„Ich habe geschrien vor Glück“
Hupkonzerte, tanzende Menschen, spontane Gefühlsausbrüche – lange schien Amerika nicht mehr so ausgelassen. Auch vor dem Weißen Haus feierten viele den künftigen Präsidenten.
Hupkonzerte, tanzende Menschen, spontane Gefühlsausbrüche – lange schien Amerika nicht mehr so ausgelassen. Auch vor dem Weißen Haus feierten viele den künftigen Präsidenten.
Die Corona-Krise wird Bidens Amtszeit bestimmen. Ansonsten auf seinem Zettel: die Mittelschicht entlasten, den Rassimus bekämpfen, das Klima retten, die Verbündeten beruhigen und China in die Schranken weisen. Ist das realistisch?
Joe Biden gewinnt die Präsidentenwahl in Amerika. Nachdem der Vorsprung für den Demokraten in Pennsylvania größer wird, legen sich mehrere amerikanische Medien auf den Sieger fest. Biden ruft zur Versöhnung auf, Donald Trump will seine Niederlage nicht anerkennen.
Der Demokrat Joe Biden hat die Präsidentenwahl gegen Amtsinhaber Donald Trump gewonnen. Doch noch sind nicht alle Stimmen ausgezählt. Wo sind noch Ergebnisse offen? Wo war es besonders eng? Prognosen und Ergebnisse zur Wahl in Amerika.
Prognosen US-Wahl +++ Wahlausgang +++ Machenschaften +++ Analyse US-Wahl +++ Schweigeminute +++ Ehegattensplitting
Während die Welt darauf wartet, welcher Kandidat die amerikanische Präsidentenwahl gewinnt, zeichnet sich in der Berliner Koalition ein Streit ab – über die Bedeutung der transatlantischen Partnerschaft.
Am dritten Tag nach der Wahlnacht gibt es immer noch kein Ergebnis. Auch im Kongresszentrum von Philadelphia wird gezählt und gezählt. Schuld ist kein Organisationsfehler, sondern die Rechtslage.
Der Plan des Präsidenten geht nicht auf. Kaum ein Republikaner will in sein Lied vom Betrug einstimmen. Fox News sieht Biden weit vorn, und selbst konservative Richter sind Trump nicht hörig. Wie will er aus der Nummer herauskommen? Eine Analyse.
Joe Biden holt bei der Auszählung der Wahlzettel weiter auf. Für Donald Trump ist das nur auf eine Art erklärbar: Wahlbetrug. Dauernd würden noch Wahlzettel „gefunden“, behauptete er.
Alle Augen sind auf ihn gerichtet. Aber das bringt Tom Wolf, den Gouverneur von Pennsylvania, nicht aus der Ruhe. Sein Motto: Jede abgegebene Stimme bei der Präsidentenwahl wird auch gezählt.
Donald Trump hat sich auf diesen Moment lange vorbereitet. Doch Tweets werden ihm nicht reichen, um Hunderttausende Stimmen annullieren zu lassen. Wo sind seine Unterstützer?
Dass sich mehr Amerikaner an der Wahl beteiligt haben, ist gut. Aber sie strebten nicht nach Versöhnung. Da fragen sich Demokraten: Wozu dann Biden? Und Republikaner: Geht es nur nach Trumps Methode?
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Der Präsident beharrt darauf: Nur weil das Biden-Lager betrüge, verliere er seinen Vorsprung in wichtigen Staaten. Vor Gericht braucht er bessere Argumente. Was ist seinen Anwälten eingefallen?
Joe Biden will der Präsident aller Amerikaner sein, erklärt er ruhig. Amtsinhaber Donald Trump wütet derweil. Er schickt seine Anwälte los. In einigen Staaten will er die Auszählung stoppen, in anderen unbedingt weitermachen.
Der künftige Präsident trifft auf eine Opposition, die ihm das Leben so schwer wie möglich machen will. Sein „Mandat“ wird Spiegel des Wahlausgangs sein.
Ein Erdrutschsieg bleibt bei der Amerika-Wahl aus. Nun richten sich die Blicke auf das industrielle Herz Amerikas. Über die spannenden Stunden einer ungewöhnlichen Wahl – deren Ausgang ungewiss ist.
Präsident Donald Trump erklärt sich selbst zum Wahlsieger, während noch längst nicht alle Stimmen ausgezählt sind. Die großen Social-Media-Anbieter greifen ein – aber nicht auf einheitliche Weise.
