Kinder, wo kommt ihr her?
Eizellspende, Samenspende, das Einfrieren von Keimzellen zur späteren Verwendung – all das ist in Frankreich gesetzlich auf dem Weg. Das ist ein Umbruch und ein Aufbruch. Doch es gibt Widerstand.
Eizellspende, Samenspende, das Einfrieren von Keimzellen zur späteren Verwendung – all das ist in Frankreich gesetzlich auf dem Weg. Das ist ein Umbruch und ein Aufbruch. Doch es gibt Widerstand.
Bei einem Messerangriff in Paris sind vier Polizisten ums Leben gekommen sowie der mutmaßliche Angreifer selbst. Frankreichs Innenminister teilte mit, der Mann sei zuvor nie negativ aufgefallen.
Jacques Chirac ist für viele Franzosen mehr als ein bedeutender Präsident: Er wird als einziger verbliebener Repräsentant einer großen Vergangenheit verehrt.
Die Europäer werben in New York weiter für direkte Gespräche zwischen Washington und Teheran. Vorerst gehen weder Trump noch Rohani darauf ein.
Emmanuel Macron hat sich für direkte Gespräche zwischen dem Iran und Amerika ausgesprochen, zuvor hatte auch die Bundeskanzlerin dafür geworben.
Frankreichs Präsident warnt davor, die Gelegenheit für ein direktes Gespräch zwischen Irans Staatschef und Amerikas Präsident verstreichen zu lassen. Die Amerikaner müssten davor jedoch Vertrauen schaffen, fordert die Regierung in Teheran.
Greta Thunbergs Wutrede hat auf dem Klima-Treffen viele vor den Kopf gestoßen. Auch Kanzlerin Merkel, die sich zuvor noch mit Thunberg unterhalten hatte, widersprach ihr anschließend. Eine Lösung der Probleme ist dadurch nicht näher gerückt.
Der Auftritt der schwedischen Moralistin in New York war ungerecht. Auch die Kritik, die derzeit auf die Bundesregierung einprasselt, ist ungerecht. Das alles ist aber nur ein harmloser Probelauf für die Konflikte, die noch kommen.
Der amerikanische Präsident Donald Trump will die Sanktionen gegen Iran weiter verschärfen – und verkündet gleichzeitig: Er will mehr kooperieren und nach Frieden streben.
Auf Greta Thunbergs Wutrede auf dem UN-Gipfel folgen neue Ankündigungen zum Klimaschutz. Experten zweifeln jedoch am Willen zum nötigen Aufbruch: Es hätte keine „eindeutigen Aussagen“ gegeben - vor allem nicht von den größeren Ländern.
Deutschland, Frankreich und Großbritannien erklären, dass sie dennoch am Atomabkommen mit Iran festhalten. Boris Johnson plädiert aber dafür, dass Trump einen „besseren Deal“ aushandeln solle. Die EU-Staaten stellen neue Forderungen – und Pompeo dankt.
Donald Trump besucht kurzfristig den Klimagipfel in New York. Die UN missachtet er trotzdem schon seit Jahren. Am Abend erklärten sich Merkel, Macron und Johnson zu den Angriffen auf Saudi-Arabien.
„Dann ist es vorbei“ – mit deutlichen Worten fordert EU-Ratsvorsitzender Antti Rinne Großbritannien auf, Anpassungsvorschläge am Austrittsvertrag bis Ende September schriftlich vorzulegen.
Nach dem Abgang Matteo Salvinis demonstrieren Frankreich und Italien wieder Einigkeit: Alle EU-Staaten müssten sich an der Aufnahme von Flüchtlingen beteiligen – oder Strafen zahlen. Macron äußerte sich auch zur Niedrigzinspolitik.
Emmanuel Macron will in der zweiten Hälfte seiner Amtszeit stärker auf die Ängste ärmerer Franzosen vor Migranten eingehen – und stößt damit auf Widerstand.
Statt nach Rechts und Links Sticheleien zu verteilen, gibt sich Marine Le Pen bei ihrer Comeback-Rede staatstragend. Für ihr Ziel, den Einzug in den Elysée-Palast 2022, hat die Vorsitzende des Rassemblement National eine Strategie.
In Paris droht an diesem Freitag eine neue Protestwelle gegen Emmanuel Macron. Vor allem bei den Gewerkschaften trifft Frankreichs Präsident dieses Mal auf großen Widerstand. Doch er will sich Zeit lassen.
Richard Ferrand, Präsident der französischen Nationalversammlung, steht im Verdacht, ein unlauteres Immobiliengeschäft getätigt zu haben. Laut Medienberichten prüft nun die Staatsanwaltschaft den Fall.
