Mussolini und Europa
Um der hochschießenden neuen Rechten das Wasser abzugraben, lässt Berlusconi schon seit langem die Trennlinie nach Rechtsaußen verschwimmen. Diese Taktik der Anbiederung ist dreifach fatal.
Um der hochschießenden neuen Rechten das Wasser abzugraben, lässt Berlusconi schon seit langem die Trennlinie nach Rechtsaußen verschwimmen. Diese Taktik der Anbiederung ist dreifach fatal.
Vor achtzig Jahren marschierte die Wehrmacht in der tschechoslowakischen Hauptstadt ein. Am gleichen Tag vor zwanzig Jahren trat Tschechien der Nato bei. Was verbindet beide Ereignisse?
Kann es in Europa eine Internationale der Nationalisten geben? Ein Gespräch mit dem Politologen Jean-Yves Camus über extreme Rechte und die Gefahren und die Grenzen ihrer möglichen Allianz in Europa.
Amerikaner lieben kaum etwas mehr als gute Geschichten. Einer, der sie verkaufen kann, ist der Texaner Beto O’Rourke. Der Demokrat will Amerikas neuer Präsident werden – und Donald Trump mit zwei bestimmten Charaktereigenschaften besiegen.
Neuseeland ist geschockt: Bei einem Angriff auf zwei Moscheen sterben in der Stadt Christchurch mindestens 49 Menschen. Die Regierung spricht von Terrorismus und denkt darüber nach, die Waffengesetze zu ändern. Der Moschee-Attentäter erscheint erstmals vor Gericht.
Man hat es jetzt gern wieder ein bisschen politisch: Die hochtönende Erklärung zur künstlerischen Freiheit der neu geschaffenen „Kultur-MK“ ist ein Dokument der Gängelung.
Drei Fragen an Prof. Dr. Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin.
Hunderttausende Jugendliche haben am Freitag weltweit für mehr Klimaschutz demonstriert. Der Psychologe Tobias Rothmund erklärt, wieso Greta Thunberg so erfolgreich ist – und was sie mit Donald Trump gemeinsam hat.
Die meisten EU-Bürger leben in Städten – wo die steigende Ungleichheit unmittelbar erfahrbar ist. Wie Europa auf die Aushöhlung sozialer und politischer Grundrechte antworten kann. Ein Gastbeitrag.
Unser Autor ist seit dreißig Jahren Lokführer. Seit zwei Jahrzehnten gehe es mit seinem Konzern abwärts, findet er. Deshalb hat er einen verzweifelten Brief geschrieben. Wir dokumentieren ihn in Auszügen. Ein Gastbeitrag.
In der deutschen Politik herrschte lange eine Betriebsblindheit gegenüber den gewaltigen Veränderungen der vergangenen 30 Jahre. Die Bevölkerung ist schon viel weiter. Ein Beitrag zur „Denk ich an Deutschland-Konferenz“ der F.A.Z. und der Alfred Herrhausen Gesellschaft am 15. März in Berlin.
Die Berliner Ausstellung „Die Macht der Gefühle. Deutschland 19|19“ der Autorinnen Ute und Bettina Frevert presst hundert Jahre Geschichte in zwanzig Gefühlsbegriffe.
Der Willensbildungsprozess in einer offenen Gesellschaft ist zu fragil, um ihn in Zeiten von Migration und sprachlicher Vielfalt nicht auch in anderen als in der deutschen Sprache zu verteidigen. Ein Gastbeitrag.
Vor über 170 Jahren hat das erste deutsche Parlament in der Frankfurter Paulskirche getagt. Nun spricht sich Bundespräsident Steinmeier für eine entsprechende Würdigung aus.
Die Praxis der Bundesregierung im Umgang mit dem parlamentarischen Auskunftsanspruch ist pathologisch. Ein Gastbeitrag.
Chaotische Szenen spielten sich am Mittwoch im britischen Unterhaus ab. Die Regierung verlor Abstimmungen, vier Minister wurden abtrünnig. Die Presse wittert eine „Massenrevolte“ und den endgültigen Verfall von Mays Autorität.
Nicht nur in autoritären Regimen, auch im Westen steht die Grundlage der Aufklärung, die Meinungsfreiheit, unter Beschuss. Allenthalben setzen sich Konformismus und Herdendenken durch. Ein Gastbeitrag.
