In der Not wieder Freunde
Im deutsch-französischen Verhältnis stehen die Zeichen auf Entspannung. Aber nicht alle Differenzen sind ausgeräumt.
Im deutsch-französischen Verhältnis stehen die Zeichen auf Entspannung. Aber nicht alle Differenzen sind ausgeräumt.
Die französische Justiz überprüft, ob es bei den Wahlkampfausgaben des französischen Präsidenten Macron zu Unregelmäßigkeiten gekommen ist. Im Mittelpunkt stehen Verträge mit einer großen amerikanischen Beratungsfirma.
Frankreichs Parlamentssender waren einmal Außenseiter. Jetzt sind sie die Avantgarde des öffentlich Rundfunks. Sie zeigen die lebendige Demokratie.
Paris hat deutlich früher als Deutschland die Energiepreise gedeckelt. Ökonomen kommen zu dem Schluss, dass die Markteingriffe die Inflationsdynamik gebremst haben. Derweil mahnt der IWF Paris zur Ausgabendisziplin.
Moldau ist als kleines Nachbarland der Ukraine besonders stark von Russland abhängig. Aber seine Präsidentin vertritt unbeirrt einen prowestlichen Kurs. Deutschland und Frankreich wollen sie dabei unterstützen.
Besiegelt die Bundesregierung das Ende der Mali-Mission? Kamala Harris' Philippinen-Reise könnte Peking provozieren. Und: Ist der Höhepunkt der Inflation überschritten? Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Pazifikanrainer beenden den Reigen der Gipfel in Asien. Kamala Harris und Xi Jinping verharren auf ihren Positionen. Macron provoziert die eigenen Partner.
Nach bisherigem Stand war es eine Rakete der ukrainischen Flugabwehr, die in Polen zwei Männer tötete. Der Vorfall hatte zu eiligen NATO-Besprechungen geführt.
Sowohl in Frankreich als auch in Großbritannien steht die Regierung wegen der Migrationspolitik unter starkem Druck. Nun wollen beide enger zusammenarbeiten.
Frankreich lässt das Flüchtlingsschiff Ocean Viking in Toulon einlaufen. Die extreme Rechte tobt, die Linke applaudiert. Für den französischen Präsidenten geht es auch um sein politisches Vermächtnis.
Das alte Spiel: Frankreich verlangt europäisches Engagement, Deutschland zeigt einen Kontoauszug. Droht deswegen, wie Jacques Attali meint, ein neuer Bruderkrieg?
In Deutschland wird noch über einen Pflichtdienst für Jugendliche diskutiert. Frankreich hatte sich schon ein konkretes Modell ausgedacht. Aber verpflichtend ist es auch dort noch nicht.
Auf einem Kriegsschiff bereitet Präsident Macron die französische Armee auf die nächsten Jahre vor. Er betont ihre „transatlantische Verankerung“. Eine Initiative aus Berlin ärgert ihn.
Die Klimaschutzbilanz Frankreichs unter Präsident Macron ist unzureichend. Jetzt soll ihm die Industrie helfen, die Emissionen zu senken.
Wie wehrhaft darf der Staat Klimaaktivisten gegenüber auftreten? In Frankreich streiten Politik und Öffentlichkeit darüber, wo die Grenze zwischen Protest und „Ökoterrorismus“ verläuft.
Die Elektrifizierung der Autos macht es möglich. Renault könnte seinen Anteil an Nissan drastisch reduzieren und jahrelangen Unmut in Yokohama ausräumen.
Deutschlands EU-Politik +++ Deutsche Wirtschaftspolitik +++ Zinsen steigen auf 2 Prozent +++ Energiekrise
Der französische Präsident hatte gewarnt: Deutschland isoliert sich. Gut, dass Bundeskanzler Scholz versprochen hat, sich künftig besser mit dem Partner abzustimmen.
Nach mehreren Gekränktheiten der französischen Regierung bringt die Aussprache zwischen Emmanuel Macron und Olaf Scholz ein sachliches Verhältnis zurück. Bei einem wichtigen Rüstungsprojekt deuten sich Fortschritte an.
