Gewerkschaften wählen Ampel-Koalition
Die SPD ist für Gewerkschafter wieder klar Nummer eins. Aber auch die FDP erhält Zuspruch. DGB-Chef Hoffmann hofft auf eine neue Ära nach Art der sozialliberalen Koalition von 1969.
Die SPD ist für Gewerkschafter wieder klar Nummer eins. Aber auch die FDP erhält Zuspruch. DGB-Chef Hoffmann hofft auf eine neue Ära nach Art der sozialliberalen Koalition von 1969.
Die FDP will die Vor-Sondierungen mit den Grünen ab Freitag in größerer Runde fortsetzen und Inhalte dabei vertiefen.
Sagt mal „Cheeese“! Oder: „Koalitionsverhandlungen“! Ein Selfie geht um die Welt, oder zumindest durch die deutschen Timelines. Baerbock, Wissing, Lindner, Habeck. Was hat das zu bedeuten?
Der wiedergewählt SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich plädiert für eine „Fortschrittskoalition“ mit Grünen und FDP. Sein Wunsch sei es, dass die Sondierungen darüber schon im Laufe dieser Woche beginnen, sagte Mützenich.
Auch wenn der FDP-Vorsitzende seine Partei breiter aufgestellt hat, bleibt die Finanzpolitik für Liberale ein zentrales Wirkungsfeld: Denn ihr Staatsverständnis ist anders als das von SPD oder Grünen.
Mit ihrem vorgezogenen Treffen haben Grüne und FDP einen Coup gelandet – und bewahren eisernes Schweigen darüber. Trotzdem kann man aus ihrem geposteten Foto einiges herauslesen. Eine Analyse.
Die Spitzen von Grünen und FDP beginnen mit Gesprächen über eine gemeinsame Regierung. Streitpunkte sind Klimaschutz und Steuerpolitik.
Laschet muss nun alle Hoffnung in das Kanzleramt setzen. Die SPD gibt sich geschlossen. Grüne und FDP „sondieren vor“. Die EU sagt Schleusern den Kampf an. Und den Briten geht das Benzin aus. Der F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Die FDP redet jetzt erst mal mit den Grünen. Auf einige Kernanliegen der SPD werden sie Rücksicht nehmen müssen. Zum Beispiel Mindestlohn und Vermögenssteuer. Reißen die Sozialdemokraten die Brücken der anderen wieder ein?
Sie sind zwei Zünglein an der Waage: Auf Grüne und FDP kommt es nach der Bundestagswahl an. Sie haben schon mal vorsondiert, also kann es womöglich bald losgehen mit konkreten Gesprächen. Ist zuerst Wahlsieger Olaf Scholz dran?
Die anderen Staaten in der EU beobachten die Gespräche von Grünen und FDP aufmerksam. Von ihnen erwarten sie die Antwort auf eine dringende Frage.
In der Union war der Ton gegenüber Armin Laschet am Wahlabend noch wohlmeinend, mittlerweile lässt er immer weniger Raum für Interpretationen. Hilft die Machiavelli-Lektüre?
Die SPD muss vor allem der FDP jetzt gute Angebote machen, um sie in eine Ampel-Koalition zu ziehen. Generalsekretär Lars Klingbeil spricht im Interview über Mindestlohn und Vertraulichkeit – und dass er sehr optimistisch sei.
Der bisherige SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich hat die Grünen und die FDP zu Gesprächen über eine Ampel-Koalition noch in dieser Woche eingeladen. Er warnte die „kleinen Parteien“ zugleich davor, wieder „ein Schauspiel“ wie vor vier Jahren aufzuführen.
Scholz oder Laschet wollen mit FDP und Grünen reden – die sondieren aber erst einmal zu zweit. Bei den Grünen soll Habeck in einer künftigen Regierungskoalition den Posten des Vizekanzlers bekommen.
Sie tanzte nur einen Sommer. Und schon muss Baerbock dem künftigen Vizekanzler Habeck weichen. Für die Enttäuschung der eigenen Erwartungen zahlt Baerbock jetzt den Preis.
