Droht die Deindustrialisierung Deutschlands?
Die hohen Strompreise könnten immer mehr deutsche Firmen und Jobs in das Billig-Energieland der Vereinigten Staaten drängen. Aber ist das mehr als eine Drohung?
Die hohen Strompreise könnten immer mehr deutsche Firmen und Jobs in das Billig-Energieland der Vereinigten Staaten drängen. Aber ist das mehr als eine Drohung?
In Deutschland sind erschreckend viele Regionalflughäfen dort gebaut worden, wo sie keiner braucht. Weil ein Plan für das Land fehlt.
Ist die EU einverstanden mit den neuen deutschen Mautplänen? Jetzt meldet sich erstmals der Verkehrskommissar zu Wort. Er sagt: Die Bundesregierung wird es schwer haben.
Neue Vorschläge zur Bankenabgabe belasten Sparkassen und Großbanken gleich. Das ist ein Fehler.
In Europa hat eine heftige Debatte um den Investorenschutz im geplanten Handelsabkommen eingesetzt. In Amerika wird diese Diskussion schon seit zwanzig Jahren geführt - nur vielfältiger.
Der künftige Kommissions-Präsident Jean-Claude Juncker plant angeblich ein neues wichtiges Ressort eigens für Finanzmärkte. Überraschend wäre das nicht. Juncker weist das zurück.
Als Abgeordnete stimmte Andrea Voßhoff für die Datenspeicherung auf Vorrat. Nun ist sie Deutschlands oberste Datenschützerin. Kritiker schimpfen: Da wurde „der Bock zur Gärtnerin“ gemacht.
Die EU verschärft ihre Sanktionen gegen Russland. Ziel sind dabei wohl auch die Banken. Die Geldhäuser müssen sich darauf einstellen, schwerer neuen Kredit zu bekommen.
Die EU-Botschafter haben am Donnerstag verabredet, 15 Personen und 18 Einrichtungen mit Einreiseverboten und Kontosperren zu belegen. Der Beschluss muss aber noch gebilligt werden.
Die prorussischen Separatisten geraten gegenüber der ukrainischen Armee in die Defensive. Die Aufständischen verloren mehrere Panzer, etliche Kämpfer sind gefallen. Einer ihrer Führer droht nun mit einem Häuserkampf nach historischem Vorbild.
Die EU-Kommission will den Energieverbrauch bis 2030 um 30 Prozent senken - und droht mit neuen Auflagen für Haushaltsgeräte.
Dem Internetriesen Google geht an den Kragen: Die Wettbewerbshüter der EU werden immer empfänglicher für die Kritik der Rivalen des Suchmaschinenkonzerns. Dabei war noch im Februar eine Beilegung des Kartellstreits im Gespräch.
Daimler präsentiert seine Geschäftszahlen zum zweiten Quartal, das Bundessozialgericht entscheidet über die Höhe der Sozialhilfe für einen volljährigen behinderten Menschen und in Brüssel wird das Ergebnis des europäischen Beihilfeverfahrens zum Nürburgring bekanntgegeben.
Die Außenminister der Europäischen Union planen eine härtere Linie gegen Russland. Im Gespräch ist, Finanzdienstleistungen und Waffengeschäfte einzuschränken. „Business as usual“ sei nicht mehr möglich.
Griechische Produkte können Spitze und exporttauglich sein, wenn der Staat sich nicht allzu sehr einmischt. Das zeigt zum Beispiel das Forschungsinstitut Forth auf Kreta.
Nach sechs Monaten Gnadenfrist ist es jetzt zum 1. August soweit: Unternehmen und Vereine dürfen Zahlungen nur noch nach dem Zahlungssystem Sepa abwickeln. Privatleute haben mehr Zeit.
Jean-Claude Juncker ist seit wenigen Tagen Präsident der EU-Kommission. Der Europäische Rat hatte den Spitzenkandidaten der Europäischen Volkspartei (EVP) vorgeschlagen, das Europäische Parlament hat ihn gewählt. Beide Institutionen haben ihre Bewährungsprobe glänzend bestanden.
Gegner des Freihandelsabkommens TTIP haben der EU-Kommission Kritik geschickt. Und zwar fast 100.000 Beiträge. Der zuständige Kommissar spricht von einer „regelrechten Attacke“.
Die Pkw-Maut ist das Lieblingsprojekt der CSU. Jetzt aber fordert ein Spitzenpolitiker der Partei Ausnahmen. Auch Finanzminister Schäuble hält mit seiner Kritik nicht hinter dem Berg.
Die EU-Kommission kommt Sparkassen und Volksbanken entgegen: Sie sollen in den Abwicklungsfonds für den Euroraum weniger einzahlen müssen. Die Kritik an der Beitragsbemessung verstummt dennoch nicht.
Die Hassparolen auf Anti-Israel-Demonstrationen in ganz Deutschland sind schlimmste Hetze. Gut, dass Frankfurter Politiker für die Freundschaft mit Israel werben.
Bundeskanzlerin Angela Merkel weist Spekulationen, sie könne ihr Amt vor der nächsten Bundestagswahl niederlegen, zurück: „Alles weitere später.“
Finanzaufsicht und Justiz können sich nicht darauf einigen, wie die Deutsche Bank einen Skandal aufarbeiten soll. Jetzt schlägt ein Gericht vor: Die Deutsche Bank soll zahlen.
Kann man unser Gehirn im Computer simulieren? Die Europäische Union glaubt das und lässt dafür eine Milliarde Euro springen.
Nach den EU-Proporzregeln wäre Federica Mogherini als Außenbeauftragte eine ideale Ergänzung zum neuen Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker. Im Europaparlament regt sich aber vor dem Sondergipfel schon Widerstand gegen die Sozialistin.
In anderen Arenen würde man das einen Kantersieg nennen: Die Straßburger Volksvertretung hat ihren Favoriten zum Präsidenten der EU-Kommission gewählt und die Staats- und Regierungschefs zum Notar des Parlamentswillens degradiert.
Verkehrsminister Dobrindt könnte sich schon bald mit der EU-Kommission einigen - und eine flächendeckende Pkw-Maut einführen. Deutsche Autofahrer dürften nicht so genau hinsehen.
Jean-Claude Juncker ist neuer Präsident der EU-Kommission. 422 der 751 Abgeordneten des Europaparlaments haben den Luxemburger gewählt. Zuvor kündigte er ein 300 Milliarden schweres Investitionsprogramm an.
Amerikas Zentralbank-Chefin Janet Yellen berichtet dem Senat, der Gouverneur der Bank of England dem Parlament. Das Statistische Bundesamt berichtet über den Außenhandel mit Speiseeis.
Statt des AfD-Chefs wird seine Fraktion nun einen Belgier für den Vizevorsitz des Währungsausschusses nominieren. Der ist allerdings auch scharfer Eurokritiker. Die AfD schimpft auf Juncker als Mitschuldigen der Eurokrise.
In Brüssel kommt es heute zur sechsten Verhandlungsrunde zwischen der EU und den Vereinigten Staaten über ein Freihandelsabkommen. In New York zieht derweil die Citigroup Bilanz und wird damit an den Börsen im Fokus stehen.
Facebook hat WhatsApp für 19 Milliarden Dollar übernommen. Die Behörden Großbritanniens, Spaniens und Zypern prüfen das bereits. Nun nehmen sich auch die Wettbewerbshüter in Brüssel der Sache an.
Ob bei den Reaktionen auf ein Fußballspiel oder beim Abbilden der Konkurrenz: Was uns die Suchmaschine von der Wirklichkeit zeigt, ist manipuliert. Die Politik muss dringend etwas dagegen tun.