Was sich mit dem NATO-Beitritt Finnlands ändert
Mehr Soldaten, eine gute Ausrüstung und eine neue strategische Lage im Osten: Mit Finnland ist die NATO stärker, sagen die Verbündeten. Die Ukraine muss dagegen noch warten.
Mehr Soldaten, eine gute Ausrüstung und eine neue strategische Lage im Osten: Mit Finnland ist die NATO stärker, sagen die Verbündeten. Die Ukraine muss dagegen noch warten.
Der Westen zieht dem russischen Präsidenten in Nordeuropa eine lange neue rote Linie. Das ist das Gegenteil von dem, was Putin wollte.
Das wichtigste Ziel der NATO ist die Verteidigung der Sicherheit ihrer Mitgliedsstaaten. Mit Finnland hat das Bündnis nun 31 Mitglieder. 1949 wurde die Allianz mit ehemals 12 Mitgliedern ins Leben gerufen.
An ihrem 74. Gründungstag nimmt die Allianz ihr 31. Mitglied auf. Damit verlängert sich die Grenze zu Russland um 1300 Kilometer – und doch sehen die Verbündeten in der Erweiterung einen Sicherheitsgewinn.
Mit dem Hissen der finnischen Flagge vor dem Nato-Hauptquartier in Brüssel ist Finnland als 31. Mitglied in das Militärbündnis aufgenommen worden. Nach der russischen Invasion in die Ukraine hat Helsinki nun seine jahrzehntelange Neutralität aufgegeben.
Donald Trump erscheint vor Gericht. Die NATO plant das größte Kampfflugzeugmanöver über Deutschland. Und: Hält der Tag phantastische Nachrichten für Feinschmecker bereit? Der F.A.Z.-Newsletter
In Finnland zeichnet sich nach der Parlamentswahl ein politischer Richtungswechsel ab, doch die Koalitionsverhandlungen dürften schwierig werden.
Sanna Marin führte Finnland durch den NATO-Beitrittsprozess. Der könnte schon am Dienstag zum Abschluss kommen. An der Spitze des 31. Mitgliedstaats wird dann ein Mann stehen, der als harter Verhandler bekannt ist.
Der NATO-Generalsekretär rechnet fest damit, dass alle Formalitäten abgeschlossen werden, um Finnland am Dienstag als Mitglied aufzunehmen. Auch Schweden werde dadurch sicherer – obwohl es noch nicht beitreten kann.
Die Sozialdemokraten von Sanna Marin steigern ihren Stimmenanteil – und werden wohl doch die Macht verlieren. Die nächste Regierung muss wahrscheinlich eins: sparen.
Von heute an können Sie das Deutschlandticket kaufen. Die Ampel streitet um die Kindergrundsicherung. Und: In Den Haag beginnt einer der wichtigsten Kriegsverbrecherprozesse. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die Stimmen sind fast ausgezählt, nun hat die finnische Regierungschefin ihre Niederlage akzeptiert. Gleichzeitig wird im Lager der Konservativen gefeiert.
Finnland wählt am Sonntag ein neues Parlament. Ministerpräsidentin Sanna Marin muss trotz ihrer Popularität um ihr Amt bangen. Im künftigen NATO-Mitgliedsland bahnt sich ein Dreikampf um die Regierungsmacht an.
Für die Finnen ist Russland ein unberechenbarer Nachbar. Verteidigungs- und Zivilschutzkurse boomen, daran ändert auch der NATO-Beitritt nichts. Über ein Land, das sich wappnet und doch ruhig bleibt – selbst im Wahlkampf.
Die Türkei hat dem NATO-Beitritt Finnlands zugestimmt. Das Land kann damit eine sicherheitspolitische Wende vollziehen. Ob und wann Schweden folgen wird, ist weiterhin unklar.
Der Streit über die NATO-Norderweiterung wirft Fragen über die Bündnistreue der Türkei und Ungarns auf. Dass nun zumindest Finnland beitreten kann, ist ein strategischer Gewinn.
Die finnische Wirtschaft kommt nicht mehr vom Fleck. Dabei hat ihr der Bruch mit dem großen Nachbarn Russland kaum geschadet. Die Schwierigkeiten liegen tiefer.
Präsident Selenskyj zieht am 400. Kriegstag eine nüchterne, aber positive Bilanz. Die USA melden mehr als 7000 ausgebildete ukrainische Soldaten. Der Überblick.
Die Türkei hat der Aufnahme Finnlands in die NATO als letztes Mitgliedsland zugestimmt. Damit könnte das skandinavische Land schon in der kommenden Woche 31. Mitglied der NATO werden.
Mit großer Mehrheit wurde der finnische NATO-Beitritt ratifiziert. Auch die Opposition stimmt fast geschlossen dafür. Der Regierung glaubt sie aber kein Wort.
Erdogans Zustimmung zum NATO-Beitritt Finnlands bedeutet eine Neujustierung seiner Außenpolitik. Die Erwartungen der Türkei an Schweden aber bleiben.
Der ukrainische Präsident macht sich persönlich ein Bild von der Lage im Osten. Seine Armee nimmt 18 Kampfpanzer des Typs Leopard 2A6 aus Deutschland entgegen. Der Überblick.
Der ungarische Ministerpräsident Orbán beklagt Kritik aus Stockholm und Helsinki. Doch jetzt heißt das Parlament den NATO-Beitritt zumindest von Finnland gut.
Ungarn will den NATO-Beitritt Finnlands nun ratifizieren, Schweden lässt man weiter warten. Aber gedanklich beginnt Orbán, sich allmählich von Russland zu lösen.
England gewinnt gegen die Ukraine auch das zweite Spiel. Dänemark hingegen blamiert sich kräftig. Titelverteidiger Italien vermeidet den kompletten Fehlstart.
In Finnland wurde ein Parlamentsabgeordneter bedroht und zu Boden geschlagen. Die Tat hat offenbar einen antisemitischen Hintergrund, doch soll es auch um die NATO-Bewerbung des Landes gegangen sein.
Das eigene Lebensglück wird trotz mehrerer Krisen konstant bewertet. Im Norden Europas sind die Menschen weiter am glücklichsten. Für Deutschland geht es leicht nach unten.
Sollte Schweden Jahre auf einen NATO-Beitritt warten müssen, steige die Gefahr eines Territorialkonflikts mit Russland, warnen Fachleute.
Die Türkei will dem NATO-Beitritt Finnlands zustimmen. Der Ratifizierungsprozess im türkischen Parlament werde nun eingeleitet, sagte Erdogan.
Finnlands Präsident im Porträt
Nach längerem Zögern hebt Erdogan sein Veto gegen den NATO-Beitritt Finnlands auf. Gegenüber Schweden besteht er auf der Auslieferung von 120 Personen.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat grünes Licht für den NATO-Beitritt Finnlands gegeben. Erdogan forderte das türkische Parlament auf, dem finnischen Beitrittsgesuch zuzustimmen.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will dem angestrebten NATO-Beitritt Finnlands zustimmen. Man werde den Ratifizierungsprozess im Parlament einleiten, sagte Erdogan am Freitag in Ankara.
Der Bundestag stimmt über ein neues Wahlrecht ab. Fast die halbe Bundesregierung fliegt nach Japan. Und die Bürgerschaftswahl in Bremen findet womöglich ohne die AfD statt. Der F.A.Z-Newsletter