Ausgerechnet: Die Grenzen der Wahrheit
Geboren wurde der britische Logiker und Mathematiker Alan Turing am 23. Juni 1912. Das abstrakte Prinzip des Computers und ein neuer Begriff von Intelligenz sind zwei der Schätze, die sein Erbe birgt.
Geboren wurde der britische Logiker und Mathematiker Alan Turing am 23. Juni 1912. Das abstrakte Prinzip des Computers und ein neuer Begriff von Intelligenz sind zwei der Schätze, die sein Erbe birgt.
Bundestrainer Löw beweist so viel Mut wie lange nicht und wird belohnt: Das stark veränderte deutsche Team wirft Griechenland mit 4:2 Toren aus der EM. Lahm, Khedira, Klose und Reus treffen.
Die Generation ’87 soll Frankreich zum Erfolg führen. Nasri, Ben Arfa, Benzema, Ménez und Matuidi waren schon Europameister: 2004 als Junioren gegen Spanien. Am Samstag (20.45 Uhr) geht es wieder gegen die Iberer.
Bei ZDFinfo, dem Nachrichtenkanal des Zweiten, geht es um Polens Aufstieg, die ukrainischen Oligarchen und die deutschen Fußballhelden.Zu Beginn schnürt Wolfgang Büscher seine Stiefel und wandert gen Osten.
Stefan Koldehoff und Tobias Timm fragen, was aus dem Skandal um den Kunstfälscher Beltracchi folgen muss, George Dyson erinnert an den Computer-Pionier John von Neumann, Werner Fuld folgt der Geschichte der Buchverbote. Die Sachbücher der Woche.
Die Ukraine leidet, weil Kassai nicht pfeift. England freut sich auf den italienischen Abend und Polen fühlt nicht mehr so allein. Die EM-Pressestimmen.
Ausgerechnet der Gastgeber, ausgerechnet der Torrichter. Eine fatale Fehlentscheidung des zusätzlichen Schiedsrichter-Assistenten hat den EM-Gastgeber Ukraine um ein mögliches Viertelfinale gebracht. Auch für die Uefa ein herber Rückschlag.
Auch die Ukraine ist aus der Fußball-Europameisterschaft ausgeschieden. Gegen England mit Wayne Rooney verliert Blochins Mannschaft und hadert mit dem Schiedsrichter.
Frankreich enttäuscht, aber qualifiziert sich fürs Viertelfinale. Zum Abschied treffen für Schweden Zlatan Ibrahimovic und Sebastian Larsson. Frankreich muss gegen Spanien mehr bieten.
Die Dokumentationen des Grimme-Preisträgers Klaus Stern sind handwerklich ohne Fehl und Tadel. Pures Handwerk aber reicht nicht, um den Spielerberatern im Fußball auf die Schliche zu kommen.
Wayne Rooney hat sich die Zeit seiner Sperre mit anderen Aufgaben als dem Toreschießen vertrieben. Jetzt soll der bullige Anführer seine Engländer im Spiel gegen die Ukraine (20.45 Uhr) ins Viertelfinale führen.
Der Prozess um den Fälscher Wolfgang Beltracchi deckte die Schwachstellen des internationalen Kunsthandels auf. Stefan Koldehoff und Tobias Timm fragen in ihrem neuen Buch, was daraus folgen muss.
Zu Gast bei Fremden: Die „Offenen Pforten“ lehren nicht nur, wie der Acanthus schöne große Kolben bekommt. Quer durch das Land laden sie in Nachbars Garten ein.
Thomas Müller war als Torschützenkönig die Überraschung der WM 2010. Vor dem EM-Spiel gegen Dänemark spricht er im F.A.Z.-Interview über das Spiel am Sonntag, seine Rolle in der Nationalelf und die zweiten Plätze mit den Bayern.
Zwischen Lethargie und Genie - Andrej Arschawin zeigt auf dem Spielfeld zwei grundverschiedene Seiten. Sehr speziell ist auch sein Jubel über Tore des eigenen Teams. Thomas Tuchel analysiert für die F.A.Z. den russischen Star.
Die Partie zwischen Schweden und England beginnt langweilig und endet dramatisch. Die Briten gewinnen nach der Achterbahnfahrt mit 3:2, weil Welbeck einen einsamen Moment spielerischer Klasse zeigt. Schweden ist damit ausgeschieden.
Heftiger Regen zwingt die Ukraine und Frankreich bei der Fußball-EM zu einer unfreiwilligen Pause. Fast eine Stunde ist die Partie unterbrochen. Erinnerungen an Frankfurt 1974 werden wach.
