Bist du auch warm genug angezogen?
Die Mutter-Tochter-Kommissarinnen des ZDF heißen Wallenstein und Tilly. Wie die Feldherren gleichen Namens ziehen sie los - gegeneinander. Ihr Privatscharmützel ist so lahm wie der eigentliche Fall.
Die Mutter-Tochter-Kommissarinnen des ZDF heißen Wallenstein und Tilly. Wie die Feldherren gleichen Namens ziehen sie los - gegeneinander. Ihr Privatscharmützel ist so lahm wie der eigentliche Fall.
Der Maulkorb für einen Extremismusforscher in Dresden versetzt Politologen in helle Aufregung. Der Gesellschaft deshalb einen Rechtsruck zu attestieren, wäre vorschnell geurteilt.
Ein eigenständiges ostdeutsches Volk gebe es nicht, sagt der Theologe Schröder. Außerdem gehöre zu jeder Revolution ein Elitenaustausch. Entschieden wendet er sich gegen Aufrechnerei.
Mehr als ein Vierteljahrhundert nach der Wiedervereinigung sind in Ostdeutschland immer noch 80 Prozent aller Führungspositionen mit Westdeutschen besetzt. Das schürt das Misstrauen gegen Parteien und Eliten.
Wo, wenn nicht in Verdun, sollte Europa begreifen können, dass die Serie seiner Krisen ein unvergleichlich glücklicherer Zustand ist als das, was früher europäische Normalität war, der Krieg?
München liegt in einer Rangliste der Zukunftsfähigkeit deutscher Regionen vorn. Doch auch Städte aus Ostdeutschland holen auf.
Zuerst gab es heftige Gewitter, dann rutschte Geröll auf die Schienen, schließlich entgleiste ein Zug. Die Fernverkehrs-Strecke ist vorerst gesperrt.
Keine könnte anmutiger in Ohnmacht fallen und verstummen. Wie schön ist es erst, wenn sie weitersingt! In Dresden ist Anna Netrebko zum ersten Mal als Elsa in Richard Wagners „Lohengrin“ zu erleben.
Der Thüringer AfD-Vorsitzende Björn Höcke will mit allen Mitteln verhindern, dass in Erfurt eine Moschee gebaut wird. Der Islam gehöre nicht zu Deutschland, sagt er. Unterstützung erhält er aus Dresden.
Ein Jurist schreibt in einer Veröffentlichung, die NPD plane „rassistisch motivierte Staatsverbrechen“. Die rechtsextreme Partei hat dagegen geklagt und vor einem Gericht in Dresden Recht bekommen. Brisant ist, welcher Partei der urteilende Richter angehört.
Die Generalstaatsanwaltschaft in Dresden hat die Einstellung von Ermittlungen gegen Frauke Petry aufgehoben. Nun wird wieder wegen Meineides und uneidlicher Falschaussage ermittelt.
Die Dresdner Volleyball-Frauen holen sich gegen den MTV Stuttgart im fünften Spiel der Finalserie ihre dritte Meisterschaft nacheinander - und das Double noch dazu.
Dresden schlägt Stuttgart +++ Kittel gewinnt erste Etappe +++ Säbel-Herren nur WM-Fünfter +++ Schröder mit Atlanta vor Erfolg +++ Hürden-Star Sanchez beendet Karriere +++ Sport kompakt am Mittwoch.
Die GSG 9 nimmt in Freital bei Dresden eine gefährliche Neonazi-Gruppe auseinander. Hat die sächsische Polizei versagt – oder gute Vorarbeit geleistet für den Generalbundesanwalt?
Die Dresdner Sinfoniker widmen ihr Konzertprojekt „Aghet“ dem Genozid an den Armeniern vor hundert Jahren. Nun fordert die Türkei, die Produktion nicht weiter zu fördern – und hat bereits einen Teilsieg errungen.
Bundesanwaltschaft und Bundeskriminalamt sind am Dienstagmorgen gegen mutmaßliche Rechtsterroristen im sächsischen Freital vorgegangen. Bundesinnenminister de Maizière glaubt, dass durch den Zugriff weitere Anschläge verhindert wurden.
Die Verteidigerin von Lutz Bachmann behauptet, Facebook-Einträge von Pegida-Gründer Bachmann seien gefälscht worden. Ansonsten seien Ausdrücke wie „Viehzeug“ für Flüchtlinge von der Meinungsfreiheit gedeckt.
