Was die Union aus dem Fall Kurz lernen kann
Wenn sich die Union politisch erneuern will, sollte sie nicht auf Charisma-Darsteller und Phrasen setzen. Wie sich das rächt, zeigen die Vorgänge in Österreich.
Wenn sich die Union politisch erneuern will, sollte sie nicht auf Charisma-Darsteller und Phrasen setzen. Wie sich das rächt, zeigen die Vorgänge in Österreich.
Als Präsident reformierte Thomas Sankara Burkina Faso und schaffte teure Staatslimousinen ab. Nach Jahrzehnten soll nun ein Militärgericht das Attentat auf ihn aufklären.
Wie können Katholiken an kirchlichen Entscheidungsprozessen beteiligt werden? Mit dieser Frage soll sich eine Weltsynode befassen. Zur Eröffnung feiert der Papst eine Messe im Petersdom.
Die Proteste in Italiens Hauptstadt richteten sich gegen den „Grünen Pass“, mit dem Angestellte künftig ihren Corona-Status nachweisen müssen. Gegen die Demonstranten setzte die Polizei Schlagstöcke und Wasserwerfer ein.
Das konservativ-liberale Parteienbündnis Spolu hat die Parlamentswahl in der Tschechischen Republik gewonnen. Der amtierende Ministerpräsident Andrej Babiš dürfte keine Regierungsmehrheit mehr zustande bringen.
Der Verzicht von Altmaier und Kramp-Karrenbauer auf ihre Mandate ist ein Schritt hin zur zwingenden Verjüngung der CDU-Fraktion. Er zeigt aber auch, wie einsam es längst um Armin Laschet geworden ist.
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán stellt sich hinter ein Urteil des polnisches Verfassungsgerichts. Der Entscheid der Warschauer Richter sei Folge einer „schlechten Praxis der europäischen Institutionen“.
Riesenrad, Luftballons, Bühnen und Essensstände: Tesla buhlt mit viel Aufwand um die Gunst der Anwohner in Grünheide. Selbst Elon Musk kommt zu Besuch. Doch manche Nachbarn beschweren sich stattdessen über den Verkehr.
Die erste sozialdemokratisch-liberale Regierung in Deutschland war mit ähnlichen Problemen konfrontiert, wie es die nächste Bundesregierung sein wird. Kann sie die marktwirtschaftlichen Reformen auf den Weg bringen?
In einem überfüllten Lager sind bei einem Schusswechsel mehrere Migranten gestorben. Zuvor wurden tausende illegale Flüchtlinge festgenommen. Derweil gibt es eine Einigung, ausländische Kämpfer aus dem Land abzuziehen.
Kaczynski stellt sein autoritäres Projekt über die europäische Einigung. Die Kommission darf nicht nachgeben, denn es geht nicht nur um Polen.
Österreichs Bundespräsident Van der Bellen beklagt einen „Ton der Respektlosigkeit“ gegenüber Einzelpersonen und staatlichen Institutionen. Kanzler Kurz hält an seinem Amt fest, verspricht aber auch: Andere Mehrheiten im Parlament werde er akzeptieren.
Die Journalisten Maria Ressa und Dmitri Muratow riskieren Leib und Leben für ihren Beruf und die Pressefreiheit. Das macht Mut.
Für die Vergabe des Friedensnobelpreises an eine philippinische Journalistin und einen russischen Journalisten gibt es viel Anerkennung von den Vereinten Nationen und der EU. Die Auszeichnung stärke den freien Journalismus.
Auf dem M100-Medien-Kolloquium wurde der inhaftierte Oppositionelle Alexej Nawalnyj in Abwesenheit mit einem Preis geehrt. Zuvor diskutierten die Teilnehmer über Totalitarismus und Meinungsfreiheit und wagten sogar ein wenig Zuversicht
Zwei Vertreter einer in vielen Ländern der Welt bedrohten Art bekommen in diesem Jahr gemeinsam den Friedensnobelpreis: Maria Ressa von den Philippinen und Dmitrij Muratow aus Russland stehen für unabhängigen Journalismus.
