Palantir kommt ab 2026
Die grün-schwarze Regierung will Palantir ab 2026 nutzen. Die Grünen haben erwirkt, dass ein parlamentarisches Kontrollgremium die Anwendung der Analysesoftware überwacht.
Die grün-schwarze Regierung will Palantir ab 2026 nutzen. Die Grünen haben erwirkt, dass ein parlamentarisches Kontrollgremium die Anwendung der Analysesoftware überwacht.
Der ukrainische Antikorruptionsaktivist Vitalij Schabunin glaubt, dass Präsident Selenskyj korrupte Freunde schützen will. Vom Westen verlangt er eine klare Sprache.
Die Medienlandschaft ist im Umbruch, globale Tech-Konzerne beherrschen den Markt. Ludwig Erhard würde das große Sorgen machen. Um die Meinungsvielfalt zu retten, ist Ordnungspolitik gefragt.
Viele Menschen sind genervt, wenn sie nichts zu tun haben. Dabei steckt Potential in der Wartezeit, sagen die Philosophin Barbara Bleisch und der Organisationswissenschaftler Sezer Ülkü. Die Fotografin Melissa Schriek hat unsere Wartegefühle in Bildern festgehalten.
Bis 2028 will der hessische Wissenschaftsminister mehr als 2,7 Millionen Euro aufwenden, um zum Schutz des jüdischen Lebens und zur Förderung der Demokratie einen Beitrag zu leisten. Das Geld geht an fünf Forschungsprojekte.
Marcel Lewandowsky analysiert die Ideologie und internationale Vernetzung rechter Parteien und Bewegungen – und deren Einfluss auf demokratische Ordnungen.
Die deutsche Politik hat Nazis, Linksradikale und SED-Nachfahren integriert. Und die AfD? Wegsehen oder Dämonisierung konnten das Problem jedenfalls nicht lösen.
Boomer-Soli +++ Schwache regionale Medien +++ Richterwahl
In Berlin und Salzburg haben Aktivisten Veranstaltungen zu anderen Themen gekapert, um ihre Parolen anzubringen. Sie sind nicht zivil pro-palästinensisch, sondern militant antiisraelisch.
Hier leerer Kommerz, dort echter Underground: Der österreichische Musiker und Autor Hans Platzgumer legt eine kenntnisreiche, aber ausgesprochen subjektive Geschichte des Pop vor.
Die meisten Amerikaner reden nur über Politik, wenn man ihnen keine andere Wahl lässt. Das ist frappierend. Eindrücke von einem halben Jahr Aufenthalt an der Universität Princeton.
Ein zentrales Thema beim Christopher Street Day ist die Kontroverse um die Regenbogenflagge auf dem Bundestag. Auch kam es zu einer rechtsextremen Gegendemonstration „gegen den CSD-Terror“ und Ausschreitungen in Kreuzberg.
Das Verbot militärischer Kooperation hat die Sicherheitsforschung an deutschen Hochschulen weit zurückgeworfen. Bund und Länder müssen dringend handeln.
An diesem Wochenende wird die Regenbogenflagge nicht über dem Reichstag wehen. Aber im nächsten Mai schon. Ist das eine gute Idee?
Warum treten Politiker heute so nahbar auf? Julian Müller und Astrid Séville lassen das Wechselspiel von Versachlichung und Personalisierung erforschen.
Ihre Partei hat faschistische Wurzeln und ihre rechte Politik ist umstritten: Trotzdem ist Giorgia Meloni inzwischen zum Star der EU-Politik aufgestiegen. Was ist ihr Geheimnis?
Mit der Entmachtung der Antikorruptionsbehörden begeht Kiew einen Fehler. Dass die EU interveniert, ist richtig. Dem Land die Hilfen zu sperren, würde sie in ein Dilemma stürzen.
Skydance übernimmt Paramount für acht Milliarden Dollar. Donald Trump macht sich die Sendergruppe CBS gefügig. Ein neuer Schlag gegen die amerikanische Demokratie.
