Integration – eine völlig unklare Aufgabe
Ist Integration das Ergebnis von kreativem Anarchismus oder staatlicher Steuerung? Die Sorgen vor Ort legen den Gedanken nahe, dass sich die Antwort bald schon erübrigt hat.
Ist Integration das Ergebnis von kreativem Anarchismus oder staatlicher Steuerung? Die Sorgen vor Ort legen den Gedanken nahe, dass sich die Antwort bald schon erübrigt hat.
Mehrere Tausend minderjährige Flüchtlinge in Deutschland sind nach Angaben des Bundeskriminalamts nicht auffindbar. Flüchtlingskinder seien durch die Umstände „sehr leichte Opfer“ für Kriminelle, warnt der Kinderschutzbund.
Europäische Beamte kontrollieren die griechische Grenzpolizei. Das Ergebnis ist verheerend. Selbst der Chef der Terrormiliz IS hätte unbehelligt nach Europa reisen können.
Weiterhin bleibt die hessische Regierung dem Kurs der Kanzlerin in der Flüchtlingspolitik treu. Noch stellt sich Beziehung zwischen CDU und Grüne harmonisch dar, doch die Asyl-Beschlüsse könnten sie auf den Prüfstand stellen.
Bayerns Finanzminister Markus Söder bezeichnet die AfD als „Fieberthermometer“ der Bürgersorgen – und hofft auf ihr Verschwinden. Der Bundesregierung macht er im F.A.Z.-Interview heftige Vorwürfe wegen der Flüchtlingspolitik.
Im AfD-Vorstand ist Frauke Petry massiv kritisiert worden. Auf einem „Geheimtreffen“ sprach man von ihr gar als strategisches Risiko. Petry greift derweil die Presse an und klagt über „sinnentstellte“ Wiedergabe.
Ministerpräsident Bouffier glaubt, dass die Forderung nach einem Schusswaffen-Einsatz gegen Flüchtlinge eine bewusste Provokation der AfD-Chefin ist. Die Äußerung schade auch dem Land.
Steigt durch Zuwanderung die Kriminalität in Deutschland? Die „Soko Asyl“ der Polizei in Braunschweig hat das untersucht - und Unterschiede je nach Herkunft festgestellt. Im FAZ.NET-Interview fordert Soko-Leiter Ulf Küch: „Wer sich nicht fügt, fliegt raus“.
Auch die Deutschen mussten schon einmal integriert werden. Daraus ließe sich für die Flüchtlingsfrage einiges lernen – für beide Seiten.
Die Türkei sagt, sie tue alles, um illegale Migration zu unterbinden. Die Polizei im türkischen Bodrum sagt: nichts. Alle anderen aber wissen, wann und wo die Schlauchboote nach Griechenland ablegen.
Die Mainzer Polizei klärt Flüchtlinge über die Bräuche zu den tollen Tagen auf. Aber auch das Medieninteresse an der Veranstaltung in der Erstaufnahmeeinrichtung ist groß.
Die gute Konjunktur macht Schwarzarbeit unattraktiver. Aber für viele Flüchtlinge ist sie zunächst vielleicht die einzige Chance, um Geld zu verdienen.
Die Sozialministerin zeigt neue Seiten: Sie will Leistungen kürzen, wenn Flüchtlinge die Integration verweigern. Nahles erhält dafür Zuspruch auch von ungewohnter Seite.
Die Äußerungen aus der AfD zum Einsatz von Waffen gegen Flüchtlinge sorgen für Empörung. Dabei geht Gabriel mal wieder am weitesten – und findet nicht nur Zuspruch.
Lars Becker hat einen seherischen Krimi gedreht, der von Flüchtlingen handelt: „Nachtschicht. Der letzte Job“ erzählt von Gewalt gegen Frauen, von Ohnmacht, von der Angst vor rechtsfreien Räumen. Und ist damit aktueller denn je.
Aus Solidarität mit den Flüchtlingen stellen zwei griechische Teams für zwei Minuten ihr Spiel ein. Eine große Geste im von aufgeblasenen Kleinigkeiten dominierten Fußball. Auch Weltstars sollten ihre soziale Seite nicht auf Soziale Medien beschränken.
In Hessens größter Stadt fehlen Sozialwohnungen. Die Zahl der Wohnungssuchenden ist stark gestiegen, und die Flüchtlinge sind noch gar nicht in der Statistik erfasst.
