Flüchtlinge, Cyber-Mobbingopfer und Pauline
In der Sommerpause von Maybrit Illner versucht sich das ZDF an einem neuen Format. Der „Donnerstalk“ erwies sich dabei als entwicklungsfähig. Nur hätte sich Frau Hayali entscheiden sollen, was sie will.
In der Sommerpause von Maybrit Illner versucht sich das ZDF an einem neuen Format. Der „Donnerstalk“ erwies sich dabei als entwicklungsfähig. Nur hätte sich Frau Hayali entscheiden sollen, was sie will.
Wieder sind bei einer Flüchtlingstragödie im Mittelmeer 40 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Vereinten Nationen war ihr Schlauchboot untergegangen.
Die Zahl der Übergriffe auf Asyl- und Flüchtlingsunterkünfte liegt nach sechs Monaten auf dem Niveau des Vorjahres. Das teilte das Bundesinnenministerium mit.
Das Flüchtlingsmädchen Reem liefert Anne Will den Anlass für eine Asyldebatte. Doch um entscheidende Fragen machen die Diskutanten einen weiten Bogen.
Vor einem Jahr rief Reinhard Jehles dazu auf, eine Flüchtlingsfamilie zu unterstützen. Heute betreibt sein Verein in Mülheim an der Ruhr ein Projekt, das vielen als Beispiel für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe gilt.
Für seinen Vorschlag, Asylbewerber vom Westbalkan in eigenen Zentren zu sammeln und dort über ihre Asylanträge zu entscheiden, erhält der bayerische Ministerpräsident Seehofer Unterstützung – und massive Kritik.
Jeden Tag versuchen Flüchtlinge, sich in Züge und Lastwagen zu schmuggeln, die unter dem Ärmelkanal nach Großbritannien fahren. Der Tunnel-Betreiber ruft um Hilfe und will knapp zehn Millionen Euro.
Deutsche Entscheider halten die europäische Flüchtlingspolitik für vergeblich, loben Amerikas Spione und sehen im Google-Auto keine Gefahr für die deutsche Autoindustrie. Erste Ergebnisse des F.A.Z.-Elite-Panels.
Die Debatte über die Flüchtlingsproblematik zeigt, wie Politiker sich davor fürchten, Verantwortung zu übernehmen. Stattdessen pflegen sie lieber ihre hundertfünfzigprozentig reine Gesinnung.
Eine Flut an unbegründeten Anträgen aus dem Westbalkan belastet die Asylbehörde. Laut dem Präsidenten des zuständigen Bundesamtes fehlen daher Kapazitäten für Flüchtlinge aus Syrien oder dem Irak.
Längst ist es auch in Hessen geübte Praxis, Zelte für neue Flüchtlinge aufzustellen. Erst vor zwei Wochen wurde ein Zeltdorf nahe Marburg errichtet - doch das reicht auch nicht.
Aufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge an der deutsch-österreichischen Grenze stärken das Recht auf Asyl, sagt Bayerns Ministerpräsident Seehofer. Bundesjustizminister Maas macht ihm jedoch schwere Vorwürfe.
Warum sollte Deutschland versuchen, den Andrang der Flüchtlinge einzudämmen, wenn doch überall sichtbar wird, dass es eine demographisch bedingte Unterversorgung gibt - auf dem Arbeitsmarkt, auf dem Land?
Die Innenminister der EU-Staaten haben sich nicht auf die komplette Verteilung von Flüchtlingen verständigt. Zusagen für fast 10.000 Menschen fehlen noch. Die Bundesregierung ist aber nicht unzufrieden.
Wie auch immer sich die 28 EU-Innenminister heute zur Verteilquote stellen werden – schon jetzt ist klar, dass Deutschland die meisten dieser Flüchtlinge aufnehmen wird. Dafür gibt es viele Gründe.
Die EU-Innenminister wollen an diesem Montag in Brüssel noch einmal versuchen, eine verbindliche Quote zur Verteilung von zunächst 60.000 Flüchtlingen auszuhandeln.
Warum in einem Erstaufnahmelager für Flüchtlinge in Hamburg alle überfordert sind: die Asylbewerber, der Wachschutz, die Ehrenamtlichen – und vor allem die Behörden.
In Halberstadt haben Jugendliche eine Unterkunft für Flüchtlinge angegriffen. Mit Steinen bewarfen sie die Helfer vom DRK.