Warum bloß stimmten so viele für Trump? Die hiesige Berichterstattung offenbart, wie wenig Journalisten in den vergangenen vier Jahren über die Vereinigten Staaten gelernt haben.
Selbst Milliardäre können sich in Amerika nicht alles kaufen. Hochtalentierte Wahlkämpfer können mit weniger Geld mehr erreichen. Darin liegt eine durchaus tröstliche Erkenntnis.
Die Hängepartie zwischen dem Präsidenten und seinem Herausforderer quält die Amerikaner. Wann wissen wir mehr, wer hat wo die besseren Aussichten – und wo könnte Trump ansetzen, um Biden juristisch zu stoppen?
Seine Stimme hat Gewicht, ist aber nicht mehr entscheidend. Am Obersten Gericht Amerikas gäbe es auch ohne John Roberts eine konservative Mehrheit. Das könnte für Entscheidungen zur Wahl wichtig werden.
Der amerikanische Präsident spricht beleglos von Betrug und beansprucht vorschnell den Wahlsieg. Sollte Donald Trump ihn wirklich errungen haben, dann wäre das auch ein Sieg des Spaltens über das Versöhnen und der Lüge über die Wahrheit.
Eddie lebt seit 68 Jahren in Bidens Heimatstadt Scranton. Und obwohl seine Familie immer für die Demokraten war, wollte Eddie Präsidentschaftsanwärter Biden nicht wählen. Warum, verrät er im Video.
Sarah McBride ist als erste Transgender-Politikerin in den Senat eines amerikanischen Bundesstaates gewählt worden. Im Weißen Haus hatte sie unter dem ehemaligen Präsident Barack Obama ein Praktikum absolviert.
Jetzt ist es nicht mehr nur Wahlkampfgetöse eines Kandidaten. Jetzt ist es der Versuch eines amtierenden Präsidenten, die Auszählung zu stoppen, um sich die Wiederwahl zu sichern.
Bei der Präsidentenwahl in Amerika stehen die Ergebnisse in entscheidenden Staaten noch aus. Dennoch erklärt Trump seinen Sieg und wirft den Demokraten „Betrug“ vor. Die kündigen an, sich zu wehren, sollte Trump vor den Supreme Court ziehen.
Scranton ist Joe Bidens Heimatstadt. Aber auch Präsident Trump hat hier besonders überzeugte Anhänger. Unser Reporter hat sie am Wahltag in einem Bundesstaat begleitet, der am Ende den Ausschlag geben könnte.
Amtsinhaber Trump versucht jetzt, die Auszählung zu gewinnen. Am Supreme Court hat er vorgebaut. Doch Herausforderer Biden war gewarnt – und könnte vielleicht auch ohne Pennsylvania gewinnen.
Joe Biden hat sich in der Wahlnacht an seine Anhänger gewandt. Er rief sie auf, zuversichtlich zu bleiben, auch wenn sich die Auszählung noch bis zum nächsten Tag hinziehen werde. Er sieht die Demokraten auf einem guten Weg, die Wahl zu gewinnen.
Die Demokraten bleiben offenbar stärkste Kraft im amerikanischen Repräsentantenhaus. Im Senat verteidigte der republikanische Mehrheitsführer Mitch McConnell seinen Sitz.
Marjorie Taylor Greene gilt als Polit-Neuling, unterstützt Verschwörungstheorien und sitzt von nun an für die Republikaner im Repräsentantenhaus. Donald Trump hält sie für einen „künftigen republikanischen Star“.
Die Vereinigten Staaten könnten heute Nacht einen neuen Präsidenten bekommen. Doch die Furcht, dass es anders läuft und die Demokratie Schaden nimmt, hält das Land gefangen.
Die meisten Europäer bibbern für Biden. Von Benjamin Netanjahu über Muhammad Bin Salman bis Kim Jong-un würden aber auch viele Politiker Trump vermissen. Andere geben sich gleichgültig. Ein Überblick unserer F.A.Z.-Korrespondenten.
Achten Sie auf Florida! Wenn dort die Zeichen auf Biden stehen sollten, hätte Trump keine großen Chancen mehr. Wenn nicht, rückt Pennsylvania in den Fokus. Vor allem für die Anwälte.
Es stimmt: Bei der Wahl zwischen Trump und Biden geht es um die Seele Amerikas, um das Zusammenleben und das innere Gleichgewicht. Also um das Selbstverständnis eines verwirrten Landes.