, die Kosten gerechter zu verteilen.
Wohnungsnot macht erfinderisch, auch wenn es um Flüchtlinge geht. Die Nassauische Heimstätte will Asylbewerbern modular aufgebaute kleine Häuser zur Verfügung stellen.
Zerai Abraham hat als „HannsM“ monatelang 50-Euro-Scheine in der Stadt Frankfurt versteckt. Jetzt will er für Flüchtlinge Geld sammeln.
Morddrohungen gegen Politiker und Hass-Demos vor ihren Privatwohnungen: Petra Pau hat die Situation erlebt, vor der sich der zurückgetretene Bürgermeister von Tröglitz gefürchtet hat. Die Bundestagsvizepräsidentin verlangt nun besseren Schutz.
Im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge liegen massenhaft nicht abschließend bearbeitete Asylanträge - und es werden immer mehr. Für die Betroffenen bedeutet dies oft jahrelanges Warten in provisorischen Unterkünften.
Überall in Deutschland schrumpft die katholische Kirche. Nur nicht in Hamburg, wo Einwanderer aus katholischen Ländern für Wachstum sorgen. Seit diesem Samstag wird die Diözese vom jüngsten Bischof der Republik geleitet.
Weite Teile Syriens liegen nach vier Jahren Bürgerkrieg in Trümmern. Sogar aus dem Weltall ist das Ausmaß der Zerstörung zu sehen - denn in dem Land gehen buchstäblich die Lichter aus.
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) setzt sich in Brüssel für die Einrichtung von Aufnahmezentren für Asylbewerber in Afrika ein. Sie könnten eine Lösung für das Flüchtlingsproblem sein, sagte er. Unterstützung kommt aus Österreich.
Jeder Strommast, der gebaut werden soll, setzt in Deutschland ein basisdemokratisches Brimborium in Gang. Warum nicht auch ein Flüchtlingsheim? Dann läuft es so wie in Tröglitz.
Nach dem Rücktritt des Bürgermeisters von Tröglitz in Sachsen-Anhalt, der sich im Streit über ein Flüchtlingsheim dem Druck von Rechtsextremen beugte, spricht Justizminister Maas von einer „Tragödie für unsere Demokratie“. Auch der Grüne Özdemir und CDU-Politiker sind erschüttert.
In dem kleinen Ort Tröglitz marschieren Rechtsextreme gegen die Unterbringung von Flüchtlingen auf. Bürgermeister Markus Nierth fühlt sich im Stich gelassen - und kapituliert vor der NPD.
Die ehemalige Kaserne in Büdingen in der Wetterau soll zu einer Flüchtlingsunterkunft werden. Doch nach Informationen der F.A.Z. haben auch chinesische Investoren Interesse an dem Areal.
Der griechische Verteidigungsminister Kammenos droht, Asylbewerbern Papiere für die Weiterreise nach Deutschland auszustellen, falls Griechenland im Schuldenstreit weiter „misshandelt“ werde. Die Empörung in Deutschland ist groß.
Die Klassenzimmertür auf, und die Kinder werden mit einem Flüchtlingsdrama überrascht: In der Aufregung um die Unterbringung von Asylbewerbern versucht es ein Theater in Bautzen mit Schocktherapie.