Bekannter algerischer Aktivist in Polizeigewahrsam
Karim Tabbou gilt als eine der Schlüsselfiguren der algerischen Protestbewegung „Hirak“, die Machthaber Bouteflika aus dem Amt trieb und mit dem alten System brechen will.
Karim Tabbou gilt als eine der Schlüsselfiguren der algerischen Protestbewegung „Hirak“, die Machthaber Bouteflika aus dem Amt trieb und mit dem alten System brechen will.
Joe Biden kündigt in seiner ersten Rede vor dem Kongress historische Investitionen in Wirtschaft und Sozialsystem an. Das Land sieht er auf einem guten Weg heraus aus der Corona-Krise.
In der Regierung des amerikanischen Präsidenten Biden macht sich Enttäuschung über Berlin breit. Nicht nur das Festhalten am deutsch-russischen Projekt Nord Stream 2 belastet das transatlantische Verhältnis.
Der amerikanische Präsident hat einen Ausblick auf seine Ziele gegeben. Das Verfassungsgericht entscheidet über Beschwerden zur Klimapolitik. Und Bankkunden erhalten neue Macht. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Der Drang nach Lockerungen für Geimpfte ist verständlich, aber verfrüht. Das Augenmerk sollte wieder auf jene gerichtet werden, die bisher am stärksten unter der Pandemie gelitten haben.
In den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit hat Joe Biden richtige Akzente gesetzt. Die Überwindung der Corona-Krise hat Vorrang. Doch die Überwindung der Spaltung in Amerika ist eine Aufgabe für Generationen.
Es gibt die strenge Reihenfolge mit Priorisierungsgruppen, und es gibt die Realität des Impfens. Uns haben Leser und Redakteure von unverhofften Spritzen, Lücken im System und ihrem moralischen Dilemma erzählt.
Führende „Querdenker“ zielen auf eine systematische Delegitimierung des Staates. Der Verfassungsschutz schafft dafür jetzt eigens eine neue Kategorie – und beobachtet Teile der Bewegung.
Südafrikas Staatspräsident Cyril Ramaphosa ist zu den Korruptionsaffären in der Regierungspartei ANC befragt worden. Er gestand ein, dass Fehler gemacht worden seien – nun wolle man einiges ändern.
Eine Woche vor der Regionalwahl in Madrid haben mehrere Politiker Drohbriefe erhalten. Während Kommentatoren von einer „toxischen Atmosphäre“ sprechen, weigert sich die Vox-Spitzenkandidatin, die Drohungen zu verurteilen.
Über die Zukunft von ARD, ZDF und Deutschlandradio sollten nicht nur Sender, Politik und Experten verhandeln. Wir brauchen eine breite demokratische Debatte. Ein Gastbeitrag.
In der Union gibt es Forderungen nach der Begrenzung der Amtszeit von Bundeskanzlern. Doch sie sind Herrscher auf Zeit, die nicht fest begrenzt werden muss.
Bei Protesten gegen die Machtübernahme durch den Militärrat in Tschad sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Der französische Präsident Macron sprach sich für einen „friedlichen, demokratischen Übergang“ aus.
Die Staatsanwaltschaft Weimar ermittelt gegen den Familienrichter, der offenkundig rechtswidrig die Maskenpflicht an zwei Schulen abschaffte. Ermittler haben dessen Büro, Wohnung und Auto durchsucht.
Der indische Ministerpräsident Modi steht als Kaiser ohne Kleider da. Machterhalt zählt für ihn mehr als Menschenleben.
In der Türkei hat der Prozess gegen 108 Politiker und Mitglieder der Oppositionspartei HDP begonnen. Wegen ihres Protests gegen die Belagerung von Kobane versucht Ankara, sie in die Nähe der verboteten PKK zu rücken.
Eine Analyse der Kampagne von 2017 - und was uns in diesem Jahr blühen könnte.
Wie um das goldene Kalb tanzen Parteien und Öffentlichkeit um die täglichen Umfragen. Mit drei Kanzlerkandidaten wird das noch schlimmer. Und es verändert die Demokratie.
Bundes-Notbremse +++ Cybermobbing +++ Kanzlerkandidat +++ Jenseits von Eden
Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner ruft die Union nach den jüngsten Äußerungen von Markus Söder zur Geschlossenheit auf. Auch andere Parteimitglieder forderten ein Ende des „Stichelns“.
Die Grünen stellen erstmals eine Kanzlerkandidatin: Annalena Baerbock ist zu Gast bei Anne Will. Es gäbe viele Fragen zu ihren Politikplänen. Doch die Moderatorin scheint noch nicht in der Gegenwart angekommen zu sein.
Mahamat Idriss Déby folgt im Tschad seinem getöteten Vater als Präsident nach. Dessen Partner in Europa haben hohe Erwartungen.
Die Protestbewegung „Hirak“ fordert einen Regimewechsel in Algerien. Vor den Wahlen im Juni erhöht der Staat den Druck – und wirft den Demonstranten Verbindungen zu Islamisten vor. Das folgt einem alten Muster.
Die Frankfurter CDU wird von den Grünen aus der Stadtregierung geworfen. Jetzt muss sich die Partei neu erfinden. Der Fraktionsvorsitzende rüstet sich schon für eine „knackige Opposition“.
Der Bundestag hat sich erstmals mit einer „Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte“ befasst. Die Demokratie braucht tatsächlich mehr Förderung.
Der Streit um die Kanzlerkandidatur der Union drehte sich nicht nur darum, wer mehr Stimmen holt. Gewürfelt wurde auch um die Zukunft der Volkspartei.
Die entblößte Republik: Was in internen politischen Sitzungen vorgeht, lässt sich inzwischen auf Twitter verfolgen. Aber die dauernden Nachrichten aus Hinterzimmern verraten uns wenig über den politischen Betrieb.
Von den Unempfindlichkeiten gegen historische Realitäten: Drei niederländische Historiker werfen einen Blick auf die deutsche Debatte um die Ansprüche der Hohenzollern an den Staat.
Die Mitglieder des südostasiatischen Staatenverbands Asean sprechen beim Sondergipfel über die Krise in Myanmar. Entgegen aller Kritik nimmt auch Putschgeneral Min Aung Hlaing teil.
Die Pleite des Dax-Konzerns Wirecard ist der größte Finanzskandal der deutschen Geschichte. Was muss passieren, damit so etwas nicht noch mal passiert? Ein Gastbeitrag.
Im F.A.S.-Gespräch plädiert die grüne Kanzlerkandidatin für die Zusammenarbeit mit Amerika, die Eindämmung Chinas – und eine härtere politische Haltung gegenüber Russland.
Ein Wort, ein Vorgang: Sultan Abdulhamid II. verbot Wörter wie „Gerechtigkeit“ und „Freiheit“. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan verbietet nun eine Zahl.
Vom Freiheitsvehikel zum Erzieher: Das Auto ändert seinen Charakter. Fahrzeuge überwachen und belohnen neuerdings ihre Fahrer für richtiges Verhalten. Aber wer legt fest, was „richtig“ ist?
Die Limbach-Kommission empfiehlt, Franz Marcs Gemälde „Füchse“ an die Erbengemeinschaft des früheren jüdischen Eigentümers zurückzugeben. Doch damit würde der Düsseldorfer Stadtrat eine Strafverfolgung riskieren. Ein Gastbeitrag.
Die Begründung für Laschets Kanzlerkandidatur habe ihn „nicht überzeugt“, sagt der CSU-Chef. Er selbst sei progressiver als der Unionsvorsitzende. Die Grünen bezeichnet Söder als den „spannenderen“ Koalitionspartner für die Union.