Wenn Moderatoren scheitern
In der „Wahlarena“ der ARD sollten Martin Schulz und Jean-Claude Juncker über die Zukunft Europas diskutieren - wenn man sie denn gelassen hätte.
In der „Wahlarena“ der ARD sollten Martin Schulz und Jean-Claude Juncker über die Zukunft Europas diskutieren - wenn man sie denn gelassen hätte.
Als Folge der Flut drohen Serbien und Bosnien Wirtschaftskrisen – doch die Betroffenen entdecken auch ein Ausmaß an Hilfsbereitschaft, das sie nicht bei sich vermutet hätten.
Angela Merkels Partei tut sich im Europawahlkampf schwer. Alles ist auf die Kanzlerin abgestellt. David McAllister und Jean-Claude Juncker spielen keine große Rolle. Gibt es ein böses Erwachen?
Die hessischen Spitzenkandidaten der etablierten Parteien kämpfen für eine hohe Wahlbeteiligung, sind aber unzufrieden mit ihrer medialen Präsenz. Sie warnen vor „rechten Stimmungsmachern“.
Missbraucht Google seine Markmacht? Die Debatte tobt. Jetzt beschwert sich auch die Deutsche Telekom bei der EU-Kommission.
Chlorhuhn, Genmais und Geheimverhandlungen: Diese Schlagworte dominieren inzwischen die Debatte über das geplante Freihandelsabkommen der EU mit Amerika. FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen.
Fünf Jahre nach dem Beginn der Finanz- und Währungskrise erscheint die EU nicht länger als eine hauptsächlich ökonomische Veranstaltung. „Europa“ übt politische Herrschaft aus und fällt Entscheidungen, die direkt die individuelle und kollektive Wohlfahrt betreffen. Ein Essay über die Politisierung der EU als Chance.
Steigt der Euro-Wechselkurs zu stark, soll die Europäische Kommission bei der Zentralbank intervenieren. Das fordert der Spitzenkandidat der christlich-demokratischen Parteien bei der Europawahl, Jean-Claude Juncker, im F.A.Z.-Interview.
Der äußerste Südwesten Europas steht finanziell wieder auf eigenen Beinen. Doch Portugal hat noch „viel Arbeit“ vor sich, sagt Ministerpräsident Coelho. Und kündigt an, die Reformen fortzusetzen.
Jahrelang stritten Apple und Google über die Patente von Smartphones, jetzt wollen die beiden Konzerne alle gegenseitigen Klagen beenden. Und bei der Reform des Patentrechts sogar zusammenarbeiten.
Nach schweren Regenfällen auf dem Balkan wird allmählich das Ausmaß der Überschwemmungen deutlich. Mehr als 20 Tote sind zu beklagen, die Schäden sind riesig, die Überlebenden leiden Not. Die EU hat bereits Hilfe zugesagt.
Wirtschaftsminister Gabriel will, dass sich Deutschlands Wettbewerbshüter Google vorknöpfen. Die reagieren zurückhaltend: Das Kartellrecht sei für Marktmacht zuständig, nicht für Datenschutz.
Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht über die Ukraine-Krise, den Sinn von Sanktionen, die Verlässlichkeit Putins - und den langen Atem, den man in der Politik braucht.
Die Geschichtsschreibung zur Euro-Krise hat begonnen, und Kommissionspräsident Barroso will besonders gut dastehen. Einen „Plan Z“ für den Austritt Griechenlands gab es aber nicht wirklich.
Ukrainische Soldaten haben bei Slawjansk und Kramatorsk auf Stellungen der Separatisten geschossen. Die prorussischen Kämpfer stellten ein Ultimatum. Die OSZE hält die Wahlen derweil weiter für möglich.
Die deutsche Wirtschaft wächst schneller. Vor allem wegen hoher Nachfrage im Inland. Frankreich dagegen zeigt sich weiter schwach. Italien auch.
Anne Wills Gesprächsrunde zum transatlantischen Freihandelsabkommen produziert traute Einigkeit unter Gegnern, aber keine neuen Argumente. Und ein deutscher Manager wollte nicht den bösen Amerikaner geben.
Die Alternative für Deutschland erreicht im ARD-Deutschlandtrend zur Europawahl ihren Höchstwert von sieben Prozent. Der Sozialdemokrat Schulz liegt in der deutschen Gunst deutlich vor dem Konservativen Juncker.
