„Wir haben eine hochgradig risikoscheue und stark regulierende Bürokratie“
Niall Ferguson zählt zu den profiliertesten Historikern der Welt. Im F.A.Z.-Interview spricht er über die Pandemie, merkwürdige Vorschriften – und was uns droht.
Niall Ferguson zählt zu den profiliertesten Historikern der Welt. Im F.A.Z.-Interview spricht er über die Pandemie, merkwürdige Vorschriften – und was uns droht.
Wie erzählt man Zeitgeschichte? Uwe Wittstocks „Februar 1933“ berichtet von deutschen Künstlern und Literaten in einem singulären Moment. Eine Buchrezension zwischen Kunst und Terror.
Weidmann spricht sich dagegen aus, dass die Notenbank Ergebnisse der demokratischen Willensbildung korrigiert oder vorwegnimmt.
19 Wahlen, 19 Geschichten. Heute: Zwanzig Jahre nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland kommt es zum Machtwechsel in Bonn. Erleichterung herrscht über das Abschneiden der NPD. Teil 6 unserer Wahlserie.
Experten sollen beraten, wie in die Stätte der Nationalversammlung mehr Emotion einziehen kann. Aus dieser Forderung spricht eine eingeschränkte Berliner Hauptstadt-Perspektive.
Die Frankfurter Paulskirche soll zu einem Erinnerungsort deutscher Demokratiegeschichte werden. Eine Kommission erarbeitet Vorschläge zur Gestaltung.
2005 führte Angela Merkels erste Reise als Kanzlerkandidatin auf den Balkan. Dorthin kehrt sie kurz vor Ende ihrer Kanzlerschaft nun zurück. Sie trifft unter anderem auf Konflikte, die seit damals nicht gelöst sind.
Bis zur Bundestagswahl ist zwar noch Zeit - doch laut technischen Analysen ist die Wahl bereits gelaufen. Ihr Ausgang folgt meist dem Trend. Und dieser geht für CDU/CSU und Grüne abwärts; für FDP und SPD hingegen steil nach oben.
Als sie am 11. September angegriffen wurden, standen die Amerikaner zusammen. Heute wird die Politik von Wut, Angst und Ressentiments beherrscht.
Jahrzehntelang versetzte der Leuchtende Pfad die Bauern in Angst und Schrecken, die Städter terrorisierte er mit Bomben. In ihrer Blütezeit war die Guerilla in der Hälfte des Landes aktiv. Nun meldet die Regierung den Tod des früheren Anführers.
Als Pfälzer hält er es mit den Roten Teufeln vom Betze statt mit der Eintracht vom Main. Im Weinberg kennt er sich in etwa so gut aus wie in der EU-Bürokratie. Und seine Herkunft passt gut zur Paulskirche, wie er sagt.
Vom Terror in Andersens Märchenstadt: Madame Nielsen zeigt mit „Die Welterlöserin“ ihr neustes Teufelswerk.
Rouzbeh Taheri will die Berliner dazu bringen, Ende September für die Enteignung von Immobilienkonzernen zu stimmen. Egal, wie das Votum ausgeht – die Politik kann sich darüber hinwegsetzen. Aber es gibt einen Plan B.
Desmond Shum und seine damalige Frau bewegten sich einst in den höchsten Funktionärskreisen der Kommunistischen Partei. Nun bringt ein Buch manch einen in Peking in Bedrängnis.
Wer kein Opfer sein will, muss vergeben: Mohamedou Slahi gilt als meistgefolterter Gefangener in Guantánamo Bay. John Goetz hat ihn und seine Folterer befragt. Im Interview sprechen beide über Verdacht, Schuld und Freiheit.
Das Gefühl, unbeschwert leben zu können, gründet auf dem Vertrauen, dass Demokratien Strategien entwickelt haben, die Gefahren des Terrors einzugrenzen. Doch man darf sich nicht täuschen: Abstrakt ist die Bedrohung nach wie vor hoch.
Der Dschihadismus konnte den Westen nicht besiegen. Der Preis, den alle Beteiligten dafür zu zahlen hatten, war aber hoch.
