EU will bei Impfstoffproduktion unabhängig werden
Die Staatengemeinschaft soll innerhalb der kommenden zwei Jahre bei der Produktion von Impfstoffen gegen das Coronavirus autonom werden. Eine „Task Force“ soll die Herstellung vorantreiben.
Die Staatengemeinschaft soll innerhalb der kommenden zwei Jahre bei der Produktion von Impfstoffen gegen das Coronavirus autonom werden. Eine „Task Force“ soll die Herstellung vorantreiben.
Der Superstar las Kulturminister Oliver Dowden in London die Leviten: Junge Künstler würden von einem Berg Papierkram daran gehindert, in Europa auf Tour zu gehen.
Die Bundesregierung setzt die umstrittene Urheberrechtsreform in deutsches Recht um - und weicht dabei von den europäischen Vorgaben ab. Was bedeutet das für die Nutzer?
Neue EU-Sanktionen gegen die Moskauer Machthaber werden Alexej Nawalnyj nicht die Freiheit bringen. Dennoch sollten die Europäer es nicht bei Worten gegenüber Putin belassen - im eigenen Interesse.
Das Raumfahrtunternehmen OHB wurde bei der Ausschreibung um neue Satelliten für das europäische Navigationssystem Galileo nicht berücksichtigt. Die Bremer haben nun am Gericht der Europäischen Union (EUG) Klage eingereicht.
Das Nordirland-Protokoll sorgt für Probleme zwischen der EU und Großbritannien. Unionisten und Parteifreunde fordern den britischen Premierminister auf, die Bestimmungen auszuhebeln. Boris Johnson verhält sich noch zurückhaltend.
Die Corona-Nothilfe der Bundeswehr ist in Portugal eingetroffen. Die Soldaten erwartet eine weitaus dramatischere Lage als in Deutschland. Das Land wird von der dritten Welle überrollt. „Emotionen pur“, twitterte die Luftwaffe nach der Landung.
Im Kampf gegen Krebs will die EU-Kommission ihre rechtlichen Möglichkeiten nutzen, um die Steuern auf Zigaretten zu erhöhen. Auch für Alkohol erwägt sie einen solchen Schritt. Ihr Ziel ist die „erste tabakfreie Generation“ bis zum Jahr 2040.
Die Stabilität in Nordirland ist ein hohes Gut. Die Idee der EU-Kommission, Kontrollen an der inneririschen Grenze einführen, wurde schnell wieder verworfen. Der Konflikt aber bleibt.
Die Hoteliers und Gastronomen in Spanien schreiben das erste Halbjahr ab. Viele von ihnen erwarten erst 2023 eine wirkliche Erholung. Ein Zurück in die Zeit vor Corona soll es nicht geben.
Die Bundeskanzlerin hat das Vorgehen bei den Corona-Impfungen gegen Kritik verteidigt. Mit Blick auf den russischen Impfstoff Sputnik V sagte sie, jeder Impfstoff sei in der Europäischen Union „willkommen", sofern er eine Zulassung bei der EU-Arzneimittelbehörde EMA bekomme.
Großbritannien hat dreimal so viel Impfstoff bestellt wie benötigt wird. Jetzt will London anderen Staaten Dosen abgeben. Irland steht an erster Stelle. Aber dort ist die Hilfe wohl nicht willkommen.
Kanzlerin Merkel zeigt sich offen für den Einsatz des russischen Impfstoffs. Lockerungen der Corona-Regeln lehnt sie ab – und warnt vor exponentiellem Wachstum und der Virusvariante.
Eine funktionierende Halbleiter-Industrie ist nicht nur wirtschaftlich wichtig. Nun tut sich etwas in Brüssel und Berlin.
Über den Prozess gegen Kremlkritiker Alexej Nawalnyj, Sanktionen der EU und die deutsche Sonderrolle mit Nord Stream 2 sprechen wir unter anderem mit der DIW-Expertin Claudia Kemfert und dem EU-Politiker Reinhard Bütikofer.
Die Darstellung der Impfkampagne als „Impfchaos“ oder gar als „Desaster“ ist verantwortungslos. Sie trifft aber einen wunden Punkt. Es fehlt der Lockdown-Politik an einer Perspektive, die ohne Impfung auskommt.