Der diesjährige Friedensnobelpreis geht an die philippinische Journalistin Maria Ressa und den russischen Journalisten Dmitrij Muratow. Dies teilte das norwegische Nobelkomitee am Vormittag in Oslo mit.
In Berlin zimmern drei Parteien an einer Bundesregierung ohne CDU und CSU. Sie wollen vieles ändern. Muss sich Deutschland auch außenpolitisch neu aufstellen? Wir fragen nach beim grünen Außenpolitiker Omid Nouripour.
Offiziell sind seit 1979 keine amerikanischen Truppen mehr in Taiwan stationiert. Doch im Zuge wachsender Provokationen durch China lässt Washington nun durchblicken, dass einige Spezialisten als Ausbilder vor Ort sind. Darunter auch Marines.
Bei einer Diskussion in der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt will Michel Friedman von seinen Gästen wissen, wie man den Judenhass bekämpft. Die Debatte drehe sich im Kreis, sagt der Publizist.
Jeder Euro für die Kultur ist gut angelegtes Geld: München glänzt mit den Neubauten Isarphilharmonie und Volkstheater.
Zwischen Serbien und Kosovo genügt schon der geringste Anlass, um in Streit zu geraten: Jüngst ging es um die Anerkennung von Autokennzeichen. Das ist gefährlich für den ganzen Balkan.
Union im Zwiespalt +++ Söders Scherbengericht +++ Bundestagswahl +++ Karikatur von Greser & Lenz
Es war ein hässliches Erwachen: Das Platzen des U-Boot-Geschäfts zwischen Australien und Frankreich zeigt die neuen Realitäten um China. Es muss zum Weckruf werden – auch für Berlin.
Eine Parität im Parlament ist genauso absurd wie der Ruf nach Mitgliedervoten hilflos. Wer nur auf das imaginäre Wahlvolk schaut, der kann nicht regieren.
EU-Binnenmarktkommissar Breton sagt, nach Frances Haugens Enthüllungen sei es „wirklich dringend“ nötig, das US-Onlinenetzwerk stärker zu regulieren. Auch Bundesjustizministerin Lambrecht will Facebook an die Kandare zu nehmen.
Der neue japanische Ministerpräsident Fumio Kishida ist pragmatisch. Er steht aber unter der Kontrolle seines Vorvorgängers.
Es zählt noch immer der menschliche Vorteil: Der Psychologe Gerd Gigerenzer blickt pessimistisch auf die möglichen Folgen der digitalen Vernetzung.
Whistleblowerin Frances Haugen wurde bei ihrem Auftritt vor dem Kongress als Heldin gefeiert. Jetzt kommt der Facebook-Chef aus der Deckung: Facebooks wahrer Einfluss auf die Welt sei guter Natur.
Facebook-Chef Mark Zuckberg hat Vorwürfe einer früheren Mitarbeiterin zurückgewiesen, wonach der Konzern Demokratien destabilisiere und Nutzer wissentlich depressiv mache.
Grüne und FDP werfen der Union Indiskretion vor, die Autoindustrie ist in der Krise, die EU denkt über eine Balkan-Erweiterung nach und Russland dreht einen Film im Weltall. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Wiederholt sind chinesische Bomber und Kampfflugzeuge Taiwan nahe gekommen. Dessen Präsidentin gibt sich verteidigungsbereit. Eskaliert der Konflikt?
Auch der Förderalismus hat sich wieder einmal bewährt: Der ehemalige Verfassungsrichter Udo Di Fabio stellt dem Staatshandeln in der Corona-Krise ein gutes Zeugnis aus.
Mit der Beobachtung des „Flügels“ sind in Sachsen nun 4800 Rechtsextremisten im Visier der Behörden. Das geht aus dem Verfassungsschutzbericht des Landesamtes hervor.
In Berlin herrschten am Wahlsonntag teils chaotische Zustände. Nun hat der Senat um Entschuldigung gebeten und die Landeswahlleiterin abberufen. Das tatsächliche Ausmaß der Unregelmäßigkeiten ist noch unbekannt.
Die taiwanische Präsidentin bittet andere Länder im Ernstfall um Beistand. Sie sagt, sollte die Verteidigung ihres Landes scheitern, wäre das nicht nur für die Taiwaner „eine Katastrophe“.