Hören in Zeiten der Einsamkeit
Marek Janowski und sein Orchester feiern in einem Geisterkonzert 150 Jahre Dresdner Philharmonie. Orchester und Dirigent wissen zu begeistern und zeigen mit der Auswahl der Stücke großes Symbolbewusstsein.
Marek Janowski und sein Orchester feiern in einem Geisterkonzert 150 Jahre Dresdner Philharmonie. Orchester und Dirigent wissen zu begeistern und zeigen mit der Auswahl der Stücke großes Symbolbewusstsein.
Therese aus dem Winckel kennt heute kaum jemand mehr. Die Lebensgeschichte der Malerin und Musikerin macht deutlich, welche engen Grenzen Künstlerinnen in der Zeit um 1800 gesetzt waren.
Bei Gefährdern und Straftätern solle im Einzelfall geprüft werden, ob eine Abschiebung nach Syrien möglich ist. Bundesinnenminister Seehofer will dafür bei den Innenministern der Länder eintreten.
Das Kabinett in Erfurt hat beschlossen, gerichtlich gegen den Bund vorzugehen. Der Freistaat will so einen Streit beenden, in dem es um die finanziellen Folgen des Kali-Abbaus in der ehemaligen DDR geht.
Der thüringische Ministerpräsident hatte einen AfD-Politiker im Landtag beschimpft. Die Staatsanwaltschaft hat nun die Aufhebung der Immunität Ramelows beantragt.
Die Festnahmen im Fall des Kunstdiebstahls von Dresden zeigen: Die Unverfrorenheit der Berliner Clans hat eine neue Stufe erreicht. Besteht jetzt eine Hoffnung, die Schätze wiederzufinden?
Im Fall des Diebstahls aus dem Grünen Gewölbe sind zwei Tatverdächtige weiter auf der Flucht. Drei Verdächtige hat die Polizei am Dienstag in Berlin festgenommen. Alle fünf gehören der arabischstämmigen Großfamilie R. an, die für aufsehenerregende Diebstähle bekannt ist.
Einer der gesuchten Tatverdächtigen im Zusammenhang mit dem spektakulären Kunstraub aus dem Dresdner Grünen Gewölbe ist möglicherweise mit einem Auto auf der Flucht. Die Polizei bittet um Hinweise und fahndet international.
Der „Tatort“ aus Dresden wechselt ins Horror- und Mystery-Fach. In einem unheimlichen Haus sieht ein junges Mädchen Verbrechen aus der Vergangenheit. Das hilft den Kommissaren auf die Sprünge: ein Krimi-Experiment mit Format.
War die Polizei bei der „Querdenker“-Demo zu zurückhaltend? Hat sich der Staat in Leipzig vorführen lassen? Die Koalition in Sachsen streitet darüber. Die mitregierenden Grünen fordern den Rücktritt des Innenministers.
Emmanuel Macron und Sebastian Kurz wollen im Anti-Terror-Kampf stärker zusammenarbeiten. Ihr Schulterschluss markiert eine Wende – bislang war das Verhältnis der beiden jungen Staatsmänner von Irritationen geprägt.
Sowohl der Attentäter von Wien als auch der von Dresden waren in Programmen zur Deradikalisierung. Die haben offensichtlich nicht funktioniert. Warum?
Der Streit über die ausgeuferte „Querdenken“-Demo in Leipzig erreicht die große Koalition. Die SPD kritisiert die Polizei, die Union das Gericht.
Auch am Jahrestag der Novemberpogrome von 1938 darf die antisemitische und fremdenfeindliche „Pegida“-Bewegung in Dresden demonstrieren. Eine Gedenkveranstaltung wurde hingegen abgesagt.
In Leipzig musste die Polizei eine Demonstration der „Querdenker“ gegen die Corona-Politik vorzeitig auflösen. Warum ist die Kundgebung außer Kontrolle geraten?
Man kann nicht die Augen davor verschließen: Es waren oft Asylbewerber, die unter einem religiösen Banner ihr Gastrecht mordend missbrauchten.
In Deutschland könne es jederzeit zu Anschlägen kommen, warnt Bundesinnenminister Seehofer in einer aktuellen Stunde des Bundestags zum islamistischen Terrorismus. Uneinigkeit zeigte sich beim Thema Abschiebungen.