Deutsche Toiletten sind für viele Flüchtlinge ein Rätsel. Das hat schon zu Problemen geführt. Eine neue mobile Multikulti-Toilette soll Abhilfe schaffen – und lehrt nebenbei etwas über das Zusammenleben der Kulturen.
Die AfD-Vorsitzende Petry soll mit ihrer Forderung nach dem Einsatz von Schusswaffen gegen Flüchtlinge missverstanden worden sein, sagt ihr Ko-Vorsitzender Meuthen. Und schafft damit womöglich gleich das nächste „Kommunikationsproblem“. Das Kinderhilfswerk fordert Ermittlungen wegen Volksverhetzung.
Die Forderung der AfD-Spitze nach einem Schusswaffeneinsatz an der Grenze empört die Politik. Die Bundesregierung stellt klar: Schießen auf Flüchtlinge wäre rechtswidrig. Und nun rudert sogar die AfD-Führung zurück.
Einer Prognose des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft zufolge werden sich die Ausgaben für Flüchtlinge in diesem Jahr auf rund 22 Milliarden Euro belaufen. Im kommenden Jahr sollen sich die Kosten weiter erhöhen.
Kippt die Stimmung gegenüber Flüchtlingen? Darüber diskutierte gestern Abend Anne Will. Dabei wurde abermals die Absurdität unserer Debatte deutlich.
Integration gelingt nur, wenn jeder seinen Beitrag leistet – vor allem die Flüchtlinge selbst. Wer sich nicht integrieren will, dem werden die Leistungen gekürzt werden. Ein Gastbeitrag.
Die AfD-Vorsitzende Petry und ihre Stellvertreterin von Storch fordern, an der Grenze „notfalls“ auf Flüchtlinge zu schießen, sogar auf Kinder. Sie verweisen auf das Gesetz - das sie offensichtlich nicht verstanden haben.
Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi ärgert sich über Deutschland. Kurz nach seinem Besuch bei Angela Merkel fordert er ein Europa ohne Grenzen – und meint damit auch die Grenzen für Staatsdefizite.
Das Gerede der AfD-Führungsfrauen vom Schießbefehl auf Flüchtlinge spiegelt einen unglaublichen Hass wider. Und es dokumentiert ein kaltes Kalkül.
Nur Faktenhuber würden diese Kreise stören: Der neueste Viralhit der Flüchtligsdebatte blendet mit bösen Gegnern und drastischen Zahlen – und wie so oft, wenn es zu schön klingt, mit dreisten Fälschungen.
Auch die stellvertretende AfD-Vorsitzende Beatrix von Storch fordert den Schusswaffengebrauch gegen Flüchtlinge an der Grenze - und setzt noch eins oben drauf.
Erst die Schuldenkrise, jetzt die Flüchtlinge. Es steht schlecht um Europa. Und Angela Merkel ist daran nicht unschuldig.
Die grenzenlose Ausdehnung der Verantwortung muss ein Ende haben: Die Flüchtlingspolitik sollte ihren Horizont verengen. Ihre Probleme kann sie nur europäisch lösen.
Was tun, wenn ein Flüchtling straffällig wird, aber in seiner Heimat Krieg herrscht? Dann will die Bundesregierung ihn künftig in das Land abschieben, über das er die EU erreicht hat.
Die meisten kennen Flüchtlinge nur aus den Medien. Der Berliner Verein „Über den Tellerrand“ will die Verständigung erleichtern – beim Kochen. Ein Abend an Kreuzkümmel und Kardamom.
Der deutsch-irakische Schriftsteller Abbas Khider hat einen Roman über einen Asylbewerber geschrieben. Mal wieder „das Buch der Stunde“? Oder ein sehr guter Roman?
Bundesjustizminister Heiko Maas schreibt in seinem Gastbeitrag über die Rhetorik der Kritiker der Bundesregierung und den politischen Schaden den Debatten über Legitimität und Legalität anrichten.
„Inhuman, verroht und antidemokratisch“ - die AfD-Chefin ist mit einem Vorschlag, Grenzpolizisten sollten „notfalls“ Schusswaffen gegen Flüchtlinge einsetzen, auf heftige Kritik gestoßen. Einer fühlt sich gar an den Schießbefehl der DDR erinnert.
Hunderttausende Flüchtlinge müssen sich darauf einstellen, dass Sie in ihre Heimat zurückkehren – sagt die Kanzlerin. Für EU-Staaten, die sich der Aufnahme verweigern, hat sie eine Botschaft.