Das junge Flüchtlingsmädchen, das beim Gespräch mit Kanzlerin Merkel in Tränen ausbrach, belebt die Zuwanderungsdebatte neu. SPD-Fraktionschef Oppermann fordert, dass jene Flüchtlinge hier bleiben dürfen, die gut integriert sind und Deutsch können.
Abermals haben in Deutschland Unterkünfte für Flüchtlinge gebrannt. In Baden-Württemberg und Unterfranken wurden Häuser angezündet. Verletzt wurde niemand aber ein Gebäude muss abgerissen werden.
Der Hamburger SV soll der Innenbehörde der Hansestadt untersagt haben, weitere Flüchtlinge auf einem Stadion-Parkplatz unterzubringen. Derzeit sind dort etwa 1300 Asylsuchende untergebracht.
Thomas de Maizière will die Zahl der Asylbewerber vom Balkan „drastisch reduzieren“. Dafür würden Bund und Länder „ohne Scheuklappen“ auch das Taschengeld für Asylbewerber von 143 Euro monatlich prüfen.
Die Bundesagentur für Arbeit will hochqualifizierte Flüchtlinge schneller integrieren, doch noch stört die Bürokratie: So müssten Flüchtlinge für eine „Blue Card“ zurück in ihre Heimatländer, um ein Visum zu beantragen. Das soll sich ändern.
In der Auseinandersetzung über eine europäische Flüchtlingspolitik kommen alte Vorurteile des Westens gegen den Osten zum Vorschein. Sie überdecken, dass es an guten Ideen zur Lösung des Problems mangelt.
Aller Hilfsbereitschaft zum Trotz: Immer öfter werden in Deutschland Flüchtlinge und Unterkünfte angegriffen. Allein 30 Vorfälle wurden seit Vorjahresbeginn gezählt. FAZ.NET zeigt die Orte auf einer Deutschlandkarte.
Die Regierung Ungarns verbannt Flüchtlinge auf das Land. In unbewohnten Gebieten sollen nun Zeltlager errichtet werden. Dann werde die örtliche Bevölkerung „nicht gestört durch die Massen“, so der Stabschef von Premier Orban.
Ein Gespräch mit Schülern ist für Politiker in der Regel ein dankbarer Termin. Doch ausgerechnet die Bundeskanzlerin bekommt dabei Probleme. Der Grund ist ein Flüchtlingsmädchen – und ein Video-Schnitt.
An der Gesamtschule Stierstadt in Oberursel kümmert sich der Verein Windrose um Flüchtlingskinder. Er hilft ihnen zum Beispiel mit Sprachunterricht.
Auf dem Weg nach Großbritannien stranden Flüchtlinge oft im französischen Calais. Dort fordern Politiker Hilfe aus London ein. Zur Not will man es auf eine diplomatische Krise ankommen lassen.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International verlangt, dass Flüchtlinge in Deutschland besser vor Anschlägen geschützt werden. In Reichertshofen war in einem Asylbewerberheim Feuer gelegt worden.
Überlastete Erstaufnahmeeinrichtungen: Flüchtlinge und Asylbewerber würden zu schnell in die Kommunen weitergeschickt, kritisiert der Deutsche Städtetag.
Nicht nur Vertreter der Wirtschaft, sondern auch Gewerkschafter setzen sich dafür ein, Flüchtlinge rasch in Arbeit zu bringen. Dies spare Kosten und helfe, Ressentiments abzubauen, meint der DGB.
Sporthallen, Zelte, Container, Hotels: Die Städte bringen Asylbewerber unter, wo sie nur können - und geraten damit an die Grenzen der Belastbarkeit. Es fehlt aber nicht nur an Geld.
Die Griechen haben im Referendum mit Nein gestimmt. Alexis Tsipras verhandelt trotzdem wieder mit den Gläubigern – das schadet ihm allerdings kaum. Warum eigentlich?
Was aussah wie ein Scheitern, wird in Brüssel als Erfolg gewertet: Die Einigung über 60.000 Flüchtlinge in Italien und Griechenland sei greifbar nah, sagt der EU-Ratsvorsitzende Asselborn.
Werden Asylbewerber an der Grenze verhaftet, wenn das geänderte Bleiberecht in Kraft tritt? Unsinn! Für Länder und Kommunen kommt das Gesetz gerade rechtzeitig.