Wer künftig regiert, entscheiden auch diese beiden: Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter und FDP-Vize Johannes Vogel.
Die FDP ist für freie Fahrt auf Autobahnen, gegen Steuererhöhungen und für eine Beibehaltung des Krankenversicherungssystems. Die Grünen vertreten das Gegenteil. Was steckt hinter der Phantasie für ein „progressives Bündnis“?
Inhaltlich liegen FDP und Grüne in vielen Politikfeldern über Kreuz. Doch der Wille zu einer gemeinsamen Regierung bringt sie nun einander näher.
Die SPD-Spitze versucht, die FDP gefügig zu machen – doch der Kanzlerkandidat macht deutlich: Sein Stil ist das nicht. Olaf Scholz spricht lieber von Freunden.
Überraschend viele Erstwähler haben sich für die Liberalen entschieden. Der Grund für diese verblüffende Entwicklung: Sie wollen ihre Freiheit zurück.
Einen Tag nach diesem historischen Wahlergebnis sortieren sich die Volksparteien, Grüne und FDP sehen ihre Chance. Wir sprechen mit einem „gelb-grünen Pionier“ sowie dem Politiker des Südschleswigschen Wählerverbandes, der es in den Bundestag geschafft hat.
Die Wähler im Rhein-Main-Gebiet schicken 15 Politiker mit Wirtschaftserfahrung in den Bundestag. Die meisten davon sind allerdings weder von der CDU noch von der FDP.
Olaf Scholz braucht für eine Ampel die FDP. So ganz scheint man dies in der SPD-Linken aber noch nicht verstanden zu haben. Auch die Überlegungen, die Grünen seien natürlicher Koalitionspartner, könnten sich als voreilig erweisen.
Die Vorsitzenden von CDU und FDP kennen sich seit langem. Dass Laschet überhaupt noch auf das Kanzleramt hoffen darf, verdankt er Lindner. Oder will der FDP-Chef nur den Preis für ein Ampel-Bündnis hochhalten?
Die Führung der SPD sucht mit merkwürdigen Methoden nach einem Partner. Gegenüber der FDP und ihrem Vorsitzenden wird sie geradezu beleidigend. Deren Vorstellungen seien „Voodoo-Ökonomie“, sagt Norbert Walter-Borjans.
28 Kandidatinnen und Kandidaten aus Hessen sitzen künftig im Bundestag, obwohl sie kein Direktmandat errungen haben. Besonders auf Bewerber von Grünen und FDP trifft das zu.
Trotz einiger Streitpunkte: Roland Habeck und Annalena Baerbock suchen nach Anknüpfungspunkten mit den Liberalen.
Egal, ob Ampel oder Jamaika: Jetzt kommt es auf Grüne und FDP an. Verhandlungsgeschick muss vor allem Christian Lindner zeigen.
Wie die SPD im Lauf des Wahlabends aufholte, wieso die Kandidaten für diese Wahl entscheidend waren – und warum die FDP bei den Erstwählern die Grünen abhängt.
Für die Liberalen kann es aus dem Wahlergebnis nur eine Schlussfolgerung geben: Sie muss die Chance ergreifen, ein Teil der kommenden Bundesregierung zu werden.
Scholz oder Laschet – wer wird Bundeskanzler und kann eine Koalition bilden? Klar ist: Ohne die FDP und die Grünen wird es wohl nichts. Der F.A.Z. Newsletter.
Zunächst waren die Demoskopen die einzigen Wahlsieger. Wer noch dazu gehören wird, das hängt von der Kooperationsbereitschaft der FDP und der Grünen ab. Sie bestimmen, wer Bundeskanzler wird. Armin Laschets Schwäche könnte seine Chance sein.
Trotz herber Verluste will Armin Laschet weiter Kanzler werden – auch als Zweitplatzierter. Das ginge nur mit Grünen und FDP. Eine „Zukunftskoalition“ nennt er das. Söder spricht von einem „Bündnis der Vernunft“.