Über eine deutsche Firma soll Karin Strenz (CDU) Geld aus dem autoritären Aserbaidschan erhalten haben. Jetzt muss sie eine hohe Geldstrafe zahlen. Die SPD fordert, Strenz solle ihr Bundestagsmandat niederlegen.
Brexit-Chaos auf der Insel und im Studio: Die Diskussion bei Sandra Maischberger ging ungefähr so durcheinander wie die Debatten im Unterhaus.
Die Intendantenwahl beim SWR läuft vielleicht nicht so geschmeidig, wie sich das Strippenzieher wünschen. Dass nur zwei Kandidaten zur Wahl stehen, leuchtet einem Rundfunkratsmitglied gar nicht ein. Auch ein Ex-Intendant übt Kritik.
Ein Gericht in Washington hat den früheren Wahlkampfmanager von Amerikas Präsident Donald Trump, Paul Manafort, für schuldig befunden. Es ist bereits das zweite Urteil gegen ihn.
Gefährden Details über den Zustand der Truppe Deutschlands Sicherheit, muss die Bundeswehr handeln. Aber nicht mit einem klassischen Rohrkrepierer.
Das Unterhaus müsse am Mittwoch einen Brexit ohne Abkommen ausschließen, fordert der frühere Premierminister Cameron. Die EU will das Ausstiegsdatum derweil nur verschieben, wenn London einen Plan hat.
Vor den Europawahlen warnt ein Bericht: Falschnachrichten haben auch in Europa großen Einfluss, vor allem bei den „Gelbwesten“ in Frankreich. Die Autoren haben einen einfachen Vorschlag, um Fake News zu bekämpfen.
Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren hat auf Facebook Wahlwerbung geschaltet, in der sie die Zerschlagung von Tech-Giganten wie Facebook fordert. Die Werbung verschwand plötzlich.
Tim Berners-Lee hat geholfen, die Menschheit in bislang nie gekanntem Ausmaß zu vernetzen. 30 Jahre nach der Erfindung des World Wide Web zweifelt nicht nur er daran – zu Recht?
Was tun, wenn sich Schüler rassistisch oder demokratiefeindlich äußern? Politische Bildung für Lehrer hilft – aber in der Praxis sieht es oft düster aus.
Der Chefredakteur der „Jungen Freiheit“ schießt scharf gegen AfD-Rechtsaußen Björn Höcke. Seine publizistischen Wasserträger keilen zurück – in den rechten Medien brodelt der Richtungsstreit: Es geht um den Einfluss auf die AfD.
Hackerangriffe, Hass, Hetze, perverse Anreize: Das World Wide Web muss besser werden. Und die halbe Menschheit braucht dringend Zugang. Ein Gastbeitrag zum 30. Geburtstag.
Der Streit um das Internet entflammt am Urheberrecht. Die einen sehen die Netzfreiheit in Gefahr, die anderen fordern den besseren Schutz der Rechte von Kreativen. Die Debatte bringt so keinen Ertrag.
Die Demokratin will nächstes Jahr Donald Trump herausfordern. Und sorgt jetzt mit einem spektakulären Angriff auf die Technologiebranche für Aufregung. Ausgerechnet während des Digitalfestivals in Austin.
Haben Sie Zeit und Lust, Samstag oder Sonntag etwas im Rhein-Main-Gebiet zu unternehmen? Eine Übersicht über die wichtigsten Termine.
Der Weltfrauentag scheint ein Thermometer für Demokratie geworden zu sein – gemessen an der Paritätsdebatte. Dabei geht es am achten März längst nicht mehr nur um die Gleichberechtigung der Frau, sondern um Genderpolitik.
Die „Fridays For Future“ erhalten prominente Unterstützung: Der Bundespräsident schaut persönlich vorbei – und lobt nicht nur die jungen Klimaaktivisten.
Krisenrhetorik gilt ja schon seit Platon als chic. Dennoch gilt: Selbst die erfolgreiche Demokratie ist nicht selbstverständlich. Warum wir politische Bildung neu denken müssen. Ein Gastbeitrag.
Unermüdlich kämpft Wikimedia gegen die Urheberrechtsreform der EU. Die dabei vorgebrachten Argumente sind anmaßend, falsch und schaden der Demokratie.