„Der Diesel-Anteil steigt wieder stark“
VW-Aufsichtsratschef Pötsch spricht über die knifflige Lage der Autoindustrie und Geschäfte mit Autokraten. Im Interview prophezeit er: „Für manche Zulieferer könnte es eng werden.“
VW-Aufsichtsratschef Pötsch spricht über die knifflige Lage der Autoindustrie und Geschäfte mit Autokraten. Im Interview prophezeit er: „Für manche Zulieferer könnte es eng werden.“
Schiitische Muslime von Bagdad bis Basra begehren gegen Iran auf. Die Demonstranten kämpfen für einen modernen Nationalstaat ohne iranische Bevormundung. Der Weg dahin wird schwierig sein.
Diese Frauen haben keine Lust mehr auf Tampon-Steuer, Upskirting und Jens Spahn: Fünf Aktivistinnen haben 2019 viel bewirkt – mit Online-Petitionen. Aber ist das gut für die Demokratie?
Der Pianist Igor Levit erhielt eine ganz konkrete Morddrohung. Das Konzert spielte er trotzdem, unter Polizeischutz. Er warnt davor, dass Antisemitismus, Rassismus und Frauenhass um sich griffen.
Wildes Denken statt Leere im Kopf: Welche Antworten lohnt es sich zu suchen, damit auch diese Zwanziger legendär werden? Redakteure aus dem Feuilleton der F.A.Z. legen ein paar Fragen vor.
24 Unionsabgeordnete wollen die Überhang- und Ausgleichsmandate abschaffen – und spekulieren damit auf ihren eigenen Vorteil. Aus Achtung vor dem Bürger sollte sich eine Phalanx aller anderen Parteien dem entgegenstellen.
Auch in demokratischen Staaten ist es normal, dass man mit der Regierung unzufrieden ist. Wie diese ausgewechselt werden kann, dafür gibt es meist festgelegte Verfahren. Sie können sich ganz schön unterscheiden.
Muhammad Shahrour war eine mächtige Stimme der neuen islamischen Linken und Liberalen gegen die erstarkte islamistische Bewegung. Jetzt ist er in Abu Dhabi gestorben.
Zehn Wochen nach dem Anschlag von Halle feiern jüdische Familien Chanukka. Wie erklärt man Schulkindern, was in Halle passiert ist? Ein Besuch in der jüdischen Lichtigfeld-Schule im Frankfurter Westend.
Wettrüsten oder Kooperation? Zu Weihnachten wünscht sich der Autor eine „Gemeinschaft der Nationen“ – und warnt gleichzeitig vor einem neuen Krieg, wenn nationalistisches Gedankengut weiter salonfähig bleibt.
In Darmstadt ist zum Jubiläum der Stele für Ludewig I. eine Fotoausstellung zu sehen. In einem Buch wird dessen politische Bedeutung erläutert.
Die Industriegesellschaften wandeln sich zu Wissensökonomien. Die Zukunft gehört einem Liberalismus, der bestimmte Bedingungen erfüllen muss.
Grüne Verbotspolitik und neuer Rechtspopulismus – liberal klingt das nicht. Ein bisschen Neoliberalismus aber steckt sogar in diesen Weltanschauungen.
Am Aktienmarkt läuft was schief, warnt Investmentbanker Armin von Falkenhayn. Binnen 20 Jahren ist jede dritte Firma von der Börse verschwunden. Das geht uns alle an.
Das Zentrum für politische Schönheit ist das größte, am meisten gehasste und geliebte Polit-Kunst-Aktivismus-Kollektiv in Deutschland. Seine letzte Aktion war ein Skandal. Was ist eigentlich das Problem der Pseudo-Aktivismus-Künstler?
In Notre-Dame findet heute kein Gottesdienst statt, der Bundespräsident ruft um Hilfe, und bei Boeing sowie in Australien stehen die Menschen vor einem unruhigen Weihnachtsfest. Der F.A.Z.-Sprinter an Heiligabend.
In seiner Weihnachtsansprache wirft der Bundespräsident viele Fragen auf – und beantwortet die meisten davon nicht. Bei der Suche nach ihnen nimmt Frank-Walter Steinmeier alle Bürgerinnen und Bürger in die demokratische Pflicht.
