Ungarn baut Zaun an der Grenze zu Kroatien
Noch mehr Stacheldraht gegen Flüchtlinge: Die Regierung in Budapest riegelt auch die Grenze zum südwestlich gelegenen Nachbarland mit einer Sperranlage ab. Hunderte Soldaten sind dafür im Einsatz.
Noch mehr Stacheldraht gegen Flüchtlinge: Die Regierung in Budapest riegelt auch die Grenze zum südwestlich gelegenen Nachbarland mit einer Sperranlage ab. Hunderte Soldaten sind dafür im Einsatz.
Zwei Lehramtsstudenten der Uni Hildesheim wollen geflohenen Jugendlichen beim Ankommen in Deutschland helfen. Ihr Werkzeug: der Sport.
Kroatien zieht die Notbremse. Angesichts Tausender Flüchtlinge hat das Land seine Grenzen zu Serbien fast komplett geschlossen. Ungarn hat wiederum mit dem Bau eines Stacheldrahtzauns an Grenze zu Kroatien begonnen.
Ohne die Hilfe der Türkei werden die Europäer die Flüchtlingskrise kaum bewältigen können. Vor dem Besuch von Außenminister Steinmeier in Ankara kommt ein außergewöhnliches Angebot ins Spiel.
Während Kroatien seine Grenzübergänge zu Serbien geschlossen hat, hat die Bundespolizei an der deutsch-österreichischen Grenze gestern rund 3700 Flüchtlinge gestoppt.
Viele Unis und Studenten organisieren in diesen Tagen Unterstützung für Flüchtlinge - vom Buntstift bis zur Unterkunft in der Turnhalle. Aber es drohen Konflikte. Was, wenn die Studenten ihr Studium nicht wie geplant fortsetzen können?
Tausende Flüchtlinge und Migranten haben in der kroatischen Grenzregion zu teils chaotischen Verhältnissen geführt. Gesundheitsminister Varga befürchtet, dass weitere 20.000 Flüchtlinge eintreffen, die den ungarischen Grenzzaun umgehen wollen.
Nach St. Pauli und Union Berlin nehmen drei weitere Klubs aus der zweiten Bundesliga nicht an der geplanten „Wir helfen“-Aktion für Flüchtlinge teil. Die Vereine wollen anders helfen.
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen kritisiert Ungarn wegen der erheblichen Gewalt an der Grenze. Außenminister Szijártó wiederum wirft der deutschen Verteidigungsministerin vor, mit Steinewerfern zu sympathisieren.
Merkels Politik der Kehrtwenden hat offenbar nicht nur vielen europäischen Ländern eine Flüchtlingskrise beschert, sondern nebenher eher Deutschland als Ungarn isoliert.
Die rot-grüne Regierung in Niedersachsen verschärft die Abschiebepraxis abgelehnter Asylbewerber. Flüchtlingen, die weniger als 18 Monate in Deutschland leben, soll der Termin ihrer Abschiebung nicht mehr vorab angekündigt werden.
Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Weise, soll in der Flüchtlingskrise nach F.A.Z.-Informationen für eine bessere Zusammenarbeit der Behörden sorgen. Der Chef des Flüchtlingsamts, Manfred Schmidt, war zuvor zurückgetreten.
Die Innenminister scheiterten bei ihren Verhandlungen, nun lädt EU-Ratspräsident Tusk zu einem Sondergipfel zur Flüchtlingskrise. Die Staats- und Regierungschefs kommen am Mittwoch zusammen.
In Wiesbaden ist ein Großteil der eingetroffenen Flüchtlinge bereits wieder weitergereist - auf eigene Faust. Sie wollen zu Verwandten in ganz Deutschland und teilweise in Nordeuropa. Das birgt Risiken.
Hässliche Spuren der DDR, eingebrannt in die Gene ihrer Bewohner: So erklären manche Politiker im Westen eine vorgeblich nur im Osten vorhandene Fremdenfeindlichkeit. Wenn sie sich da mal nicht irren.
Die Baubranche rechnet damit, dass hunderttausende Wohnungen neu gebaut werden müssen. Und Container sind keine Lösung - auch nicht angesichts des dringenden Bedarfs.
Sach- statt Geldleistungen, keine Folgeanträge mehr, Residenzpflicht: Der Innenminister plant erheblich strengere Regeln für Asylbewerber. Gleich mehrere Gesetze sollen geändert werden.
Das Schicksal des toten syrischen Flüchtlingsjungen ist das dominierende Thema: Dem kanadischen Ministerpräsidenten Harper ist die Hilfsbereitschaft vieler Bürger nicht geheuer. Seine Gegner überbieten einander mit Versprechen.
