Drei Jahre Haft für Pussy Riot gefordert
M.L. MOSKAU, 7. August. Im Moskauer Prozess gegen drei junge Frauen von der Punk-Band Pussy Riot hat die Staatsanwaltschaft am Dienstag eine Freiheitsstrafe ...
M.L. MOSKAU, 7. August. Im Moskauer Prozess gegen drei junge Frauen von der Punk-Band Pussy Riot hat die Staatsanwaltschaft am Dienstag eine Freiheitsstrafe ...
Im Prozess gegen die russische Punkband Pussy Riot hat die Staatsanwaltschaft jeweils drei Jahre Haft wegen Rowdytums aus religiösem Hass für die drei Angeklagten gefordert.
Die Justiz dient in Russland als Einschüchterungsinstrument gegen die Opposition. Das „Tauwetter“ unter Medwedjew war nur eine Art politischer Aprilscherz.
Der Antrittsbesuch Putins bei Kanzlerin Merkel fällt in eine Zeit belasteter Beziehungen - auch weil Moskau eine schützende Hand über Assad hält. Gleichwohl befindet sich Berlin in einer Mittlerrolle.
Präsident Obama wollte Wladimir Putin mit der Verlegung des G-8-Gipfels nach Camp David eine goldene Brücke bauen - aber der kommt an diesem Wochenende trotzdem nicht.
Mit einer Fülle von Dekreten will Präsident Putin den Eindruck des wirtschaftspolitischen Stillstands vermeiden. Die neue Regierung in Moskau soll Investitionen und Produktivität steigern.
Die Duma hat Dmitrij Medwedjew als neuen Ministerpräsidenten bestätigt. Die Kommunisten und die Partei Gerechtes Russland stimmen gegen Putins Kandidaten. In Moskau wurden wieder Demonstranten festgenommen.
Wer wüsste nicht gerne, was Politiker besprechen: Dank einer Mikrofon-Panne wurde ein vertraulicher Wortwechsel zwischen Amerikas Präsident Obama und seinem russischen Kollegen bekannt. Das Weiße Haus reagierte nun auf Kritik an Obama.
Bei Protesten gegen die Wahl von Wladimir Putin zum neuen Kremlchef hat die Polizei am Montag in Moskau und St. Petersburg rund 500 Demonstranten festgenommen. Unter ihnen zahlreiche prominente Putin-Gegner.
Tausende unabhängige Wahlbeobachter versuchen am Sonntag, eine ehrliche Abstimmung zu erzwingen. Putin befürchtet, die Opposition wolle Wahlfälschungen inszenieren.
Der russische Präsident Medwedjew will Begnadigungen von politischen Gefangenen prüfen. Unter ihnen befindet sich auch Michail Chodorkowskij, der frühere Vorstandsvorsitzende des Ölkonzerns Yukos.
Für Olympia 2014 ist bei Sotschi ein Skigebiet mit einer Mini-Stadt entstanden. Die Alpin-Piste genügt höchsten Ansprüchen. Für die Sicherheit sorgten bei der Premiere 5000 zumeist bewaffnete Kräfte.
Seit vier Jahren bemüht sich der Verein Frankfurt Main Finance um eine Kooperation mit Russland. Nach langem Hin und Her wird am Montag ein Abkommen unterzeichnet.
Bei den größten Massenprotesten seit mehr als zwölf Jahren sind in Russland zehntausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Regierung Putin zu demonstrieren. Kreml-Berater sowie der frühere Finanzminister Kudrin sprechen sich für Neuwahlen aus.
110 Millionen Russen sind an diesem Sonntag zur Wahl eines neuen Parlaments aufgerufen. Die Macht wird in den Händen einer sehr kleinen Elite bleiben.
In Russland wächst die Unzufriedenheit mit der Regierung. Doch Proteste muss die Kreml-Partei nicht fürchten - solange sie Wohltaten versprechen kann.
Nach den Worten von Bundeskanzlerin Merkel ist die Erdgasleitung durch die Ostsee „das größte Energieinfrastrukturprojekt unserer Zeit“. Am Dienstagmittag hat sie die Pipeline zusammen mit Russlands Präsidenten Medwedjew in Betrieb genommen.
Alexej Miller lenkt seit 2001 den russischen Erdgaskonzern Gasprom. Unter Miller ist das Unternehmen ein Global Player geworden und doch ineffizient und intransparent geblieben.
Auf seiner Asientour wirbt der Chef des europäischen Rettungsfonds EFSF, Klaus Regling, um Investoren. Tokio und Moskau prüfen Milliardeninvestitionen.