Der Präsident von Frankreichs Fußball-Verband findet: Spielabbrüche nach rassistischen Vorfällen sind okay, aber nicht bei Homophobie. Nun hat sich Staatspräsident Macron eingeschaltet – und es gibt erste Rücktrittsforderungen.
Die gute Nachricht lautet: Die Hälfte aller Flächen, die auf einer menschenleeren Erde bewaldet wären, sind es noch immer. Die schlechte: Wir brauchen ganz dringend mehr Wälder – und zwar sehr bald!
Unter dem neuen Premierminister werden die britischen Konservativen zur „Brexit Party“. Wohin gehen ihre fünf Millionen Wähler, die beim Referendum 2016 in der Europäischen Union bleiben wollten?
China als „systemischen Rivalen“ der EU: Ist das angesichts der wirtschaftlichen Abhängigkeit sinnvoll? Für Macron jedenfalls ist der Umgang der Exportnation ein Exempel auf neue Formen europäischer Kooperation.
In Biarritz gelang es Emmanuel Macron, Irans Außenminister an den Tisch zu holen, doch seitdem eskaliert der Atomstreit von Neuem. Ungeachtet jüngster Drohungen bemühen sich Berlin und Paris weiter um Verhandlungen.
Von „fruchtbarer Konfrontation“ keine Spur mehr: Der Präsident und die Kanzlerin finden zusammen. Angela Merkel hält sich zurück – und Macron zollt ihr Respekt.
Laut des amerikanischen Verteidigungsministers ist die Hormuz-Mission erfolgreich angelaufen. Am Donnerstag wollen die EU-Außenminister darüber beraten, ob und wie sie sich an den Bemühungen zur Sicherung der Schifffahrt beteiligen könnten.
Der iranische Präsident Hassan Rohani reagiert abwartend auf die Idee eines Treffens mit Donald Trump. Aber womöglich sind Fortschritte zwischen beiden Ländern auf anderen Feldern möglich.
Auch im eigenen Land wird es für Bolsonaro ungemütlich: Die Gouverneure der Amazonas-Staaten fürchten, das Verhalten des Präsidenten könne Wirtschaftssanktionen und einen Imageschaden für ihr Land bedeuten. Sogar die Landwirte schlagen Alarm.
Die Industrieländer wollten im Amazonasgebiet eigentlich den Einsatz von Löschflugzeugen finanzieren. Doch der brasilianische Präsident fordert dafür noch mehr.
Im Schlagabtausch zwischen dem französischen und dem brasilianischen Präsidenten hat sich ein prominenter Brasilianer zu Wort gemeldet: Der Schriftsteller Paulo Coelho wendet sich in einem Video an beide Seiten.
Die G-7-Staaten haben Brasilien 20 Millionen Euro Soforthilfe im Kampf gegen die Brände im Amazonasgebiet zugesagt. Mit dem Geld sollen Löschflugzeuge finanziert werden. Doch Präsident Bolsonaro stellt die Uneigennützigkeit der Spende in Frage.
Noch pflegt der Westen die Tradition der Familienfotos, aber zu mehr Gemeinsamkeit fehlt die Führungsmacht. Die Liste der Streitpunkte ist trotz der Erfolgsmeldungen aus Biarritz lang.
Präsident Trump setzt beim G-7-Gipfel in Biarritz auf Charmeoffensive. Merkel hält sich derweil im Hintergrund. Nur einmal wird sie energisch.
Nach Monaten der Eskalation im Iran-Konflikt ist vom Gipfel der sieben wichtigsten westlichen Industriestaaten ein Zeichen der Entspannung ausgegangen: Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron sieht nach intensiven Beratungen in Biarritz den Weg für ein baldiges Treffen der Präsidenten des Iran und Amerika geebnet. Präsident Donald Trump zeigte sich dazu bereit, „wenn die Umstände stimmen“.
Bei der gemeinsamen Abschlusskonferenz mit Emmanuel Macron zeigt sich der amerikanische Präsident grundsätzlich offen für ein Treffen mit Hassan Rohani – „wenn die Umstände stimmen“.
Auf die Frage, ob er die überraschende Einladung des iranischen Außenministers nach Biarritz als respektlos empfunden habe, sagte Trump: „Nein, nein, nein.“ Er habe dem Besuch zuvor zugestimmt.
In Biarritz inszeniert Emmanuel Macron einen G-7-Gipfel voller Überraschungen. Er überrumpelt Trump und lässt den iranischen Außenminister einfliegen. Ganz offensichtlich hat der französische Präsident aus seinem Anfängerfehler gelernt.