Eine Bankrotterklärung für Europa
Ob es um Staatsschulden oder die Flüchtlingskrise geht: Die EU muss wieder eine Gemeinschaft des Rechts werden
Ob es um Staatsschulden oder die Flüchtlingskrise geht: Die EU muss wieder eine Gemeinschaft des Rechts werden
Die Reform der ärztlichen Gebührenordnung ist überfällig. Doch der dem Gesundheitsminister vorgelegte Entwurf ist mittlerweile zu einem Streitobjekt unter Ärzten geworden. Wird die Chance zur Reform schon wieder verpasst?
SMA erhöht abermals die Prognosen, die asiatischen Börsen tendieren kaum verändert. Elliott kauft weitere Anteile an Dialog.
Irland soll Regeln umgangen haben, um Unternehmen anzulocken: Wie auch immer die Entscheidung ausgeht, Apple will 1000 Jobs im Land schaffen. Möglicherweise muss der Internetkonzern viele Steuern nachzahlen.
Europäer und Afrikaner wollen auf Malta über eine engere Zusammenarbeit bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise sprechen. Geplant sind finanzielle Anreize für die afrikanischen Staaten. Es könnte auch noch weitere Konzessionen geben.
Die EU-Kommission beschränkt sich nicht auf die Rückversicherung nationaler Systeme. Stattdessen soll ein Fonds aufgelegt werden - in den deutsche Banken nichts einzahlen müssen.
Zittert „Brüssel“ nach dem Regierungssturz in Portugal? Nein. Das Land hat sein Hilfsprogramm ordnungsgemäß beendet. Es gibt aber schon jetzt einen Punkt, auf den die EU-Kommission mit Sorge schaut.
Kein „Staubsaugergate“ bei Bosch: Der Hersteller Dyson hatte den Konkurrenten beschuldigt, ähnlich wie VW Verbrauchswerte manipuliert zu haben. Der EuGH widersprach dem nun und verteidigt bisherige Testverfahren.
Großbritanniens Premierminister Cameron rückt seine „Wunschliste“ an die EU nicht raus. Er bleibt lieber vage, um am Ende nicht als Verlierer dazustehen.
Die Europäische Kommission hat jetzt einen Rat der sieben Weisen. Mehr Kompetenz für Brüssel hoffen die einen, andere frotzeln: ein Alibi-Diskutierclub für noch mehr Bürokratie.
Für 13,1 Milliarden Euro wollen die Darmstädter das amerikanische Unternehmen kaufen. Es handelt sich um den größten Zukauf in der Firmengeschichte
Noch immer sind die Verantwortlichen für den Abgas-Skandal nicht ermittelt, Kunden und Behörden tappen im Dunkeln. Ein Unding.
Lange hielt sich die EU-Kommission zurück. Jetzt fordert sie Aufklärung innerhalb weniger Tage.
Der britische Premier David Cameron hat seine Kernforderungen für eine Reform der EU präsentiert. Eine Diskriminierung von Nicht-Euro-Staaten werde er nicht länger hinnehmen, sagte er.
Politischer Druck auf die Justiz und Rückschritte bei der Meinungs- und Versammlungsfreiheit: die EU-Kommission zeichnet ein düsteres Bild der Lage in der Türkei. Für die Politik ist das heikel.
In der Flüchtlingsdebatte scheint es nur Extreme zu geben. Dabei brauchen wir eine lösungsorientierte Debattenkultur in einer zutiefst strittigen und den Kern des menschlichen Daseins berührenden Frage. Sieben Punkte, die uns in der Flüchtlingskrise voranbringen.
Angesichts des Ansturms von Flüchtlingen auf die griechische Küste plant die EU weitere Zentren zur Registrierung auf dem Westbalkan. EU-Ratspräsident Tusk lobt derweil die Politik der Kanzlerin: Angela Merkel habe verstanden, was Solidarität bedeute.
