Putin will weiter allein herrschen
Noch bis mindestens 2024 will Putin Präsident bleiben. Für die russische Öffentlichkeit keine Überraschung. Gilt sein Sieg bei den Wahlen als sicher?
Noch bis mindestens 2024 will Putin Präsident bleiben. Für die russische Öffentlichkeit keine Überraschung. Gilt sein Sieg bei den Wahlen als sicher?
Der Prozess gegen Kirill Serebrennikow bedroht auch Liberale im Kreml. Der Regisseur arbeitet unter Hausarrest weiter. Doch die Lage im Land ist dramatisch.
Durch ihre Protestaktionen mit der Punkgruppe „Pussy Riot“ wurde sie bekannt und landete im Gefängnis: Maria Aljochina präsentiert ihr Buch „Tage des Aufstandes“ in einem multimedialen Rap-Theater-Auftritt.
Schon länger ist der frühere Bundeskanzler Schröder Vorsitzender des Aktionärsausschusses beim Betreiber der Ostsee-Pipeline Nord Stream. Jetzt könnte ihm in Russland ein neuer Posten winken.
Der Ton zwischen Russland und Amerika wird rauer. Mit Blick auf die amerikanischen Sanktionen erklärt Russlands Ministerpräsident die Hoffnung auf bessere Beziehungen für beendet.
Europa nimmt Abschied von Helmut Kohl. Trauerfeiern in Straßburg und Speyer und der Weg auf dem Rhein erinnern an den großen Staatsmann.
Mit einem bewegenden Trauerakt im EU-Parlament nehmen Deutschland und Europa Abschied von Helmut Kohl. Die Kanzlerin würdigt den verstorbenen Altkanzler mit persönlichen Worten – und der frühere amerikanische Präsident Bill Clinton macht ihm eine Liebeserklärung.
Die Pläne für die Kohl-Gedenkfeier nehmen Gestalt an: Außer dem russischen Ministerpräsidenten wird auch Israels Ministerpräsident eine Rede halten.
Am Trauerakt im Europäischen Parlament wird der russische Ministerpräsident teilnehmen. Seine Einladung soll die Rolle der Sowjetunion am Ende des Kalten Krieges würdigen.
Wieder einmal sitzt Aleksej Nawalnyi in Russland in Haft. Die Leute des Oppositionellen arbeiten trotzdem weiter. Ihr Ziel: Putin die Präsidentenwahl vermiesen. Dessen nervöse Freunde bedienen sich schon ganz mieser Methoden.
„Putin ist ein Dieb“ und „Medwedjew vor Gericht“: Vor allem junge Russen folgen dem Aufruf von Oppositionsführer Nawalnyj, öffentlich zu demonstrieren. In Moskau kapern sie ein historisches Fest und fürchten jetzt Repressionen.
Wer trägt die Verantwortung für die Wahl Trumps und die Erosion des Westens durch Russland und Putin? Ein Hinweis für Obama-Anhänger: Seht euch euer eigenes Vermächtnis an, bevor ihr den ersten Stein werft! Ein Gastbeitrag.
Russlands Präsident Putin schafft in vielen Weltgegenden beunruhigende Fakten. Mit ihrem Besuch in Sotschi versucht die Bundeskanzlerin Schlimmeres zu verhindern. Doch die Stimmungslage ist frostig.
Die Massenproteste in zahlreichen russischen Städten haben den Kreml völlig unvorbereitet getroffen. Er hat die Mobilisierungskraft des Oppositionellen Nawalnyj und den Frust der Jugend unterschätzt.
Bei einer der größten Kreml-kritischen Demonstrationen seit Jahren hat die russische Polizei hart durchgegriffen. Washington fordert die Freilassung der Festgenommenen und zeigt sich besonders besorgt um Oppositionsführer Alexej Nawalny.
Bei einer nicht genehmigten Demonstration in Moskau sind am Sonntag hunderte Aktivisten festgenommen worden – darunter auch der Oppositionsführer Alexej Nawalny, einer der prominentesten Kritiker von Staatschef Wladimir Putin.
Die mit Millionen erkauften Doping-Vertuschungen in der internationalen Leichtathletik haben alles, was ein Krimi braucht. Jetzt sind neue Details aus dem Sumpf von Geldwäsche, Drohungen und Erpressungen aufgetaucht.
Nichts ist zu absurd, als dass sich in Russland nicht sofort jemand fände, es ernst zu nehmen. Zum Beispiel, dass Kaffee Americano deutlich zu unrussisch klingt.
