„Schaulaufen pseudowissenschaftlicher Akteure“
Nun hat sich auch der AStA der Uni Frankfurt zur geplanten Migrationskonferenz geäußert. Er hält sie für unwissenschaftlich und wirft Teilnehmern wie Boris Palmer Nähe zum Rechtspopulismus vor.
Nun hat sich auch der AStA der Uni Frankfurt zur geplanten Migrationskonferenz geäußert. Er hält sie für unwissenschaftlich und wirft Teilnehmern wie Boris Palmer Nähe zum Rechtspopulismus vor.
Was linke Forscher für sich in Anspruch nehmen, gilt auch für die Frankfurter Ethnologin Susanne Schröter: Ihre Finanzierung darf nicht davon abhängen, wen sie zu Konferenzen einlädt.
Ruud Koopmans plädiert in seinem Buch „Asyl-Lotterie“ für eine Einwanderungspolitik aus großzügigen Kontingenten und exterritorialen Asylverfahren. Wer den Tod im Mittelmeer bekämpfen will, muss es lesen.
Sie betrachte die guten und schlechten Seiten der Migration, sagt Ethnologin Susanne Schröter. Ihr wird vorgeworfen, mit ihrem Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam Ressentiments zu bedienen und zu Kongressen umstrittene Referenten einzuladen.
Die Angst vor der demographischen Schrumpfung begleitet die Deutschen schon länger. Doch anstatt weniger zu werden, werden wir immer mehr. Eine Datenanalyse zeigt, was das für die Zukunft bedeutet.
Ein SPD-Landtagskandidat hat die geplante Migrationskonferenz an der Uni Frankfurt kritisiert. Das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit wirft ihm unangebrachte Einmischung vor.
Für weitere sechs Monate soll es Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze geben. Bundesinnenministerin Faeser nennt den 2022 festgestellten Höchstwert bei irregulärer Migration „besorgniserregend“.
Der hessische Ministerpräsident wirft der Bundesregierung vor, in der Flüchtlingspolitik den Kopf in den Sand zu stecken. In der Klimapolitik fordert der CDU-Politiker eine gründliche Kehrtwende.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser gesteht ein, dass Deutschland weiter das Hauptziel irregulärer Migranten bleibt. Als Konsequenz sollte die Ampel auch auf diesem Feld eine Zeitenwende wagen.
Zwischen Schengen-Staaten sollen die Grenzen eigentlich nicht regelmäßig kontrolliert werden. Die Bundesinnenministerin hät das jedoch für nötig, um „irreguläre Migration“ begrenzen.
Boris Palmer, Ahmad Mansour und Ruud Koopmans sollen an der Goethe-Universität Frankfurt über Migrationspolitik sprechen. Einem SPD-Landtagskandidaten missfällt das. Ihm stehen die Redner der Tagung zu weit rechts. Das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit wirft ihm Einschüchterung vor.
Die mexikanischen Behörden haben 161 Erwachsene und 48 Minderjährige in einem verlassenen Lastwagen gefunden und befreit. Ein Geretteter wurde mit Erstickungssymptomen in ein Krankenhaus eingeliefert.
Im Schengen-Raum sollen eigentlich keine Grenzkontrollen stattfinden. Seit 2015 wird das übergangen – durch Österreich, aber auch durch Deutschland und Frankreich.
Mehr als 31.000 Menschen sind in diesem Jahr bereits über das Mittelmeer nach Italien gekommen. Rom ruft deshalb nun den Notstand aus. Der zuständige Minister fordert ein Eingreifen der EU.
In den letzten 20 Jahren ist die Einwohnerzahl in der Schweiz um 20 Prozent gewachsen. Die Debatte um den Zuzug von Ausländern nimmt nun wieder Fahrt auf. Das alarmiert die Wirtschaft, die dringend Fachkräfte braucht.
Die Zahl der Menschen seit Jahresbeginn habe sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verfünffacht, berichtet die tunesische Küstenwache. In Italien kamen gleichzeitig mehr als 14.000 Migranten an.
Für die einen sind es Einzelfälle, für die anderen gibt es strukturellen Rassismus in der Polizei. Eine Studie soll die erhitzte Debatte versachlichen.
