Ohne Karlsruhe geht es nicht
Das Verfassungsgericht wird siebzig Jahre alt. Es ist ein Glücksfall nicht nur für Deutschland.
Das Verfassungsgericht wird siebzig Jahre alt. Es ist ein Glücksfall nicht nur für Deutschland.
In der voraussichtlich letzten Bundestagssitzung in dieser Legislaturperiode hat Bundeskanzlerin Merkel nochmals dringend zum Impfen aufgerufen – und dabei gegen Olaf Scholz ausgeteilt.
Volker Kauder sitzt der Expertengruppe vor, die sich Gedanken über die Zukunft der Paulskirche macht. Er vermisst in dem Bau einen Bezug zur Atmosphäre von 1848.
Die Paralympics in Tokio sind beendet. Im Interview spricht IPC-Präsident Andrew Parsons über die Rolle des Behindertensports, die nächsten Winterspiele in Peking und die Chancen neuer Sportarten.
Bei zwei Wahlen in diesem Jahr haben Oppositionsparteien eine klare Mehrheit gewonnen. Aber der Showmaster und Populist Slawi Trifonow verweigert sich jeder Koalition.
In Österreich regiert die konservative ÖVP unter Sebastian Kurz mit den Grünen. Funktioniert das? Und könnte diese Konstellation auch ein Vorbild für Deutschland sein?
Unter der großen Koalition ist die Politik sehr sachlich geworden. Wer das nur gut findet, übersieht den Schaden.
Das hessische Corona-Kabinett plant eine Anwendung der 2-G-Regel. Die Expertenkommission zur Paulskirche tagt zur Gestaltung des Demokratiedenkmals. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
In Guinea haben Angehörige einer Eliteinheit Staatspräsident Alpha Condé entmachtet. Sie versprechen einen „transparenten, inklusiven und friedlichen Übergang“ zur Demokratie. Aber afrikanische Staaten drohen mit Sanktionen.
Die Deutschen tun sich im Kampf um Olympia schwer. Warum das so ist, beschreiben heftige Vorwürfe des Innenministeriums gegen den DOSB nach dem Scheitern von Hamburg 2024.
Seriöse Kandidaten werden durch Strafprozesse ausgeschaltet, selbst Aktivisten kennen die Namen der politischen Häftlinge nicht mehr. Die russische Gesellschaft verfällt in Depression. Ein Gastbeitrag.
Jahrzehntelang wurden die Opfer des Terrorismus in Spanien entweder politisiert oder vergessen. Ein Gedenkzentrum im Baskenland gibt ihnen jetzt eine Stimme.
Fünf Modelle für ein zentrales Mahnmal zur Erinnerung an die Hanauer Attentatsopfer des 19. Februars 2020 sind zur Diskussion gestellt. Schwierig bleibt die Suche nach einem Standort.
Sie standen am Anfang von Kaskaden von Terrorbildern und Bilderstürmen: Zwanzig Jahre nach dem 11. September 2001 bleiben Aufnahmen und die Frage: Wie gehen wir mit ihnen um?
In Kabul demonstrieren den zweiten Tag in Folge Frauen gegen die Taliban-Herrschaft. Es kommt zu chaotischen Szenen. Auch in der noch nicht unter der Kontrolle der Taliban stehenden Provinz Pandschir dauert der Widerstand an.
Impfgegner und Corona-Leugner sind am späten Freitagabend in das Gebäude des slowenischen Staatssenders RTVS eingedrungen. Sloweniens Journalistenverband DNS sprach von einer „Hasskampagne“ gegen die Medien.
Das Humboldt-Forum liegt ihr auf der Seele, die „Scheune“ mag sie immer noch, die „Wippe“ hat sie nicht gewollt: Monika Grütters zieht eine Bilanz ihrer achtjährigen Amtszeit als Kulturstaatsministerin.
