Geschichte eines grandiosen Scheiterns
Barack Obama ist Geschichte. Der Nachfolger weckt Sehnsüchte. Aber nicht alles war früher besser.
Barack Obama ist Geschichte. Der Nachfolger weckt Sehnsüchte. Aber nicht alles war früher besser.
Auch die jüngste Menschenjagd auf Ausländer zeigt: Sachsen ist Deutschlands Problemzone. Oft wird die Situation als eine bloß lokale Infektion oder Psychose gedeutet. Die wahren Ursachen werden unterschätzt.
Wer gesellschaftlichen Frieden in Deutschland wolle, dürfe nicht „selbst ernannten Rächern“ hinterherlaufen, sagt Bundespräsident Steinmeier. Die Polizei tritt Gerüchten zu den tödlichen Messerstichen von Chemnitz entgegen.
Eine goldene Statue des türkischen Präsidenten Erdogan in der Wiesbadener Innenstadt löst eine Kontroverse aus. Die Stadt spricht von provokanter Kunst im Zuge der Biennale. Nun meldet sich auch die AfD zu Wort.
Die SPD warnt angesichts der Krawalle in Chemnitz vor einem „rechten Mob“ in Deutschland und attackiert die AfD. Der sächsische Verfassungsschutz macht Hooligan-Gruppen für Gewalt gegen Ausländer verantwortlich.
Wie kann die SPD wieder eine linke Volkspartei werden? Und was heißt das eigentlich, „links“? SPD-Vize Ralf Stegner über alte Gegner in der eigenen Partei, neue Sammelbewegungen und leidenschaftliche Debatten.
Außenminister Maas betont abermals, er möchte ein internationales Gegengewicht zur amerikanischen „America-first“-Politik schaffen. Besondere Unterstützung erhofft er sich von kanadischer Seite.
Der essentielle Unterschied zwischen McCain und Trump liegt nicht in ihren Positionen. Sie standen für unterschiedliche Typen von Politikern. Ein Kommentar.
Spaniens Regierung will den Leichnam Francos umbetten – weil er mit Opfern des spanischen Bürgerkriegs in einer Gedenkstätte ruht. Doch es gibt Widerstand gegen die Pläne.
Der Republikaner John McCain steht auch für die große demokratische Kultur Amerikas – und Politiker in aller Welt würdigen ihn nach seinem Tod dafür. Donald Trumps Botschaft fällt hingegen knapp aus.
Die Krise der Demokratie in Amerika ist heute gefährlicher als zu Zeiten der Watergate-Affäre. Nixon trickste im Dunkeln – Trump aber untergräbt die Legitimität der Verfassung bei Tageslicht.
Die demokratischen Standards in Europa sind unter Druck. Eine Stiftung für die Demokratie wäre gut. Nur sollte sie Ideologisierung vermeiden. Ein Gastbeitrag.
Das Einreiseverbot gegen einen CDU-Abgeordneten hatte einen Schatten auf den Besuch der Bundeskanzlerin geworfen. Nun sprach Merkel mit Alijew auch über Menschenrechte.
Binnen sieben Jahren will die Bundesregierung die Gigabit-Zukunft ausrollen. Ab 2025 hat jeder Bürger Anspruch auf Anschluss ans schnelle Netz. Es gibt Zweifel, ob Kosten und Nutzen hier richtig abgewogen werden. Ein Gastbeitrag.
Wir leben im Zeitalter der Kreuzzüge. Wer wie Joschka Fischer fordert, Europa müsse Weltmacht werden, versteht die Lehren der Geschichte nicht. Ein Gastbeitrag.
Australien galt als eine vorbildliche multikulturelle Gesellschaft. Doch der Wind dreht sich, einige Politiker fordern eine „Endlösung“ der Einwanderungsfrage. Kehrt das Land zu seiner rassistischen Vergangenheit zurück?
Fünf Amtswechsel in elf Jahren: In Australien ist Politik ein Überlebenskampf. Doch warum haben es die Regierungschefs in der wohlhabenden Wirtschaftsnation so schwer?
Das Staatstheater Mainz bringt mit Björn Bickers „Das letzte Parlament“ brennende Fragen an den Ort des Geschehens. Dafür hat der Dramatiker mit Abgeordneten, Angestellten und anderen Leuten gesprochen.