In Paris soll am Donnerstag eine Klage gegen den Konzern wegen dessen Monopolstellung bei der Online-Suche vorgestellt werden. Vierhundert Google-Kritiker arbeiten an einem Manifest.
Luxemburg hat im Streit um Schadstoffe im Spielzeug entschieden: Die deutschen Hersteller müssen sich den EU-Auflagen anpassen. Die Grenzwerte für gesundheitsschädigende Stoffe seien hierzulande zu hoch.
Der Druck auf die europäischen Außengrenzen wächst. Seit Januar wurden 42.000 illegale Einwanderer aufgegriffen - dreimal so viele Flüchtlinge wie im gleichen Zeitraum 2013. Die Grenzschützer von Frontex rechnen damit, dass die Zahl im Sommer noch drastisch anwächst.
Schwermetalle können das Spielen mit Puppen und Feuerwehrautos für Kinder zur Gefahr machen. Deshalb gelten für Schadstoffe im Spielzeug Obergrenzen. Diese Werte sind allerdings umstritten. Nun hat das EU-Gericht entschieden.
The European Commissioner for Competition opposes the reproach, that the European Commission would not react to unfair commercial practices at Google. On the contrary, the Commission pressured Google into making concessions.
Die EU-Kommission greift immer mehr in das Leben der Städte und Gemeinden ein. Dagegen wehren sich die kommunalen Spitzenverbände. In einem Appell vor der Europawahl warnen sie vor Überregulierung und Entmündigung.
Der EU-Kommissar für Wettbewerb wehrt sich gegen den Vorwurf, dass die Europäische Kommission missbräuchliche Geschäftspraktiken bei Google einfach laufen lasse. Google habe vielmehr auf Druck der Kommission Zugeständnisse gemacht.
Demokratischer Kontrollverlust, eine Paralleljustiz der Großkonzerne und zuletzt das Chlorhähnchen: Aus vielerlei Gründen fürchten die Deutschen das transatlantische Freihandelsabkommen. Zu Recht? Ein Faktencheck.
Die Länder legen eine lange Wunschliste vor: Ihnen geht es wesentlich darum, Ausnahmen zuzulassen, Kürzungen zurückzunehmen oder Fristen zu verlängern.
Amerikanische Großanleger kaufen seit einiger Zeit wieder mehr Wertpapiere in Europa. Davon profitieren besonders die Anleihenmärkte in der Peripherie.
Am Flughafen Hahn soll an diesem Montag gefeiert werden. Dabei erlebt der größte der Provinzflughäfen einen beispiellosen Niedergang. Droht jetzt die Pleite?
Die Bundeskanzlerin und der französische Präsident haben sich in Stralsund auf einen Automatismus verständigt: Können am 25. Mai keine Wahlen in der Ukraine stattfinden, werden umfassende Wirtschaftssanktionen gegen Moskau verhängt.
Anfang des Jahrtausends war Deutschland der kranke Mann Europas. Dann kamen die Hartz-Reformen und veränderten alles. Heute kränkelt Frankreich. Deutschland dagegen plant die Rolle rückwärts.
Die EU will weitere Russen mit Einreiseverboten und Kontosperren belegen und erstmals auch Unternehmen auf ihre Sanktionsliste setzen. Die Außenminister der Mitgliedstaaten sollen darüber am Montag entscheiden.
Malu Dreyer regiert seit fast eineinhalb Jahren in Rheinland-Pfalz. Aber sie hat noch immer kein politisches Projekt. Altlasten ihres Vorgängers Kurt Beck hängen der SPD-Politikerin um den Hals wie Mühlsteine.
Das Bundeskabinett billigt die Rabatte für Unternehmen bei der Ökostrom-Umlage. Wirtschaftsminister Gabriel Gabriel schütze damit vor allem die Industrie, kritisiert die Opposition. Doch Gabriel wehrt sich gegen die Vorwürfe.
Wer viel Strom verbraucht, bekommt auf die Ökostrom-Umlage Rabatt. Künftig soll das nach F.A.Z.-Informationen aber nicht mehr so leicht sein.
Verbraucherschützer machen seit Monaten mobil gegen das geplante Freihandelsabkommen zwischen Europa und Amerika. Die obersten Unterhändler versuchen in Berlin, Ängste zu nehmen.