Vielleicht gehören Illusionen dazu, um aufzubrechen und sich aus einer unerträglichen Lage zu befreien: Eine Nürnberger Ausstellung widmet sich der Geschichte und Zukunft der Migration.
Der Pädagoge Wolfgang Beckmann arbeitet seit fast 40 Jahren mit kriminellen Kindern. Im Interview erklärt er, warum die Erziehung entscheidend dafür ist, dass Kinder und Jugendliche keine Straftaten begehen.
Der Tod von 40 Migranten bei einem Brand in einem Abschiebezentrum in Mexiko war eine Tragödie mit Ankündigung. Schon seit Langem herrschen an der Grenze zu den USA grausame Zustände.
Die Bundesregierung hat neue Regeln beschlossen, wie qualifizierte Arbeitskräfte leichter nach Deutschland kommen können. Außerdem wird die Aus- und Weiterbildung gestärkt. Ein Überblick über alle Änderungen.
Postbank-Kunden werden am Wochenende nicht auf ihre Konten zugreifen können. Grund ist die dritte Welle der Migration auf eine gemeinsame IT-Plattform mit der Deutschen Bank.
Generalsekretär Mario Czaja hält auf der Regionalkonferenz der CDU in Mecklenburg-Vorpommern eine verspätete Aschermittwochsrede. Danach geht es um die Grundsätze – und die Frage, wer wie viel Sport macht.
Es ist nicht ganz klar, wozu Bundesinnenministerin Faeser in Berlin ein Treffen zur Asylpolitik abhielt. Wie Kompromisse bei diesem Thema aussehen können, zeigen die USA und Kanada.
Seit Jahren debattieren die EU-Mitgliedstaaten über ein neues Asylsystem. Die deutsche Innenministerin sieht den Schengenraum in Gefahr, wenn die Reform nicht bald kommt.
Beim Treffen in Brüssel schwelt im Hintergrund der Verbrenner-Streit. Die Details zum 49-Euro-Ticket werden öffentlich. Und: Legen Verdi und die EVG Deutschland lahm? Der F.A.Z.-Newsletter
Die deutsche Außenministerin fordert eine europäische Seenotrettung und kritisiert die Unstimmigkeiten der Europäer in der Migrationspolitik. Auch bei Rüstungsexporten plädiert Baerbock für eine gemeinsame Linie.
Noch sind es viel weniger als im Süden, doch auch an Amerikas Nordgrenze gibt es immer mehr illegale Grenzübertritte – und zwar in beide Richtungen. Muss das Migrationsabkommen mit Kanada neu verhandelt werden?
Hessens Kommunen sind am Rande ihrer Möglichkeiten angelangt, was die Unterbringung Schutzsuchender betrifft. Ihnen ist aber nicht damit geholfen, dass sich Parteipolitiker gegenseitig die Schuld in die Schuhe schieben wollen.
Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) kritisiert: Viele Ausreisepflichtige können nicht abgeschoben werden. Er will den Bund in die Pflicht nehmen.
Der hessische Innenminister Peter Beuth kritisiert die Migrationspolitik des Bundes. Mainz kauft Wiesbadener Wasserstoffbusse. Und der Polizei gelingt ein Schlag gegen Krypto-Kriminelle. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Italien wirft der Wagner-Gruppe vor, den Flüchtlingsstrom von Libyen aus zu steuern. Die vermehrten Überfahrten seien Teil einer hybriden Kriegsführung Moskaus, sagt der Verteidigungsminister in Rom.
Amtsinhaber Christian Geselle hat die Nachricht vom Wahldebakel für CDU und SPD noch getoppt: Er steht in der Stichwahl, aber er will im zweiten Wahlgang nicht mehr antreten.
Bis September will die CDU ihren Entwurf für ein neues Grundsatzprogramm vorlegen. Die Auftaktveranstaltung in Pforzheim gerät zur Mischung aus Parteitag, Wahlkampf – und Arbeitsgruppen-Treffen zur Selbstvergewisserung.
Erst macht Tunesiens Präsident afrikanische Migranten für alles Übel verantwortlich. Jetzt werden diese attackiert. Einige kehren in ihre Länder zurück.
Italien weigert sich seit Monaten, Asylbewerber zurückzunehmen. Das verärgert Deutschland und andere Partner. Es erschwert auch eine Reform des Asylrechts.