Der Verfassungsgerichtshof für Nordrhein-Westfalen leitet aus dem Demokratieprinzip ab, dass Bürgermeister nur mit absoluter Mehrheit ins Amt kommen dürfen. Die Richtermehrheit verkennt den Sinn von Mehrheitsentscheidungen.
Der gescheiterte Volksentscheid ist ein Sieg für die Demokratie – glaubt man. Dabei hatten die Initiatoren Hitler und Hugenberg zuvor versucht, die Wähler mit Desinformationskampagnen aufzupeitschen.
Die jüngsten Unruhen in vielen Staaten Lateinamerikas haben vor allem länderspezifische Gründe. Warum sie aber auch auf eklatante Schwächen der Demokratie verweisen, erklärt die neue Folge des F.A.Z.-Essay-Podcasts.
Die jüngsten Unruhen in vielen Staaten Lateinamerikas haben vor allem länderspezifische Gründe. Warum sie aber auch auf eklatante Schwächen der Demokratie verweisen, erklärt die neue Folge des F.A.Z.-Essay-Podcasts.
Klimaaktivisten tun oft so, als sei das Einzige, was zum Klimaschutz fehle, der gute Wille. Doch so einfach ist es nicht. Verhandlungen und Kompromisse verächtlich zu machen, ist jedenfalls das Falsche.
Warum es sich lohnt, Hermann Lübbe zu lesen.
Erstaunlich, wie die Demokratie funktionierte: Der Althistoriker Christian Meier hält die Carl-Schmitt-Vorlesung an der Humboldt-Universität.
Die Aussichten des amerikanischen Präsidenten auf Wiederwahl werden durch das Impeachment-Verfahren nicht schlechter. Ihrem Land haben die Demokraten einen wichtigen Dienst erwiesen.
Früher strebten wir nach Wohlstand. Heute sind uns andere Dinge wichtiger.
Der Ko-Vorsitzende der Grünen, Robert Habeck, über schnelle deutsche Hilfe für Flüchtlinge in Griechenland, Klimazölle gegen Amerika und eine nagelneue grüne Schuldenbremse.
Wenn es dem Bundestag um sich selbst geht, ist es mit Reformen nicht weit her. Gut ist das nicht.
Die Kontroverse um die Hohenzollern ruft eine schicksalhafte Phase der deutschen Geschichte ins Gedächtnis: den Untergang der Weimarer Republik. Was lernen wir daraus für die Gegenwart?
In Sachsen nimmt die neue Koalition aus CDU, Grünen und SPD die Arbeit auf. Michael Kretschmer bleibt Ministerpräsident – und viele sagen, ohne ihn wäre das Bündnis längst gescheitert.
In Washington wird geputscht. Und über was reden wir? Greta-Gate.
Während der NS-Zeit wurden mehr als 500.000 Sinti und Roma systematisch ermordet. Deutschland hat deshalb bei der Bekämpfung von Antiziganismus eine besondere Verantwortung. Ein Gastbeitrag von zwei Grünen-Politikern.
Es ist das dritte Bündnis dieser Art in Deutschland: In Sachsen regiert nun eine Kenia-Koalition aus CDU, Grünen und SPD. Geführt wird sie vom bisherigen Ministerpräsidenten – der lieber von der „Sachsen-Koalition“ spricht.
Der jugoslawische Brutalismus ist Zeuge einer längst vergangenen Zeit. Charme und Faszination dieser Architektur haben allerdings bis heute überdauert. Ihr hat sich der Fotograf Marko Djurica gewidmet.
„Ein bewegender Moment“: Fast 75 Jahre nach dem Ende der Judenverfolgung in Deutschland haben Bundesregierung und Zentralrat der Juden einen Vertrag für jüdische Seelsorger in der Bundeswehr unterzeichnet.
Was in Washington stattgefunden hat, dürften Populisten in anderen westlichen Demokratien genau beobachtet haben. So nervös Donald Trump anfänglich auch gewesen ist – nun setzt Amerikas Präsident auf ein bewährtes Mittel.