Großbritannien und die Europäische Union brauchen einander, trotz mancher Meinungsverschiedenheiten. Aber Berlin sollte sich nicht erpressen lassen.
Im Sommer bekamen syrische Flüchtlinge auf ihren Lebensmittelkarten plötzlich weniger Geld. Das war ein Auslöser für den großen Treck nach Europa. Wie konnte es so weit kommen?
Seit fast zehn Jahren schrieb die Fluglinie nur noch rote Zahlen. Die Beihilfen der Regierung halfen zwar kurzfristig, waren aber laut EU illegal und müssen nun zurückgezahlt werden.
Cecilia Malmström fordert strikte Verbraucherstandards beim Freihandelsabkommen und will den TTIP-Gegnern so entgegenkommen.
Die Vereinigten Staaten gelten seit einem EUGH-Urteil nicht mehr als sicherer Ort für die Daten europäischer Nutzer. Die EU-Kommission fordert nun einen neuen Rechtsrahmen.
Laut EU-Kommission hat der Flüchtlingszustrom einen „leicht positiven“ Effekt auf das Wirtschaftswachstum. Klar ist aber auch, dass das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen sinken wird.
Die neue Ausweitung des VW-Abgasskandals hat die EU-Kommission alarmiert. Sie will den nationalen Behörden und ihren Kfz-Zulassungsstellen künftig stärker auf die Finger gucken, kündigte Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska an.
Gefahr für Daimler? Vorstandschef Zetsche warnt vor einem Generalverdacht gegen die Autoindustrie. Er fürchtet, das könnte zu schärferen Regeln für Diesel-Autos in Europa führen.
In München läuft die Internationale Edelmetall- & Rohstoffmesse. Die Kommission der Europäischen Union (EU) stellt ihre Herbst- Konjunkturprognose vor.
Die neuen Vorwürfe rund um Volkswagen rufen auch die Politiker wieder auf den Plan: Die Grünen fordern strengere Vorgaben. Und Daimler weist jeden Verdacht zurück.
Jean-Claude Juncker schlägt eine europäische Einlagensicherung ohne Sparkassen und Genossenschaften vor. Die Bundesregierung könnte der Versuchung erliegen.
Das EU-Parlament hat neue Regeln zur Netzneutralität beschlossen. Die Telekom macht nun klar, wie sie diese interpretiert.
Innenminister de Maizière will mehr abgelehnte afghanische Asylbewerber in ihre Heimat zurückschicken – doch die Regierung in Kabul bremst. Unterdessen kommen unvermindert viele Flüchtlinge an der deutschen Grenze an.
Der Rahmen für neue Auto-Abgastests in Europa steht. Die Regeln sind strenger als bisher, aber weniger scharf als von der EU-Kommission ursprünglich geplant.
Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht die Arbeitsmarktdaten für Oktober, Lufthansa, Deutsche Bank und Bayer legen aktuelle Geschäftszahlen vor und in Tokio eröffnet die Tokyo Motor Show 2015.
Dass die Roaming-Gebühren wegfallen, ist schön. Doch der Preis dafür ist zu hoch. Das EU-Parlament hat das Ende der Netzneutralität beschlossen. Dabei ist diese unbezahlbar.
Roaming-Gebühren für Handynutzer im Ausland, schnelle Internet-Verbindungen, Schutz vor Cyberkriminalität – FAZ.NET erklärt, was die Beschlüsse des EU-Parlaments für die Verbraucher bedeuten.
Die Abgeordneten in Straßburg haben grundsätzlich dafür votiert, dass im Netz niemand Vorfahrt erhalten soll. Kritiker bemängeln schwammige Formulierungen – führen sie doch zum Zwei-Klassen-Internet? Auch über Handygebühren im Ausland hat das Parlament entschieden.
Vor Lesbos ist abermals eine Person ums Leben gekommen, die über die Ägais zu der griechischen Insel gelangen wollte. Die SPD fordert unterdessen die Investition von 20 Milliarden Euro, um die Flüchtlingskrise zu bewältigen.