In Südthüringen kämpfen der frühere Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen und der einstige Biathlon-Olympiasieger Frank Ullrich um das Direktmandat. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein.
Amerikas Präsident will die Republikaner „aus dem Weg räumen“, denen Kulturkampf wichtiger ist als Pandemiebekämpfung. Doch die sitzen am längeren Hebel.
Der Schock des elften Septembers hätte eine große Chance für die amerikanische Außenpolitik sein können. Zwanzig Jahre später blickt man zurück – und sieht den großen Fehler.
Man kann die Gegenwart auch versäumen: Angela Merkel und die Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie sind sich in Düsseldorf begegnet und haben sich gegenseitig überrascht.
Der Streit zwischen Justiz und Präsident eskaliert weiter. Bolsonaros Anhänger gehen auf die Straße, aber auch der Widerstand wächst. Kann sich Brasiliens Präsident einer Amtsenthebung erwehren?
Zwanzig Jahre Online-Enzyklopädie: Im Dokumentarfilm „Wikipedia – Die Schwarmoffensive“ wagt María Teresa Curzio eine kritische Bestandsaufnahme.
Angesichts von Europas Schwäche, der Zweifel an Amerikas Verlässlichkeit, Chinas Dominanzstreben und Russlands Sabotagepolitik braucht Deutschland eine andere außenpolitische Mentalität.
Huntingtons „Kampf der Kulturen“ ist nicht eingetreten. Aber allzu lange hat der Westen verkannt, wie stark Kulturen seine Ansprüche begrenzen können. Eine Relektüre zwanzig Jahre nach dem 11. September.
Chinas jüngste Politik des harten Durchgreifens gegen Privatkonzerne und die Zivilgesellschaft beunruhigen viele Anleger. Fondsmanager Martin Lau, selbst Chinese und in Hongkong geboren, rät zum Kauf, wenn sich alle fürchten.
Das Spitzenduo der Grünen, Annalena Baerbock und Robert Habeck, tritt seit langer Zeit wieder gemeinsam auf. Mit dem Wahlkampftermin in Frankfurt wollen sie in den Endspurt zur Bundestagswahl gehen.
Die Justiz und schlechte Umfragewerte setzen Brasiliens Präsident unter Druck. Nächstes Jahr wird wieder gewählt – doch seinen Anhängern macht Bolsonaro in São Paulo klar: Unter keinen Umständen will er den Amtssitz verlassen.
In Hongkong wurden die Organisatoren der jährlichen Mahnwache für die Opfer des Tiananmen-Massakers festgenommen. Sie weigerten sich, der Polizei die Daten ihrer Kooperationspartner zu übergeben.
19 Wahlen, 19 Geschichten. Jeden Tag bis zum 26. September blicken wir auf eine Wahl zurück. Heute: Wie das Provisorium Bundesrepublik Deutschland ein ordentliches Parlament erhielt – mit zehn Parteien.
Lange Zeit konnte man anhand der Biografie klar zuordnen, wer wie wählt. Heute sind andere Faktoren wichtiger, weshalb der Wahlausgang nicht mehr eindeutig vorhergesagt werden kann.
In Paris beginnt ein historischer Prozess zu den Anschlägen vom 13. November 2015 auf das Bataclan und andere Orte in und um Paris. Er könnte die kollektive Erinnerung an die Terrornacht prägen.
In Paris beginnt der Prozess zu den Anschlägen unter anderem auf das „Bataclan“ vor knapp sechs Jahren. Maas trifft Blinken. Und Merkel kämpft für Laschet, der Macron trifft. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter.
Robert Habeck, der Philosoph in der Talkshow: So macht ein Idealist Wahlkampf, der sich den Kopf des Gemeinwesens zerbricht und sogar dem Gegner Vernunft unterstellt. Eine patriotische Fantasie über unseren verhinderten Kanzler.
Erst kurz vor Schluss macht Angela Merkel Wahlkampf für Armin Laschet. Reicht das? Denn der Unions-Kanzlerkandidat führt einen mehrfachen Kampf.
Die erste Bewährungsprobe für die Frankfurter Koalition aus Grünen, SPD, FDP und Volt: An diesem Mittwoch wählen die Stadtverordneten den neuen Magistrat.