Malaysia erhöht Druck auf Burma
Malaysia will endlich eine Lösung der Flüchtlingskrise in der Region erreichen. Doch Burma sperrt sich, obwohl von dort der Großteil der Bootsflüchtlinge stammen.
Malaysia will endlich eine Lösung der Flüchtlingskrise in der Region erreichen. Doch Burma sperrt sich, obwohl von dort der Großteil der Bootsflüchtlinge stammen.
Salah flüchtete vor dem Krieg in Syrien. Inzwischen wohnt er in einer WG in Darmstadt, eine Hilfsorganisation hat dabei geholfen. Salah will in Deutschland Medizin studieren. Ein Besuch.
Bernd Ehinger macht’s noch einmal: Der Präsident der Handwerkskammer Frankfurt/Rhein-Main tritt zu den Neuwahlen im Herbst wieder an. Im Interview beklagt er die Über-Akademisierung und setzt auf Flüchtlinge zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses.
Die EU will Flüchtlinge nach einer Quote auf die Mitgliedsländer verteilen. Doch wer meint, das würde helfen, hat aus den alten Fehlern nichts gelernt.
Die deutschen Marineschiffe haben die Anweisung erhalten, die Boote von Migranten auf dem Mittelmeer nach deren Rettung zu zerstören. Außenminister Steinmeier fordert im Kampf gegen die Schleuser eine enge Zusammenarbeit zwischen EU und Vereinten Nationen.
In Zossen südlich von Berlin haben Rechtsextreme einen Brandanschlag auf ein geplantes Flüchtlingsheim verübt. Der Ort in Brandenburg ist nicht zum ersten Mal in den Schlagzeilen.
Erzieher würden nicht angemessen bezahlt, findet Wirtschaftsminister Gabriel. Er will den Kommunen deshalb mehr finanziellen Spielraum geben – indem der Bund die Unterbringung von Flüchtlingen komplett übernimmt.
In einer Flüchtlingsunterkunft ist es zu einem Großstreit gekommen, der in eine Massenschlägerei mit 80 Beteiligten ausartete. Drei Männer wurden dabei leicht verletzt.
Alleine am Himmelfahrtstag hat die deutsche Fregatte „Hessen“ im Mittelmeer fast 300 Migranten aufgegriffen. Die Flüchtlinge waren in Schlauchbooten in Seenot geraten.
Die Diskussion über den Umgang der EU mit der Flüchtlingskrise führt von einem Dilemma zum anderen. Die Mitgliedstaaten müssen eine Grundfrage klären: In welchem Umfang wollen sie Einwanderung zulassen?
Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hofft auf einen baldigen Beschluss über eine Militärmission im Mittelmeer. Boote von Schleppern sollen „unbrauchbar“ gemacht werden. Widerstand gegen die Pläne gibt es unter anderem aus Deutschland.
In Südostasien verschärft sich die Lage Hunderter Bootsflüchtlinge. Die malaysische Regierung kündigt eine harte Linie an - und will die Schiffe zurück aufs Meer schicken.
Sie nennen ihn „Papa“: Peter Junge trainiert in Bitterfeld Flüchtlinge im Laufen, im Fußball, im Alltag. Kein leichtes Unterfangen in der mitteldeutschen Provinz. „Dies ist unsere Antwort auf Pegida“, sagt er.
Flüchtlinge müssen menschenwürdig behandelt werden - aber eine Aufnahmepflicht in den europäischen Staaten besteht nicht. Es verstößt nicht gegen internationales Recht, wenn man sie an der Grenze zurückweist. Aber ist es auch sinnvoll?
CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer warnt, dass Deutschland mit der weiteren Aufnahme von Flüchtlingen überfordert werde. Seine Kritik richtet sich vor allem gegen andere europäische Staaten.
Die EU will Flüchtlinge nach einer Quote auf die europäischen Länder verteilen. 20.000 Plätze sollen sofort in den Mitgliedstaaten geschaffen werden. Die britische Innenministerin Theresa May lieber Flüchtlingsboote zurückzuschicken.
Von Calais aus versuchen immer wieder Flüchtlinge von Frankreich nach England zu gelangen. Nun sind Videobilder aufgetaucht, die einen gewalttätigen Einsatz von Polizisten gegen die Migranten zeigen sollen.
Über die Entlastung durch die neue Anlaufstelle für Flüchtlinge in Neustadt freut sich der überfüllte Gießener Hauptstandort. Die Kleinstadt stellt das aber vor eine Herausforderung.