Die Dokumentation „Hallo, Diktator“ möchte Ungarns Demokratie als bloße Kulisse entlarven. Dabei geht sie alles andere als ausgewogen ans Werk.
China und Russland liefern sich auf dem Balkan einen Impfwettkampf. Die Europäische Union sieht mit leeren Händen zu – sie muss sich zuerst um ihre eigene Bevölkerung kümmern.
Er ist der „König des Staatsauftrags“. Und weil Arkadij Rotenberg so sehr vom Wohlwollen seines Jugendfreundes Wladimir Putin profitiert hat, hält er jetzt für den Präsidenten den Kopf hin. Angeblich gehört ihm „Putins Palast“.
Die Bundesregierung hält nicht nur gegen den Willen der Osteuropäer an Putins Pipeline fest. Sondern auch gegen den Frankreichs und der Brüsseler Kommission. Damit schwächt sie die EU.
Nach Amerikas neuem Außenminister signalisiert auch sein iranischer Kollege Bereitschaft, das von Trump aufgekündigte Nuklearabkommen wieder in Kraft zu setzen. Die Frage ist, wer sich zuerst bewegt. Hier könnte Europa helfen.
Bund und Länder sind sich bei ihrem Gipfel einig: Im ersten Quartal bleibt es noch schwierig mit den Impfstoffen, dann wird es besser. Ein nationaler Impfplan soll mehr Berechenbarkeit bringen.
Die Machtübernahme durch das Militär wirft Myanmar weit zurück: Aung San Suu Kyi, der Präsident und weitere führende Politiker werden festgenommen. Die Partei der Nobelpreisträgerin ruft zum Widerstand auf.
Es gibt weniger Impfstoff als politisch angekündigt, und der wird langsamer verimpft als geplant. Dagegen helfen Anreize, die zum Beispiel vorzeitige Lieferungen belohnen.
Hedgefonds wurden zu Helden, weil sie früh vor dem Wirecard-Skandal warnten. Doch die Rebellion junger Hobby-Anleger gegen die Profi-Spekulanten wirft ein anderes Licht auf die teils undurchsichtigen Aktivitäten der Leerverkäufer-Szene.
Während viele EU-Staaten ihre Corona-Maßnahmen aus Angst vor den neuen Mutanten zuletzt noch verschärft haben, sind in Italien weitreichende Lockerungen des Lockdowns in Kraft getreten.
Noch nie wurde so wenig Bier getrunken wie im Jahr 2020: Besonders die Schließungen in den Monaten April und Mai haben der Branche weh getan. Einziger Lichtblick sind Biermixgetränke.
Ein Mann aus einem Moseldorf setzt sich seit Jahrzehnten für rumänische Kinder und Jugendliche ein. Oft lindert er große Not, manchmal scheitert die Hilfe.
Alle reden über Knappheit. Dabei könnte Deutschland in diesem Jahr mit 322 Millionen Dosen beliefert werden – das würde sogar reichen, um jeden Deutschen zweimal zu immunisieren. Fragt sich nur, ob die wirklich kommen.
Pharmakonzerne stehen am Pranger, weil die Corona-Impfstoffe nicht so schnell geliefert werden wie erhofft. Aber nur ein Hersteller hat wirklich geschlampt.
Gegen Ende des Jahres 2021 könnte der Westen geimpft und wieder offen sein – während die Volksrepublik ihre Grenzen weiter fest verschlossen hält.
Diesel-Fahrer können voraussichtlich bis 2022 durch Frankfurt fahren. Wegen der Corona-Pandemie lag die Stickoxid-Belastung im letzten Jahr unter dem EU-Grenzwert.
Vor dem Corona-Impfgipfel von Bund und Ländern hat das deutsche Pharmaunternehmen Biontech die Lieferung von bis zu 75 Millionen mehr Impfdosen seines Corona-Vakzins für die Europäische Union im zweiten Quartal versprochen.
Die EU-Kommission will nun doch keine harte Zollgrenze zwischen Irland und Nordirland errichten – kurz zuvor hatte sie noch das Gegenteil angekündigt.
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte auf Twitter, das Unternehmen werde die EU mit zusätzlichen neun Millionen Impfdosen im ersten Quartal versorgen.
Neue Hoffnung auf mehr Impfstoff: Der Mainzer Hersteller stellt den Europäern mehr Mittel in Aussicht – wenige Stunden vor dem Impfgipfel.