Einst wurde Aung San Suu Kyi für ihren Einsatz für die Demokratie in aller Welt gefeiert. Zu der Gewalt gegenüber der Minderheit der Rohingya in Myanmar schweigt sie aber – was nicht folgenlos bleibt.
Als der Liberalismus schwach wurde, konnte der Populismus stark werden. So war es (auch) in den dreißiger Jahren. Eine Gruppe couragierter Männer stemmte sich 1938 dem entgegen. Und erfand den Neoliberalismus.
Die Aufständischen haben ihr Ziel erreicht. Australien bekommt einen neuen Premierminister. Doch das rechte Lager hat sich offenkundig verrechnet.
Hoffentlich wird alles anders, hoffentlich ändert sich nichts: Davit Gabunias Roman „Farben der Nacht“ erzählt davon, wie der Machtwechsel 2012 in Tiflis die persönliche und politische Welt der Georgier auf den Kopf gestellt hat.
Der nordrhein-westfälische Oppositionsführer Thomas Kutschaty übt scharfe Kritik am Vorgehen der Landesregierung im Fall Sami A. Im Interview fordert der SPD-Politiker eine Entschuldigung von Ministerpräsident Armin Laschet.
Geht von Künstlicher Intelligenz eine Gefahr für die Menschheit aus? Nicht solange Maschinen kein Bewusstsein haben, schrieb der Philosoph Markus Gabriel. Er irrt. Ein Gastbeitrag.
Teilen und herrschen: Ein Gespräch mit dem Medienwissenschaftler Roberto Simanowski über Demokratie im Internetzeitalter und darüber, wie uns Gedichte retten können.
Der Scheich dankt für das Engagement: Doch hinter dem Glanz der Asienspiele in Indonesien verbirgt sich Angst und Schrecken. Während der Vorbereitung sorgte staatliche Gewalt für Dutzende Opfer.
Eine Datenbank der Demokraten ist nur knapp der Sabotage entgangen. Das Ziel der Angreifer war es offenbar, Informationen über Wähler zu erbeuten.
Unser Kontinent muss Ernst machen mit seiner eigenen Idee: Der ausgezeichnete österreichische Schriftsteller Robert Menasse hält ein Plädoyer über die Vorzüge eines vielfältigen Europas der Regionen.
In dem argentinischen Thriller „El Clan“ verdient ein Familienvater Geld mit Entführungen. Die Geschichte nach einem wahren Fall begeisterte schon die Jury der Filmfestspiele in Venedig. Zu Recht.
Baschar al Assad hat in London studiert, Gaddafis Sohn wurde dort promoviert, und Kim Jong-un ging in der Schweiz zur Schule. Nutzt alles nichts! Warum werden aus Diktatorensöhnen trotzdem wieder nur neue Diktatoren?
Das Verhältnis der Vereinigten Staaten zu Iran ist angespannt. Trump-Berater Bolton fordert nun ein Umdenken des Regimes. Auch an die Türkei richtet er bei seinem Besuch in Israel klare Worte.
Tschechen und Slowaken haben der Niederschlagung des „Prager Frühlings“ vor 50 Jahren gedacht. In Prag störten Demonstranten dabei die Rede des tschechischen Ministerpräsidenten Andrej Babiš – mit Pfiffen und „Schande“-Rufen.
Hacker mit Verbindungen zum russischen Geheimdienst nehmen offenbar neue Ziele in Amerika ins Visier. Das geht aus einem Bericht von Microsoft hervor. Diesmal trifft es nicht die Demokraten.
Erst lobt der türkische Finanzminister Deutschland, dann darf Mesale Tolu überraschend doch ausreisen: Erdogan scheint sich um Entspannung im Verhältnis zu Deutschland zu bemühen. Doch steckt dahinter wirklich der Wunsch nach Aussöhnung?
Dem „Welt“-Korrespondenten Deniz Yücel wird der Medienpreis M100 verliehen. Er werde für seinen Mut und seine Unbestechlichkeit geehrt, so die Jury. Man erinnere auch an Journalisten, die in der Türkei noch in Haft sind.