Debakel für Wehen
Schon zuvor war Wiesbaden das heimschwächste Team der zweiten Liga. Nach dem halben Dutzend Gegentreffer gegen den 1. FC Nürnberg dürfte der Abstieg kaum noch zu vermeiden sein.
Schon zuvor war Wiesbaden das heimschwächste Team der zweiten Liga. Nach dem halben Dutzend Gegentreffer gegen den 1. FC Nürnberg dürfte der Abstieg kaum noch zu vermeiden sein.
Im Nachholspiel der zweiten Bundesliga besiegt Bielefeld den Gast aus Dresden 4:0 – und hat drei Spieltage vor Saisonende neun Punkte und 18 Tore Vorsprung auf den Tabellendritten. Damit ist der achte Aufstieg nur noch theoretisch zu nehmen.
Mit „Selflessness“ schaffen die Tänzer der Dresden Frankfurt Dance Company im Bockenheimer Depot eine begehbare Installation, die nicht nur merkwürdig, sondern auch erheiternd ist.
Arminia Bielefeld nähert sich in Eichhörnchen-Manier der Erstklassigkeit. Der HSV festigt vorerst Tabellenplatz zwei. Dynamo Dresden bleibt Tabellenletzter.
In der Bundesrepublik nimmt der Rassismus zu, darauf deuten Statistiken hin. Ein Bariton, ein Krebsforscher, eine Kulturanthropologin und ein Polizeikommissar erzählen, wie sie damit umgehen.
Die Semperoper, das Gewandhaus, die Musikfestivals in Gohrisch und Moritzburg – alle versuchen, trotz Corona ihre Zukunft zu planen. Doch das ist nicht so einfach.
Im Nachholspiel des 27. Spieltags kommt Dynamo gegen Greuther Fürth nicht über ein Remis hinaus und bleibt Schlusslicht der Zweiten Liga. Einen Joker haben die Dresdner aber noch in der Hinterhand.
Das 2:3 gegen Dresden ist für Wiesbaden schon die vierte Niederlage nacheinander. Im Saisonendspurt präsentiert sich der Aufsteiger im Hinblick auf seine Punkteausbeute in abstiegsreifer Verfassung.
Die Arminia spielt gegen Kellerkind Nürnberg 1:1, ist aber weiter auf Kurs Bundesliga. Darmstadt verpasst in Regensburg eine große Chance. Und Dresden gewinnt ein direktes Duell im Abstiegskampf.
Trotz der jüngsten Niederlagen bietet sich den Wiesbadenern weiter die Möglichkeit, den Klassenverbleib in der zweiten Liga auf direktem Weg herzustellen. Doch dafür muss gegen Dresden ein Sieg her.
Der Halbzeitstand ist auch der Endstand: Mit 3:0 überrennt Hannover das Zweitliga-Schlusslicht Dresden. Die Chance, dass Dynamo den Klassenverbleib schafft, wird mit jedem Spieltag kleiner.
Die Parlamentsrechte sollen in Sachsen gestärkt werden. Ein neues Beteiligungsgesetz soll für mehr Mitsprache beim Erlass von Corona-Verordnungen sorgen.
Reiner Calmund auf der Tribüne, Matthias Sammer auf dem Rasen und die Wende unterm Brennglas: Das DDR-Pokalfinale vor 30 Jahren bietet geschichtsträchtigen Stoff. Vor allem neben dem Platz.
Durch die Corona-Quarantäne startet Dynamo Dresden erst jetzt in die zweite Bundesliga. Die Lage des Tabellenletzten ist eh schon schlimm genug. Nun macht sich Trotz breit ob des Mammutprogramms.
Am 24. Juni will Wladimir Putin die Moskauer Militärparade nachholen. Doch in den Regionen scheint das Coronavirus alles andere als besiegt – und Regionaloberhäupter fälschen Zahlen, um besser dazustehen.
Ein Mann hat am Mittwoch eine Drogerie in Dresden ohne vorgeschriebenen Mundschutz betreten. Als eine Mitarbeiterin ihn darauf hinweist, reißt er ihr den Mundschutz herunter – und haucht sie an.
Völlig Neuartiges erwartet die Besucher des neuen Hygienemuseums: Einen Blick ins Seelenleben von Kindern und Erwachsenen, in einen Schaubauernhof – und warum es Frauen schwerer haben als Männer.