Fünf Wochen nach der Bluttat werfen Homosexuellengruppen die Frage auf, ob die Gesellschaft anders reagiert hätte, wenn das Motiv Antisemitismus oder Ausländerhass gewesen wäre.
Anschläge wie in Dresden zeigen: Die Terrorgefahr ist in Deutschland weiter akut. Die Szene sei fragmentiert und in ihren Rekrutierungsmöglichkeiten beschränkt, heißt es bei den Sicherheitsbehörden.
Das Plateau der Loreley soll mit einem Hoteldorf verschandelt werden – und fast niemanden scheint es zu stören. Jetzt kann nur noch die Unesco den Schaden für das Welterbe Oberes Mittelrheintal verhindern.
Der Vorsitzende der CSU-Bundestagsgruppe, Dobrindt, hat Außenminister Maas aufgefordert, Abschiebungen syrischer Gewalttäter schnell zu ermöglichen. Anlass war ein mutmaßlich islamistisches Attentat in Dresden.
Wer unser Land und unsere Gesellschaft ablehnt und Straftaten verübt, der hat auch kein Recht, in diesem Land zu bleiben.
Bundesinnenminister Horst Seehofer dringt nach dem tödlichen Messerangriff auf zwei Touristen in Dresden darauf, die Möglichkeit von Abschiebungen nach Syrien zu prüfen.
Wer mit mörderischer Gewalt gegen den freien Staat vorgeht, muss bekämpft werden. Und wer auf unfassbare Weise sein Gastrecht missbraucht, kann nicht bleiben.
Ein polizeibekannter islamistischer Gefährder konnte kurz nach seiner Haftentlassung mutmaßlich einen Menschen töten. Dass er das Land verlassen sollte, stand schon seit Monaten fest. Doch Abschiebungen nach Syrien sind derzeit ausgesetzt – auch für Straftäter.
Nach dem Angriff auf zwei Männer aus Nordrhein-Westfalen am 4. Oktober wurde Haftbefehl gegen einen 20 Jahre alten Mann aus Syrien erlassen. Der Generalbundesanwalt übernimmt die Ermittlungen.
Nachdem der Eigentümer eines besetzten Hauses Strafanzeige gestellt hatte, haben Polizisten in Dresden die Besetzung beendet. 128 Beamte waren im Einsatz.
Als sich Volk und Führung im Osten einig waren: Eine Dresdner Ausstellung zeigt die gemeinsame Geschichte der DDR und der Bürgerrechtlerin Angela Davis.
Eine Frau erbt ein Grundstück im Wert einer Million. Wie lässt sich damit Geld verdienen, wenn das Grundstück nicht benötigt wird? Darauf lässt sich ein Supermarkt bauen, oder das Grundstück in Aktien eintauschen.
Dem Staat fällt es immer schwerer, gute Juristen für sich zu gewinnen. Nun werden die Noten für die Einstellung gesenkt, zudem steigt die Besoldung.
Der amerikanische Halbleiter-Konzern expandiert in brisanter Zeit: Die Chip-Industrie ist zum Politikum geworden.
„München ist nach zwanzig Jahren starken Zuzugs am Limit“, sagt der Stadtsoziologe Dieter Rink. In den sieben deutschen Großstädten fehlen fast zwei Millionen bezahlbare Wohnungen. Eine Lösungssuche.
Die Polizei in Leipzig hat einen 42 Jahre alten Mann festgenommen, der dringend verdächtigt wird, in der Nähe eines Kindergartens Kinder zu entführen. Die Ermittlungen stehen noch am Anfang.
Freiheitsentzug zur Vorbereitung auf die Freiheit: Das Deutsche Hygiene-Museum widmet sich dem Gefängnis in einer sehenswerten Schau.
Nach der Wende montierte Technisat seine Satellitenschüsseln in den neuen Ländern. Heute gilt das Unternehmen als letzter deutscher Fernseherproduzent.
Im Sächsischen Landtag sprach der Bürgerrechtler Arnold Vaatz zum Tag der Einheit – und die Hälfte der Regierungskoalition blieb fern. Diese Abgeordneten haben was verpasst.