An diesem Dienstag steht Lutz Bachmann vor Gericht. Dem Pegida-Gründer droht eine Gefängnisstrafe – doch gegen den Vorwurf der Volksverhetzung will er sich mit allen Mitteln verteidigen.
Schon vier Spieltage vor Drittliga-Saisonende macht Dynamo Dresden den Aufstieg perfekt. Überschattet wird die Partie in Magdeburg aber von Ausschreitungen. Viele Fans dürfen gar nicht erst ins Stadion.
Sie nennen sich „Bürgerwehr“ und verbreiten Hass. Eine Gruppe aus Freital soll immer wieder Flüchtlinge angegriffen haben. Nun ermittelt die Bundesanwaltschaft wegen Terrorverdachts.
Der Ruf der Stadt ist ramponiert. Erste Folgen sind spürbar – und Wissenschaft und Unternehmen zunehmend besorgt. Doch wie genau schadet die Demonstration der Stadt?
Die Produktion des VW Phaeton in der Gläsernen Manufaktur in Dresden ist ausgelaufen. Der große VW hat es nie geschafft, Volkes Wagen zu sein. Schon am 8. April wird die Manufaktur zum Schaufenster für Elektromobilität.
Der Ausflug von Volkswagen in die Luxusklasse geht nach 15 Jahren in Dresden zu Ende - zumindest vorerst: In Dresden rollt an diesem Freitag der letzte VW Phaeton vom Band.
Der 800 Jahre alte Kreuzchor ist eine der wenigen Institutionen, die Dresden noch einen können. Zu Zeiten von Pegida und Flüchtlingshass sind die Kruzianer zu einem der wichtigsten Botschafter der Landeshauptstadt geworden.
Für die Berliner Mauer prägte der SED-Funktionär Horst Sindermann 1961 das absurde Schlagwort vom „antifaschistischen Schutzwall“. Selbst in seinen unvollendeten Memoiren aus dem Jahr 1990 hielt er den Begriff noch „für richtig“.
Schimanski war dagegen ein Waisenknabe: Das erste vorwiegend weibliche „Tatort“-Team pfeift in Dresden konsequent auf Dienstvorschriften aller Art. So lässt sich Sachsen aber auch nicht retten.
Im neuen „Tatort“ sieht Sachsen ewig gestrig aus: Der Chef ist ein Herrenwitz, die Kommissarinnen müssen es wettmachen. Sie bilden ein unmögliches Team. Das scheint Absicht zu sein.
Von Sonntag an gibt es wieder einen „Tatort“ aus Dresden. Erstmals ermitteln drei Frauen Seite an Seite. Eine von ihnen ist Alwara Höfels, die die impulsive Kommissarin Henni Sieland spielt. Ein Gespräch.
Der Dresdner Kreuzchor feiert Jubiläum. Das Ensemble wird 800 Jahre alt. Eine beglaubigte Urkunde zum Entstehungsdatum gibt es allerdings nicht. Und gefeiert wird nicht in der Kreuzkirche, sondern in der Semperoper.
Könnten Pegida und AfD zusammenarbeiten? Die Pegida-Anhänger träumten zuletzt von einer gemeinsamen Liste. Trotz mancher Schnittmengen will die AfD von den Dresdenern nichts wissen. Warum?
Sachsen macht im Moment vor allem mit bedrückenden Meldungen von sich reden. Eine Dresdnerin erzählt, wie es sich anfühlt, in einem zwiegespaltenen Land zu leben. Ein Protokoll.
Wer für Pegida marschiert, wählt offenbar auch AfD: Die Alternative für Deutschland wird laut einer neuen Studie bei Anhängern der Protestbewegung immer beliebter. Den Rechtspopulisten gelinge so die Ausbreitung in ganz Deutschland.
Viele deutsche Touristen und Geschäftsreisende haben sich im vergangenen Jahr gegen einen Dresden-Besuch entschieden. Gerade Ausländer besuchten die Stadt häufiger.
Tut Stanislaw Tillich als Ministerpräsident von Sachsen genug, um den Zusammenhalt der Gesellschaft zu sichern? Die aktuellen Ereignisse werden für ihn zur echten Belastungsprobe.
45 Jahre Nachwirkung: Der amerikanische Whistleblower und Friedensaktivist Daniel Ellsberg erhält den Dresden-Preis.
Sachsen kämpft ums Image: Die Mitschuld der CDU-Regierung an den Ausschreitungen, die ihm manche vorwerfen, weist Sachsens Ministerpräsident zurück. Die Touristenzahlen in Dresden gehen unterdessen deutlich zurück. Die Stadt beklage einen „Pegida-Effekt“.