Die Reise des Bundeskanzlers nach Paris hätte viel früher unternommen werden müssen. In der Energie- und in der Militärpolitik wird Deutschland mehr auf Frankreich achten müssen.
Die Energiefrage spaltet das deutsch-französische Paar. Jetzt haben sich der Bundeskanzler und der Präsident zu einer Aussprache getroffen.
Zuletzt eckte der Kanzler im Elysée-Palast an. Jetzt haben Macron und Scholz geredet – und schlagen versöhnliche Töne an.
„Eine Reihe von Kooperationsvorhaben“ sollen das Verhältnis zwischen Berlin und Paris verbessern. Doch wo es schon Vorhaben gibt, kam man zuletzt nur schleppend voran.
Überschattet von Meinungsverschiedenheiten bei wichtigen Themen wie dem europäischen Gaspreisdeckel hat sich Bundeskanzler Olaf Scholz mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Paris getroffen.
Bundeskanzler Olaf Scholz muss in Europa Porzellan kitten, das nie hätte zerschlagen werden dürfen. Sein Verhalten kann sich Deutschland nicht leisten, schon gar nicht in diesen Zeiten.
Die UN dürften den Staaten beim Klimaschutz ein schlechtes Zeugnis ausstellen. Die Kassenärzte protestieren. Und: Legen Scholz und Macron beim Arbeitsessen ihre Meinungsverschiedenheiten bei? Der F.A.Z. Newsletter.
Die Bundeswehr hat mehr Geld denn je. In Paris aber wird befürchtet, dass Europas Sicherheit davon nicht profitiert. Das ist Zündstoff für das anstehende Krisentreffen von Macron und Scholz.
Emmanuel Macron hätte gute Gründe gehabt, sich nicht schon kurz nach der Amtseinführung mit der neuen Regierungschefin Italiens zu treffen. Er tat es dennoch. Jetzt wird ihm Liebedienerei gegenüber dem Faschismus vorgeworfen.
Der Besuch von Frankreichs Präsident beim Papst wird von einem neuen Missbrauchsskandal überschattet. Der spätere Bischof von Créteil soll Gläubige genötigt haben, während der Beichte Kleidungsstücke abzulegen.
Im Kampf um die Truss-Nachfolge macht Boris Johnson einen Rückzieher. Der Wiederaufbau der Ukraine ist Thema beim Wirtschaftsforum mit Scholz. Und: Umweltschützer hoffen auf das weltgrößte Meeresschutzgebiet. Der F.A.Z Newsletter.
Vor dem Hintergrund jüngster Spannungen zwischen Paris und Berlin besucht Frankreichs Präsident Rom. Er zeigte sich bisher optimistisch, was die Beziehungen zu Melonis Regierung angeht – anders als einige seiner Regierungsmitglieder.
In der Autobranche brennt die Hütte. Der Chef von Peugeot-Citroen schlägt Alarm. Wie zum Trotz hält Frankreich seine Messe ab. Im Miniformat und mit der Rückendeckung des Präsidenten.
Deutschland war an einer Gaspipeline von Frankreich nach Spanien interessiert. Aber dieser Plan ist nun vom Tisch. Präsident Macron will stattdessen einen „grünen Energiekorridor“. Ob die Bundesrepublik davon profitiert, ist offen.
Nur mit viel Mühe kann die Bundesregierung einen EU-Gaspreisdeckel beim Gipfel abwehren. Lange wird sie ihn aber kaum noch verhindern können. Das gilt auch für einen anderen heiklen Vorschlag: gemeinsame EU-Schulden
Die Regierungschefs setzen sich über die deutschen Sorgen hinweg und sprechen sich für einen vorübergehenden Deckel für Gas aus. Scholz kann zwar Bedingungen dafür durchsetzen. Ob das ausreicht, um Lieferengpässe zu verhindern, muss sich zeigen.
Der Bundestag entscheidet über den milliardenschweren Abwehrschirm der Ampel. Die EU diskutiert weiter über den Gaspreisdeckel. Und: Spekuliert Johnson auf ein Comeback in der Downing Street? Der F.A.Z. Newsletter.