Dorothee Bär will den Schulranzen abschaffen
Die Staatsministerin für Digitales will Schüler von schweren Ranzen befreien: Tablet, Schulbrot und Sportsachen seien ausreichend. Faust könne man auch digital lesen.
Die Staatsministerin für Digitales will Schüler von schweren Ranzen befreien: Tablet, Schulbrot und Sportsachen seien ausreichend. Faust könne man auch digital lesen.
Dorothee Bär musste viel Spott ertragen, als sie über ihre Flugtaxi-Idee visionierte. Heute darf die Digital-Beauftragte zeigen, wie sie es wirklich mit der Zukunft hält. Und sonst im Sprinter: Putin, Brexit und Storno-Gebühren.
Nicht erst seit Dorothee Bärs Interview reden alle über Flugtaxis. Der Google-Gründer Larry Page hat jetzt ein Modell vorgeführt – entwickelt wurde es von einem Deutschen.
Am Mittwoch wird die neue Regierung vereidigt – und der Frauenanteil ist so hoch wie noch nie. Doch über Gleichberechtigung in der Politik sagt das wenig aus.
Sie soll künftig als Staatsministerin die Digitalisierung vorantreiben. Auf diesem Weg sieht Dorothee Bär Sicherheitsfixierung und Angst vor Neuerungen als große Hindernisse. Bei einigen Netzthemen will sie auch künftig nicht auf CSU-Linie einschwenken.
Deutschland soll digitaler werden. Dafür wird nun eigens eine Position im Kanzleramt geschaffen. Doch die Zuständigkeiten werden damit nicht klarer – im Gegenteil.
Die neue Staatsministerin für Digitalisierung überschlägt sich, spricht von Visionen – und fordert Tablets für alle Schulkinder. Hat sie gehört, wie es um das Lesen, Schreiben und Rechnen an deutschen Schulen steht?
Während die designierte CSU-Staatsministerin Dorothee Bär schon von Flugtaxis träumt, sind viele Regionen in Deutschland weiterhin vom schnellen Internet abgeschnitten. Europäische Nachbarn sind deutlich weiter. Was kann Deutschland von diesen Ländern lernen?
Markus Beckedahl ist Gründer und Chefredakteur des Blogs „Netzpolitik.org“ und einer der bekanntesten deutschen Netzaktivisten. Im Interview mit FAZ.NET spricht er über die CSU-Digitalminister und Deutschlands Digitalisierung im europäischen Vergleich.
Dorothee Bär erntet für einen Auftritt im Fernsehen Spott unter Internetnutzern. Dabei hat sie ein Kernproblem getroffen. Und übrigens braucht niemand nur auf den Staat zu warten, um sich für die Digitalisierung zu rüsten. Ein Kommentar.
„Wie im 18. Jahrhundert“: Den Datenschutz hat Dorothee Bär schon mal als Digitalisierungs-Hemmnis ausgemacht. Auch schwere Bücher im Schulranzen sind für die CSU-Politikerin von gestern.
Horst Seehofer hat erfolgreich allen Anwärtern auf einen CSU-Ministerposten eine Stelle in der Regierung verschafft – dafür wurde sogar ein neuer Posten geschaffen.
Die SPD räumt ab bei der Verteilung der Ministerien, die CSU weniger. Das holt Seehofer jetzt nach und verschafft Dorothee Bär einen Posten in der Regierung. Er selbst büßt Einfluss ein.
CSU gibt Personalentscheidungen bekannt: Andreas Scheuer soll neuer Bundesverkehrsminister werden. Das Entwicklungshilfe-Ministerium soll auch künftig von Gerd Müller geleitet werden. Dorothee Bär wird Staatsministerin für Digitalisierung im Kanzleramt.
Für die CSU wird Dorothee Bär als Staatsministerin für Digitales ins Kanzleramt gehen. Neben dem Parteivorsitzenden Horst Seehofer sitzen Andreas Scheuer und Entwicklungsminister Gerd Müller im Bundeskabinett.
Es ist eine knifflige Situation für die CSU: Für zwei offene Kabinettsposten in Berlin halten sich – mindestens – drei Kandidaten für durchaus geeignet. Ein Verdrängungswettbewerb von Seehofers Gnaden.