Russland erwartet eine baldige Einigung mit Georgien über einen russischen Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO). Präsident Medwedjew sagte, er rechne mit einem Beitritt Ende dieses Jahres.
Mit einer Gala wurde das Moskauer Bolschoi Theater nach sechsjähriger Renovierung wieder eröffnet. Das Großereignis geriet zu einem Staatsakt und stieß deshalb auch auf Kritik.
Mit einer Medienoffensive wirbt Russlands Führungsduo für die geplante Rochade an der Spitze des Staates. Für Ministerpräsident Putin ist dabei eines zentral: Stabilität.
Nach zahlreichen Flugunfällen stehen russische Fluggesellschaften immer stärker in der Kritik. Nach dem Tod des Eishockey-Teams von Lokomotive Jaroslawl wird besonders gegen das Unternehmen Jak-Servis ermittelt.
Russlands Präsident Dmitrij Medwedjew und Ministerpräsident Wladimir Putin haben schnell einen Ersatz für Langzeit-Finanzminister Aleksej Kudrin gefunden. Putin kündigte an, dass im Einklang mit Medwedjew ein früherer Stellvertreter Kudrins, Anton Siluanow, den Posten einnehmen werde.
Abschied von einer Zeit der falschen Illusionen: Russland befällt nach Putins selbstherrlicher Ankündigung, die Nachfolge von Regierungschef Medwedjew anzutreten, ein zähes Ekelgefühl.
Präsident Dmitrij Medwedjew hat Finanzminister Aleksej Kudrin wegen dessen Kritik nicht einfach entlassen: Er hat ihn öffentlich vorgeführt.
Die Übelkeit will nicht verschwinden. Das ist es, was man von den politisch engagierten Russen heutzutage am häufigsten hört. Natürlich hätten alle darauf gewartet, dass Wladimir Putin sich wieder zum Präsidenten machen lassen will, ...
Wladimir Putin soll in Russland wieder das Amt des Präsidenten übernehmen. Die Wirtschaft ist erleichtert, dass die Zeit der Unsicherheit vorbei ist - vermisst aber ein Signal des Aufbruchs.
Der russische Finanzminister Alexej Kudrin ist im Streit mit Präsident Dmitri Medwedjew zurückgetreten. Kudrin hatte zuvor angekündigt, nicht unter einem künftigen Ministerpräsidenten Medwedjew arbeiten zu wollen.
"Das prall gefüllte, sowohl dramaturgisch als auch inhaltlich reiche Programm des Papstbesuchs in seiner Heimat hätten sich selbst Hollywoods Drehbuchschreiber nicht besser ausdenken können: eine sehr kluge Ansprache im Bundestag, ...
Elftausend Anhänger der Partei "Einiges Russland" erheben sich von ihren Sitzen, als ein Sprecher den Einzug der Stars in einem Ton ankündigt, in dem vor einem Boxkampf die Gegner angekündigt werden: Es treten auf Präsident Dmitrij ...
Das Tandem aus Putin und Medwedjew bleibt - mit neuer Rollenverteilung. Die Kreml-Partei feiert das frenetisch und macht die Reden der beiden zum Parteiprogramm. Die inszenierte Programmdiskussion vergangener Monate ist vergessen.
Der eigentliche Präsident soll wieder zum tatsächlichen Präsidenten werden. Mit der Ankündigung der Kandidatur Wladimir Putins zu den Präsidentschaftswahlen im März hat die Unsicherheit über den nächsten Kremlbewohner ein Ende gefunden.
gho. MOSKAU, 25. September. Der russische Finanzminister Alexej Kudrin hat am Wochenende angekündigt, nicht unter einem Ministerpräsidenten Dmitrij Medwedjew arbeiten zu wollen. Die Aussage erfolgte, nachdem bekannt wurde, dass der ...
Die Zeitung "Aftenposten" (Oslo) meint am Sonntag zur Entscheidung des russischen Ministerpräsidenten Putin für die nächste Präsidentschaftskandidatur: "Wladimir Putin wird nun sechs weitere Jahre an seine ersten acht als Russlands oberster Machthaber anhängen können.
Kremlchef Medwedjew hat Regierungschef Putin als Kandidaten für die Präsidentenwahl in Russland 2012 vorgeschlagen. Er selbst sei bereit, künftig in der Regierung zu arbeiten, sagte Medwedjew. Scharfe Kritik kommt von der Opposition.