Der russische Minister für wirtschaftliche Entwicklung Uljukajew wird der Korruption beschuldigt. Wie konnte er nur so plötzlich in Ungnade fallen? Alles deutet auf eine groß angelegte Moskauer Intrige hin.
Russland hat zwei Jahre vor der Fußball-Weltmeisterschaft einen neuen Sportminister ernannt: Der bisherige Amtsinhaber Mutko tritt ab. Der Putin-Vertraute bleibt aber Fußball-Präsident - und rückt in der politischen Hierarchie auf.
Die Duma feiert sich in ihrer ersten Sitzung nach den Wahlen selbst. Dass es im Rest des Landes nichts zu feiern gibt, stört nicht einmal die Russen.
Haben die Russen vollkommen resigniert, was die Macht ihrer Wählerstimme angeht? Zumindest deuten die extrem geringe Wahlbeteiligung und das schlechte Abschneiden der oppositionellen Parteien darauf hin.
Wie erwartet hat die Kreml-Partei Einiges Russland laut Nachwahlbefragungen die Parlamentswahl in Russland gewonnen. Putin und Regierungschef Medwedew feierten das Ergebnis.
Wenige Tage vor den Parlamentswahlen in Russland werden Korruptionsvorwürfe gegen Dmitrij Medwedjew laut. Schon wird über eine Ablösung des Ministerpräsidenten spekuliert.
Erstmals könnte an diesem Sonntag eine ganze Nation wegen Dopings von Olympia ausgeschlossen werden. Der sportliche Größenwahn Russlands stürzt das IOC in die tiefste Krise seiner Geschichte. Und die Attacke kommt nicht von außen.
In ihrem Werk über Stalinismus und staatliche Geschichtspolitik in der Ära Putin kommt Anna Becker zu dem Ergebnis, dass - aufgepasst! - der Stalin-Mythos vom russischen Machthaber Wladimir Putin zur Sicherung seiner Herrschaft instrumentalisiert wird.
Jetzt geht es um alles: Details wie aus einem Thriller sollen Russlands Betrug bei Olympia in Sotschi beschreiben. Der Kreml schäumt, doch die Strategie des Sportministers droht zu scheitern.
Wenn sich Fortschritt verordnen ließe, wäre es nie zum Zusammenbruch der Sowjetunion gekommen. Das will die russische Regierung nun begriffen haben mit einer besonderen Geheimformel: „Importsubstitution“.
Trotz der zwischen Armenien und Aserbaidschan abgemachten Waffenruhe sind zwei armenische Soldaten getötet worden. Der Zwischenfall könnte die von Russland vermittelte Feuerpause gefährden.
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz malt Russlands Ministerpräsident Medwedjew das Bild einer weltpolitischen Apokalypse – und wird dabei von Patriarch Kirill unterstützt. Offenbar hat Moskau nur eines im Sinn.
In einem Telefonat mit Kanzlerin Merkel kündigt der türkische Ministerpräsident an, die Kurden im Norden Syriens auch künftig anzugreifen. Auch Russlands Regierungschef hat sich nach der Münchner Sicherheitskonferenz nochmal zu Wort gemeldet.
Ihre Delegation gab ein zweifelhaftes Bild ab, als Schutzmacht eines der schlimmsten Regime der Welt: Deutlich wie selten wurde auf der Sicherheitskonferenz in München, dass der russischen Regierung eine eigene gesellschaftliche Vision fehlt, die es mit der des Westens aufnehmen könnte. Eine Analyse.
Der russische Ministerpräsident Medwedjew hält die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen für so schlecht wie seit Jahrzehnten nicht. Außenminister Steinmeier wiederum sorgt sich um den Zusammenhalt der EU.
Zwar sei es gut, dass Moskau an den Verhandlungstisch zurückgekehrt sei. Aber das allein reiche nicht, mahnt die Verteidigungsministerin. In Syrien habe man es schließlich mit einem gemeinsamen Feind zu tun.
Wegen sinkender Ölpreise ist der russische Rubel auf einen historischen Tiefstand gefallen. An der Börse in Moskau mussten zeitweise 81,49 Rubel für einen Dollar gezahlt werden. Das war der tiefste Stand seit der russischen Währungsreform 1998.
Nach dem Abschuss des russischen Jagdbombers hat der Kreml nun ein „System von Antworten“ auf den „aggressiven Akt“ angekündigt. Schon vor der Ankündigung ging die Lebensmittelaufsicht gegen „gefährliche Produkte“ vor.