Am Freitag beginnen die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD. Schon in zwei Wochen sollen Ergebnisse vorliegen – doch zuvor müssen noch einige Hürden genommen werden.
CDU und Grüne haben Erfahrungen mit gemeinsamen Gesprächen. Die Freien Demokraten sehen sich auch in der entscheidenden Sondierungsphase einer schwarz-grünen Allianz gegenüber. Nicht zu Unrecht.
Sandra Maischberger diskutiert über den Klimawandel. Jörg Kachelmann widerspricht einem verbreiteten Mythos. Und ausgerechnet ein Politiker der Grünen hat ein Problem mit der Debatte.
Wie wird aus einer rechnerischen Jamaika-Mehrheit eine politische Formation? Darüber grübeln nicht nur Parteistrategen. Tröstende Worte hört eine scheidende SPD-Ministerin.
Das Digitalradio DAB+ kommt, es ist politisch beschlossen. Das müssen jetzt auch die Privatsender einsehen. Doch sie stellen für die Abschaltung von UKW Bedingungen. Jetzt ist die Politik gefragt. Ein Kommentar.
Alle reden von Robotern, Algorithmen und künstlicher Intelligenz. Gibt’s nach der Wahl sogar ein Ministerium dafür? Und wer könnte das leiten? In Personalspekulationen fallen prominente Namen.
Markus Blume verkörpert die andere CSU: nicht polternd, sondern nachdenklich. Weiter kam er damit nicht – bis jetzt. Porträt eines Aufsteigers.
Mit neuen Plakaten zeigt die Kampagne „Runter vom Gas“ das Leid der Betroffenen nach tödlichen Verkehrsunfällen. Denn das sind längst nicht nur Angehörige und Freunde.
Auf ihrem Nominierungsparteitag in Germering feiert die CSU sich selbst. Mit Spitzenkandidat Innenminister Herrmann sendet sie ein unmissverständliches Signal an die CDU - als Kampfansage will sie das aber nicht verstanden wissen.
Europa belügt sich im Umgang mit der Türkei selbst, das hat die Debatte bei Maybrit Illner gezeigt. Selbst eine einfache Frage wollen Konservative und Linke gar nicht erst beantworten.
Frank Plasberg widmet sich dem Thema Rente. Die Deutungshoheit ist umkämpft, doch fehlten diesmal die üblichen Katastrophenszenarien über den demografischen Wandel. Das ist ein Fortschritt.
Frankfurt will die Autobahn zwischen Bornheim und Seckbach überbauen, um Wohnungen zu errichten. Die Kosten muss die Stadt allerdings allein tragen.
Politikerinnen werden im Internet sexistisch beleidigt. Mit steigendem Bekanntheitsgrad werden die Belästigungen schlimmer. Teilweise wird ihnen mit Mord gedroht. Sogar von verurteilten Gewalttätern.
Verkehrsminister Dobrindt könnte sich schon bald mit der EU-Kommission einigen - und eine flächendeckende Pkw-Maut einführen. Deutsche Autofahrer dürften nicht so genau hinsehen.
Die Oberbürgermeister-Stichwahl in München entscheidet der SPD-Kandidat Dieter Reiter für sich. Auch in drei weiteren bayrischen Großstädten muss die CSU Niederlagen hinnehmen.
Diese Kolumne sollten Sie sich zwecks Wiedervorlage im Jahr 2018 speichern. Denn in vier Jahren will die Bundesregierung ein ambitioniertes Projekt abgeschlossen haben.
Der SPD-Vorstand hat die Besetzung der sechs von der SPD geführten Ministerien in der großen Koalition gebilligt. Die CSU gibt ihre Minister erst am Nachmittag bekannt.
Union und SPD drehen die schwarz-gelbe Arzneimittelreform zurück und wollen das Internet für alle. FMC leidet, Fresenius ist dennoch auf Rekordkurs.
flf. Frankfurt. Kurz vor dem nächsten Treffen der Arbeitsgruppe Familie schätzen Union und SPD den Stand der Koalitionsverhandlungen beim Betreuungsgeld ...
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