Der Würzburger Wirtschaftsprofessor Ekkehard Wenger hält eine Finanztransaktionssteuer für Unsinn. Das Sparen, vor allem in Aktien, müsse gefördert und nicht belastet werden. Auch Peer Steinbrück bekommt sein Fett weg.
Die wichtigsten Notenbanken der Welt bereiten sich auf einen Marktschock nach der Griechenland-Wahl vor. Doch die Bundesbank warnt vor weiterer Lockerung - und zeichnet Szenarien, die faktisch einen Ausschluss Griechenlands aus dem Euro bedeuten würden.
Im Fußball hat Europa längst entwickelt, was seiner Politik noch immer fehlt: eine gemeinsame Idee. Sie kam von den Rändern und wird getragen von der Mitte.
Großbritannien will seine Wirtschaft und das Finanzsystem des vor einer Zuspitzung der Euro-Krise schützen: Mit einer eigenen „Dicken Bertha“ will die Bank von England ein Konjunkturprogramm von 80 Milliarden Pfund ankurbeln.
Franck Ribéry wurde in München stets gemocht. Nun ist er auch in Frankreich wieder gerne gesehen. Er will ein leuchtendes Vorbild für den Vorwärtsdrang der Équipe Tricolore sein - und im Spiel gegen die Ukraine (18 Uhr) seine Ideen einstreuen.
Ein Klassiker in England, bei uns kaum bekannt: Jetzt gibt es Judith Kerrs „Ein Tiger kommt zum Tee“ in einer Prachtausgabe.
Simon Kuper und Stefan Szymanski demonstrieren die Datenrevolution im Fußball. Anregend ist ihr Buch ist allemal.
Das deutsche Nationalteam startet brillant, wird aber von den Niederländern noch in Bedrängnis gebracht und ist trotz des 2:1-Erfolgs noch nicht sicher im Viertelfinale. Gomez schießt beide Tore zum Sieg.
Ganze Familien verkleiden sich als Ritter und spielen ein Wochenende lang Mittelalter. „Larp“ wird in Deutschland immer beliebter, nur weiß kaum jemand davon.
Immer mehr Universitäten bieten komplett englischsprachige Programme an. Die Nachfrage ist groß, aber noch läuft nicht alles so, wie es sollte.
Der Fußball-Klassiker hält nicht, was er verspricht: Ängstliche Franzosen und taktisch kluge Engländer trennen sich in einem ereignisarmen Spiel mit 1:1. Frankreich findet gegen das englische 4:4:2-System kaum Mittel.
Die Erwartungen der Engländer an ihr Nationalteam waren nie so gering wie diesmal. Vor dem ersten EM-Spiel gegen Frankreich an diesem Montag (18.00 Uhr) gibt es Problemzonen, wohin man schaut.
Noch nie wurde eine internationale Fußballveranstaltung derart von der Politik überlagert. Die Stars und die Fernsehzuschauer werden keinen Unterschied zu sonstigen Turnieren spüren. Aber auch nach dem Anpfiff wird diese EM politisch aufgeladen bleiben.
Heute beginnt die Fußball-Europameisterschaft. Unsere Kulturkorrespondenten geben einen Überblick über nationale Erwartungen und Befürchtungen.
Ab Freitag werden die 16 besten Fußballmannschaften Europas um den Meistertitel kämpfen. Vergleicht man die Finanzmärkte, so hat England vor Schweden die besten Karten.
Der eine gilt als netter Junge, der andere als unnahbar: In ihrem Geburtsland Polen werden die beiden deutschen Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski und Miroslav Klose völlig unterschiedlich wahrgenommen.
Eine Rekordprämie winkt den deutschen Nationalspielern bei einem EM-Triumph. Der DFB könnte sich das locker leisten. Bei den ersten deutschen Weltmeistern fiel die Prämie nach dem „Wunder von Bern“ noch ein wenig spärlicher aus.
14 Jahre nach seiner ersten Teilnahme bei den US Open schreibt Casey Martin wieder Schlagzeilen: Der an Durchblutungsstörungen leidende und gehbehinderte Profi qualifiziert sich zum zweiten Mal - und fährt auf einem Golfkart von Loch zu Loch.
Die Fußball-EM 2012 ist offenbar fast überflüssig: Ökonomen kennen die Finalisten schon. Sie lassen sich aus dem Marktwert und der internen Ausgeglichenheit der Mannschaften berechnen.