Nach einem Wochenende mit zahlreichen Protesten versammeln sich auch am Montag vor allem im Osten Deutschlands Gegner der Corona-Politik. Der Gegenprotest fällt, wo er sich regt, kleiner aus – etwa in Dresden.
Die Deutsche Fußball-Liga wollte auch über die Folgen eines Saisonabbruchs abstimmen lassen – doch die Klubs fordern mehr Zeit. Und Dynamo Dresden dementiert einen Vorwurf mit drastischen Worten.
Für die Spielerlaubnis in der Fußball-Bundesliga setzt Borussia Mönchengladbachs Macher Max Eberl auf die Kompetenz des Gesundheitsamts und auf eine professionelle Kooperation. Aus einem einfachen Grund.
In der Bundesliga hat der Sportsgeist schon verloren. Dazu müssen Geisterspiele gar nicht erst angepfiffen werden. Aus diesem Dilemma gibt es für den Fußball kein Entrinnen.
Die ganze Mannschaft von Dynamo Dresden muss wegen positiver Coronatests in Quarantäne. Während der Verein keine Namen nannte, verrät ein Akteur nun bei Instagram selbst sein Ergebnis.
Die lokale Behörde bewertet das Infektionsrisiko anders als die Task Force der DFL – und schickt Dynamo Dresden in Quarantäne. Das Konzept der Bundesliga wackelt.
DFL-Geschäftsführer Christian Seifert erwartet nicht ansatzweise Normalität beim Wiederbeginn der Fußball-Bundesliga. Stattdessen spricht er im Sportstudio von einem „Notbetrieb“. Die Quarantäne von Dynamo Dresden sieht er noch gelassen.
Als erste Topliga will die Bundesliga den Spielbetrieb wieder aufnehmen. Dafür gibt es Applaus aus dem Ausland und Pfiffe aus der Republik. Der Fall Dresden zeigt nun, wie groß das Risiko ist.
Erster schwerer Rückschlag für das Projekt Saison-Fortsetzung in den Fußball-Bundesligen: Der Zweitligaklub Dynamo Dresden schickt seine Spieler nach zwei weiteren positiven Coronafällen in Quarantäne. Das für kommenden Sonntag geplante Spiel gegen Hannover fällt aus.
Viele Sehenswürdigkeiten gibt es in dem Krümel Deutschland zwischen Frohburg und Kohren nicht gerade. Doch wer dort aufgewachsen ist, läuft über Erinnerungen. Eine Wanderung.
Der früheren AfD-Chefin war vorgeworfen worden, 2015 vor dem Wahlprüfungsausschuss des Landtags falsch ausgesagt zu haben. Das Landgericht Dresden verurteilte sie zu einer Geldstrafe. Diese Entscheidung hob der BGH nun auf.
Die Menschen in Ostdeutschland stecken sich seltener mit Corona an, auch sterben dort deutlich weniger an dem Virus. Die Gründe dafür sind klar: Vieles, was sonst ein Nachteil ist, erweist sich nun als vorteilhaft.
Auch Revolutionäre bleiben wegen Corona lieber zu Hause. Von dort machen sie trotzdem mobil.
Überall tobte vor 75 Jahren noch der Krieg. Das hielt die Mitglieder einer Weinbewertungskommission in Halle nicht davon ab, in aller Ruhe die Jahrgänge 1943 und 1944 zu verkosten, in „Grün's Weinstuben“.
Das Gericht kippt den Protest gegen den Mitgliedschaftszwang von Genossenschaften. Eine Norm, die noch aus der Zeit des Nationalsozialismus stammt.
In dieser Woche sind in Deutschland die ersten Corona-Maßnahmen gelockert worden. Die Kontaktbeschränkungen gelten aber fast überall weiterhin. Nehmen die Menschen sie noch ernst? Ein paar Stichproben.
Corona-Patienten zu behandeln, verlangt Ärzten und Pflegern auf Intensivstationen alles ab. Zugleich bleiben gerade viele Betten leer, die eigens für die Covid-Kranken aufgestellt wurden. Wie passt das zusammen?
Seit diesem Montag müssen die Sachsen beim Einkaufen sowie in Bus und Bahn eine Maske tragen. Die Bürger nehmen es gelassen hin. Empörung gibt es in Dresden dennoch – weil Pegida wieder demonstrieren darf.
Nach wochenlangem Stillstand aufgrund der Kontaktsperren genehmigt die Stadt Dresden unter Auflagen eine Pegida-Kundgebung. Nach erster Kritik waren diese verschärft worden. Doch vor allem das Datum sorgt für Ärger.