In Hessen werden die Ausgaben für die Aufnahme von Flüchtlingen im laufenden Jahr auf etwa eine halbe Milliarde Euro steigen.
Die Abgeordneten des EU-Parlaments haben sich für eine Quotenverteilung der Flüchtlinge ausgesprochen. Bindend ist der Beschluss nicht. Aber er erhöht den Druck auf die EU-Staaten.
Schnellrundgang mit Aha-Erlebnis: In gut 90 Minuten macht sich die Kanzlerin auf der IAA ein Bild von den Neuheiten der Autobranche. Sie sieht E-Autos und Hybride. Besonders angetan ist Merkel aber von Autos, die selbstständig einparken.
Muss die Kanzlerin jetzt von Deutschland zurücktreten? Weil ein Land, das sich ihrer Flüchtlingspolitik verweigert, nicht mehr das ihre ist? Merkels Rhetorik wird sich nur dann nicht als leer erweisen, wenn ihr konkrete rechtliche Maßnahmen assistieren.
Bevor der „worst case“ zum Regelfall wird: Nordrhein-Westfalen versucht den Zustrom von Flüchtlingen zu meistern. Dabei hat Dortmund zusätzlich die Funktion einer „Drehscheibe“ übernommen, um München zu entlasten.
Deutschland hat sich stets verändert - doch hatten die Bürger das Gefühl, die Kontrolle darüber nicht zu verlieren. Das ist heute anders.
Nach Palmyra, vor Damaskus? Wir müssen uns endlich darüber klarwerden, was uns das bedrohte Welterbe im Nahen Osten angesichts des kulturellen Terrors des IS wert ist. Ein Gastbeitrag.
Das Softwareunternehmen SAP entwickelt derzeit eine App, über die sich Flüchtlinge registrieren können sollen - schon bevor sie überhaupt in Deutschland angekommen ist. Klingt praktisch, doch es gibt noch Hürden.
Der Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, Manfred Schmidt, ist zurückgetreten – aus „persönlichen Gründen“, wie es heißt. Zuvor hatte es wegen der Dauer von Asylverfahren Kritik an der Behörde gegeben.
Die CSU glaubt, die CDU könne ihr in der Flüchtlingspolitik dankbar sein – und gibt sich nun Mühe, die Wogen wieder zu glätten. Womöglich aber steckt im Streit über Merkels Kehrtwende mehr als „klassische Rollenaufteilung“.
Immer mehr Geringqualifizierte strömen nach Deutschland. Der Chef der Arbeitsagentur Weise dämpft im Gespräch mit der F.A.Z. übertriebene Erwartungen schneller Erfolge und fordert einfachere Verfahren.
GM soll wegen der Serie defekter Zündschlösser 900 Millionen Dollar Strafe zahlen. Suzuki kauft sein Aktienpaket von VW zurück und die schwedische TF Bank sagt ihren Börsengang ab.
Die Schließung der ungarischen Grenze zwingt Flüchtlinge und Migranten auf alternative Routen. Seit Mittwoch meldet Kroatien steigende Passantenzahlen. Verwirrung herrscht über einen angeblichen „Korridor“ durch Slowenien.
Vertreter Ungarns haben in deutschen Talkshows zurzeit einen schweren Stand. Sie werden von allen anderen angegriffen. Bei der ARD macht dabei jetzt sogar die Moderatorin mit.
An der ungarisch-serbischen Grenze ist die Lage am Mittwoch eskaliert. Die ungarische Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein, Hunderte Flüchtlinge durchbrachen einen Grenzzaun. Am Abend beruhigte sich die Lage ein wenig.
Frankreich ist irritiert über Merkels Flüchtlingspolitik. Präsident Hollande befürchtet eine Eskalation des innereuropäischen Streits über die Flüchtlingsfrage. Le Pen höhnt, Frankreich sei zum „Fußabtreter“ der Bundeskanzlerin geworden.
Der FC St. Pauli boykottiert eine Bundesliga-Aktion für Flüchtlinge. Grund ist womöglich die Kooperation mit der Bild-Zeitung. Eine Fan-Organisation lobt den Klub für seine Haltung.
Erstmals haben Regierung und Opposition gemeinsam über die Bewältigung der Flüchtlingskrise beraten. 16.000 Flüchtlinge warten derzeit in hessischen Erstaufnahmen, immer weitere kommen an. Klar ist: Es werden noch größere Anstrengungen nötig sein.