Vor Indonesiens Küste spielte sich ein Flüchtlingsdrama ab: Über 600 Flüchtlinge der staatenlosen Rohingya aus Burma wollten der Verfolgung in ihrem Heimatland entgehen - und wurden Opfer skrupelloser Menschenschmuggler.
Nach den Flüchtlingsdramen im Mittelmeer will die EU-Kommission die Aufnahme der Flüchtlinge besser verteilen. Von der Kritik an der Quotenregelung hat sie sich nicht beeindrucken lassen.
Ein Boot mit Hunderten Flüchtlingen strandet vor Indonesien. Daraufhin schleppt die Marine des Landes das Boot wieder hinaus auf hohe See. Sie hätten ohnehin nicht nach Indonesien gewollt, so ein Sprecher.
Die EU will notfalls mit Gewalt gegen Schleuserbanden im Mittelmeer vorgehen. Dafür braucht sie jedoch ein Mandat des UN-Sicherheitsrats. Ob das Gremium seine Zustimmung gibt, ist unsicher.
Immer mehr Flüchtlinge drängen nach Europa, die Mittelmeerländer fühlen sich überfordert. EU-Kommissionspräsident Juncker plant einem Bericht zufolge eine Verteilung entlang fester Quoten.
Die von der Bundeswehr aus Seenot geretteten Flüchtlingen sind in Italien angekommen – 419 Menschen, von Schleppern allein aufs Mittelmeer hinausgeschickt. Für die Marine ist der Einsatz ein Novum.
Die Bundesregierung will dafür den Behörden weitere 2000 Mitarbeiter zur Verfügung stellen. Kanzlerin Merkel erklärt, es werde noch ein „ganz hartes Stück Arbeit“, die Flüchtlinge in Europa anders zu verteilen. Und Ungarns Ministerpräsident Orban bezeichnet verbindliche Aufnahmequoten für Flüchtlinge in der EU als „verrückt“.
Eine Fregatte der Bundeswehr ist im Mittelmeer Hunderten Flüchtlingen auf einem Boot zu Hilfe geeilt. Zwei Schiffe der Bundesmarine befinden sich seit Kurzem im Rettungseinsatz vor Ort.
Ist Limburgerhof das neue Tröglitz? Nach dem Brand in einer dort geplanten Asylbewerberunterkunft beteuert die versammelte Politikprominenz, die Einwohner seien nicht fremdenfeindlich.
Als Reaktion auf die anhaltende Flüchtlingskrise hat die Bundesregierung Hilfe bei der Seenotrettung angeboten. Nun kam die Marine zu ihrem ersten Einsatz.
Sie waren 50 Kilometer zu Fuß unterwegs, sind erschöpft, hungrig, durstig - Tausende Menschen sind von den Inseln im Tschadsee geflohen. Sie fürchten die heranrückende Terrorgruppe Boko Haram.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) setzt sich für Flüchtlinge ein – mit gerade einmal 500 Euro jährlich für ausgewählte Vereine. Bis die Asylbewerber einen Spielerpass bekommen, vergehen Wochen oder Monate.
Der Mittelstand ist eine wichtige Stütze bei der Integration von Flüchtlingen. Im Interview sprechen Professorin Roswitha Gembris, wissenschaftliche Studiengangleiterin Soziale Arbeit und Management an der Fachhochschule des Mittelstands, und Assessor Peter Gödde, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bildung & Handwerk, über die Herausforderungen.
Die Flüchtlingswelle über das Mittelmeer von Afrika nach Europa hält unvermindert. Mehr als 3000 Menschen rettete die italienische Küstenwache allein an einem Tag aus Seenot.
Vor vierzig Jahren endete der Vietnam-Krieg. Damals nahm Deutschland Tausende Boatpeople auf. Wie geht es ihnen heute? Und was können wir aus der Geschichte lernen?
Die Arbeitslosigkeit ist niedrig, die Erwerbstätigkeit hoch: Eigentlich befindet sich der deutsche Arbeitsmarkt in einer guten Verfassung. Ein Problem treibt die Arbeitsvermittler nun aber besonders um.
In der Diskussion über afrikanische Flüchtlingsströme wird kaum über die Migration innerhalb Afrikas geredet. Dabei ist sie der Schlüssel zum Verständnis des Ansturms auf Europa.
Bundespräsident Gauck hat auf Malta eines der umstrittenen Auffanglager für Bootsflüchtlinge besucht. Dabei umschiffte er geschickt die Kritik von Menschenrechtsorganisationen an der maltesischen Flüchtlingspolitik.