Bei einer geheimen Abstimmung hat Daniel Born neben den Namen eines AfD-Abgeordneten ein Hakenkreuz gezeichnet. Es sei eine „Kurzschlussreaktion“ gewesen, sagt er.
Vergessene Pionierinnen des Stils im Jüdischen Museum Berlin, die Comiczeichnerin Allison Bechdel in Basel und Goldschätze aus China in Gotha: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons
Queere Veranstaltungen werden vermehrt von Rechtsextremen attackiert. Die Angreifer sind jung und gewaltbereit. Trotzdem wollen auch in Grevesmühlen queere Gruppen durch die Straßen ziehen.
Der Fraktionsvorsitzende der Union ist in einer schwierigen Lage. Im Kabinett heißt es: So etwas wie die gescheiterte Richterwahl konnte sich Spahn nur einmal erlauben.
Leserzuschriften zu „Ein Angriff aus dem Hinterhalt“ von Patrick Bahners
Ferienjob für Politiker: Das politische Berlin ist im Sommerurlaub, Merz und Merkel werden heute in Bayreuth erwartet, doch bei „Maybrit Illner“ müssen Thorsten Frei und Verena Hubertz klären, ob Schwarz-Rot noch die Kurve kriegt.
Bei einer geheimen Abstimmung im baden-württembergischen Landtag wird ein Stimmzettel mit einem Hakenkreuz beschmiert. Nun ermitteln die Behörden wegen des Vorfalls.
Ukrainische Journalisten kritisieren Wolodymyr Selenskyjs Antikorruptionsgesetz scharf. Es drohe ein Demokratieabbau, autoritäre Tendenzen würden verstärkt, die Maidan-Revolution verraten.
Erstmals setzte der Bundestag die Richterwahl aus. Der Eklat entfacht eine Debatte über die Passung der Kandidatin.
Frauke Brosius-Gersdorf scheiterte an der Richterwahl. Hierbei handelt es sich um einen normalen demokratischen Vorgang.
Ketanji Brown Jackson ist die erste schwarze Frau am Supreme Court. Ihr Widerspruch gegen die Richter-Mehrheit richtet sich immer auch an alle Amerikaner.
Die Beamten des Auswärtigen Amtes, die eine andere Richtung der deutschen Israelpolitik fordern, haben ihren Beruf verfehlt. Nicht sie wurden gewählt, sondern der Minister.
Moritz Eisenach organisiert als Konzertveranstalter die Musikreihe „Fenster zum Hof“ im Innenhof des Landesmuseums Mainz. Am Freitag geht es los.
Ein Fall von Cancel Culture im Münchener Kulturleben und seine Bedeutung: Vladimir Korneev wollte im Literaturhaus das russische Lied „Kraniche“ singen. Daraufhin wurde sein Auftritt abgesagt. Und es kam die Bayerische Akademie der Schönen Künste ins Spiel.
Ist dies die Blaupause für den „Deal“ mit der Europäischen Union? US-Präsident Donald Trump hat ein weiteres Handelsabkommen abgeschlossen. Für den Autoexporteur Japan werden niedrigere Zölle gelten als für andere Staaten – aber höhere, als die EU erhofft.
In der Serie „Washington Black“ kämpft ein einstiger Sklave um ein freies Leben. Das gerät leider zu zahm und kostümschinkenhaft. Doch vielleicht steigert sich das Disney-Stück noch, die literarische Vorlage gäbe es her.
Die Derisking-Strategie der EU funktioniert nicht. Die Abhängigkeit von China wächst, statt zu sinken. Und Politik und Wirtschaft behindern sich gegenseitig.
Die Behörde in Bonn zeigt auf, wo der deutsche Staat zu teuer ist. Doch die Bürokratie abbauen darf sie nicht. In einer Demokratie müssen die Bürger verschwenderische Politiker selbst abwählen.