Elisa Hoven und Thomas Hestermann haben digitalen Hass erforscht. Ihre Studie legt nahe, dass Maßnahmen gegen Hass im Netz Wirkung zeigen – und widerlegt einige Annahmen. Hat gar die Pandemie zu einer Versachlichung geführt?
Deutscher Außenpolitik wird eine Lektion erteilt: Um nationale Interessen durchzusetzen, ist sie gezwungen, auch auf Potentaten zuzugehen.
Klimaneutrale Kernkraftwerke +++ Prämie für Lokführer +++ Auslandsdeutsche und die Bundestagswahl +++ Schicksal Deutschlands +++ Erhöhung Rundfunkbeitrag
Die CDU hat einfach Pech. Nach der Flut kam jetzt auch noch kurz vor der Wahl der Zusammenbruch der westlichen Politik in Afghanistan. Da stellt sich die Frage: Können die überhaupt noch regieren?
Dominic Raab musste sich von den Mitgliedern des Auswärtigen Ausschusses harte Fragen anhören. Unter anderem ging es um seinen Urlaub während des Falls von Kabul. Gerüchte um seine Absetzung verstummen nicht.
Venezuelas Opposition will an den Regionalwahlen im November teilnehmen. Das ist ein bedeutender Strategiewechsel im Kampf gegen den sozialistischen Machthaber Nicolás Maduro. Der hat dafür jedoch nur Spott übrig.
Ein Beitrag zum Verständnis des Sprachmissbrauchs vom Dritten Reich bis heute.
Die beiden Teile Europas leben nebeneinander, das Miteinander fällt aber häufig schwer. Ein Buch ergründet diese Trennlinien. Doch der Autor ist hoffnungsvoll.
Afghanistaneinsatz der Bundeswehr +++ Chaos am Kabuler Flughafen +++ Jewgeni Kissin in Salzburg +++ Chinas Einfluss auf die Wissenschaft
Deutschland braucht sich vor der Zukunft nicht zu fürchten – wenn es sein Potential besser nutzt. Es gibt einige Politikfelder, auf denen das möglich wäre. Auftakt zu einer Serie von Leitartikeln.
Der Westen ist in Afghanistan an Größenwahn gescheitert, nicht an mangelnder Entwicklungshilfe: Eine Entgegnung auf Navid Kermani.
Joe Biden erklärt die Ära großer Militäreinsätze zum Aufbau fremder Nationen für beendet. Die chaotische Evakuierungsmission in Kabul war aus seiner Sicht unvermeidbar.
In Hessen hat sich die Zahl extremistischer Gewalttaten von 2019 auf 2020 fast verdoppelt. Innenminster Beuth erklärt die Zunahme vor allem mit den Protesten im Dannenröder Forst.
Der militärische Einsatz in Afghanistan habe sich als Fehler herausgestellt. Das solle nun auch zu einem Umdenken in der Außenpolitik führen, sagte Außenminister Heiko Maas.
Die ARD will mit dem Film „Wahlkampf undercover - Wie PR-Profis uns manipulieren“, zeigen, dass auf die Bundestagswahl Einfluss genommen wird. Aber enthüllt wird da nur eins: Wie Journalisten ihre eigenen Vorurteile bestätigen.
Wollten die Grünen nicht mal die linke Volkspartei der Mitte werden? Davon spürt man gerade kaum etwas. Auch vom Kanzleramtsselbstbewusstsein zu Beginn des Wahlkampfes ist wenig geblieben.
In diesem Zeitalter der Unrast, der Unsicherheit und der geopolitischen Konflikte ist es umso wichtiger für den Westen, an seinen Grundprinzipien festzuhalten.
Nachdem Olaf Scholz die Frage nach einem Bündnis mit den Linken offen gelassen hat, warnt Markus Söder: Bei der Wahl seien die Alternativen ein „Linksruck“ oder eine „bürgerliche Regierung“.
Die deutschen Soldaten sind weg, ihre Flugzeuge auch. Viele afghanische Ortskräfte haben große Hoffnungen in sie gesetzt. Wie geht es nun für sie weiter?