Zwei für die Sanktionen
Sanktionen zu verhängen ist das eine, sie durchzusetzen etwas anderes. Justiz- und Finanzministerium tun sich deshalb nun zusammen – und berufen erfahrene Leute an die Spitze einer Taskforce.
Sanktionen zu verhängen ist das eine, sie durchzusetzen etwas anderes. Justiz- und Finanzministerium tun sich deshalb nun zusammen – und berufen erfahrene Leute an die Spitze einer Taskforce.
Der Chef des Ararkonzerns Baywa sieht für Europa keine Engpässe bei Lebensmitteln und Dünger. Der Krieg in der Ukraine wird aber zu Problemen in Nordafrika führen, sagt er.
Als Beteiligung an den Kosten sollen Hersteller in einen staatlichen Fonds einzahlen. Aus der Wirtschaft kommt deutliche Kritik.
Alexander Thiele legt eine flott geschriebene Einführung in die Verfassungsgeschichte der Neuzeit vor.
Der Westen sagt Kiew beim Gipfelmarathon in Brüssel mehr Hilfe zu. Doch an der Grundhaltung im Konflikt ändert sich nichts.
Er gilt als Selbstdarsteller. Dennoch steht der Belgier Charles Michel weiter an der Spitze des Europäischen Rats.
Nach elf Stunden Verhandlungen einigen sich die Spitzen der Ampelkoalition auf ein weiteres Paket, um die Bürger angesichts der hohen Energiepreise zu entlasten. Jede Partei findet darin etwas, das sie als ihren Erfolg verkaufen kann.
Am Donnerstag haben die Staats- und Regierungschefs der G7-Länder zur Lage in der Ukraine beraten. US-Präsident Joe Biden gibt ein Statement ab.
Auf dem Gipfeltreffen in Brüssel richtet das Bündnis eine klare Warnung an Moskau, den Konflikt nicht durch Bio- oder Chemiewaffen zu verschärfen. Die Ukraine fordert die Lieferung von Antischiffsraketen.
Bis vor kurzem konnten Warschau und Budapest zusammen „Pferde stehlen“. Doch der Krieg gegen die Ukraine hat die Vorzeichen verändert. Denn Orbán tut sich schwer, Putin zu kritisieren.
An der Wiener Staatsoper weiß der Regisseur Simon Stone nicht so recht, wo er mit Alban Bergs „Wozzeck“ hin will. Christian Gerhaher in der Titelrolle feilt vorbildlich am Text, aber man hört ihn kaum.
So groß die Versuchung auch sein mag – der Westen darf Russland nicht vollkommen abschreiben. Er braucht die Zusammenarbeit in existenziellen globalen Fragen. Ein Gastbeitrag.
Der russische Präsident Putin hat angekündigt, dass sein Gas künftig mit Rubel beglichen werden muss. Die deutschen Energieversorger drängen auf erste Notfallmaßnahmen - aber das Wirtschaftsministerium sieht keinen Engpass.
Im Angesicht von Corona-Krise und Ukrainekrieg ist in Europa allerorten von einer Zeitenwende die Rede. Jedoch bleibt es dabei: Der Staat ist nicht der bessere Unternehmer.
Die EU-Kommission will den Einkauf von Gas bündeln, um einen Überbietungswettbewerb der Mitgliedstaaten für die Suche nach Ersatzlieferanten für Russland zu verhindern. Auch die Speicher von Gazprom nimmt Brüssel ins Visier.
Feld, Scheune und Stall haben früher den Alltag von Bauern geprägt – längst kommen Handy und GPS dazu. Doch die Digitalisierung bietet noch mehr. Feldroboter und Drohnen inklusive. Es gibt aber einen Haken.
Während in der Ukraine mit unerbittlicher Härte weiter gekämpft wird, finden in Brüssel gleich drei Gipfeltreffen statt. In der Nacht wurden Brände in Tschernobyl gelöscht. Das Wichtigste im Überblick.
In Brüssel treffen sich NATO, EU und G 7. Die Deutschen blicken so pessimistisch wie noch nie in die Zukunft. Und am Landgericht Hannover streiten sich die Adeligen. Der F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Viele Frauen und Kinder fliehen aus der Ukraine in fremde Länder. Dort lauern Gefahren auf sie: Die Grundrechteagentur der Europäischen Union warnt in einer Feldstudie nun eindringlich vor Menschenhändlern.
Brüssel lockert wegen des Ukrainekriegs die Umweltauflagen für Bauern, um die Produktion von Lebens- und Futtermitteln zu erhöhen. Das stößt auf heftige Kritik bei Umweltschützern. Die wollen lieber die Fleischproduktion herunterfahren.
Etliche Unternehmen in der EU leiden unter dem Krieg in der Ukraine und den Wirtschaftssanktionen. Ihnen soll nun einfacher geholfen werden.
Der ukrainische Präsident bedankt sich in einer Rede vor der französischen Nationalversammlung für die Führung von Präsident Macron. Kritik übt er an Unternehmen, die die „russische Kriegsmaschine“ unterstützten.
Um gegen andauernd Einfuhr von Öl und Gas aus Russland zu protestieren, haben Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace vor Fehmarn einen russischen Öltanker blockiert. Ihnen droht eine Strafe wegen gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr.
Russisches Erdgas soll künftig nur noch in Rubel bezahlt werden können. Was bezweckt der Kreml damit? Und wie reagiert der Westen?
Die Aufregung über die kurzfristige Aussetzung des Green Deal für die europäischen Bauern ist vollkommen übertrieben. Die EU darf aber nicht die Fehler der Vergangenheit wiederholen.
Die Gegnerschaft zu Putin eint die Bevölkerung Georgiens, das 2008 eine russische Invasion erlebt hat. Zugleich spaltet der Krieg in der Ukraine die Parteien.
Der russische Präsident hat seine Regierung angewiesen, keine Zahlungen mehr in Dollar oder Euro zu akzeptieren. Die Bezahlung in Devisen habe den Sinn verloren – Gaslieferungen würden aber in vollem Umfang fortgesetzt.
Bundeskanzler Scholz versuchte in seiner ersten Haushaltsrede vor dem Bundestag Festigkeit zu vermitteln. Präzise Festlegungen vermied er. Oppositionsführer Merz forderte von Scholz mehr Führung.
Auch wenn es viel zu kritisieren gibt an Facebook, Instagram und Youtube: In den Zeiten sind sie Garant der Meinungsfreiheit.
Botschafter soll zu Handel aufgerufen haben
Tankstellen berichten nur in Grenzregionen von Rückgängen durch hohen Preis
Der Rechtspopulist Matteo Salvini hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin früher überschwänglich gelobt. Jetzt geht er auf Distanz – und verlangt das auch von seinen Parteifreunden. Nicht immer mit Erfolg.
Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Die vorläufige Anwendung von CETA ist verfassungsgemäß. Gleichzeitig wird klar, welche demokratischen Anforderungen bei der Öffnung der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten für das Freihandelsabkommen mit Kanada zu beachten sind.