Italiens russischer Zwiespalt
Unter Draghi hält die Regierung im Ukrainekonflikt zu Europa, doch die Wirtschaft macht Geschäfte. Der Dialog dürfe nicht abreißen, argumentiert sie.
Unter Draghi hält die Regierung im Ukrainekonflikt zu Europa, doch die Wirtschaft macht Geschäfte. Der Dialog dürfe nicht abreißen, argumentiert sie.
Das russische Staatsfernsehen wird auch in Frankreich kritisch gesehen. Die Medienaufsicht Arcom hat ein Verfahren gegen RT France eingeleitet. Es geht um die verzerrende Berichterstattung des Senders.
Alles erlaubt? Die Grünen haben doch nun alle Mittel in der Hand. Der Ungeist muss wieder in die Flasche.
In Brasilien wächst seit Jahren die Zahl der Neonazis. Auch ein deutscher Holocaust-Leugner hat sich in das Land abgesetzt. Fühlen sich die Rechtsextremen seit der Wahl von Präsident Jair Bolsonaro gestärkt?
Als es in Istanbul kürzlich schneite und manches zum Erliegen kam, versuchte Erdoğan der Opposition einen Strick zu drehen. Mit dem plumpen Manöver ist er gescheitert.
Hans Michael Heinig kommentiert eine unbeachtete Facette von Gustav Heinemanns Begriff der Demokratie. Der sozialdemokratische Bundespräsident liest sich stellenweise wie Carl Schmitt.
Mitch McConnell, Oppositionsführer im Senat, widersetzt sich den Trumpisten in seiner Partei. Er dürfte ein einsamer Rufer in der Wüste bleiben.
Desmond Shum hat in China mit der „roten Aristokratie“ einen sensationellen Aufstieg erlebt. Jetzt klagt er die mafiaähnlichen Strukturen unter Chinas Reichsten an.
Bundeskanzler Scholz empfängt drei Regierungschefs zum Ukraine-Gipfel. Außenministerin Baerbock reist in den Nahen Osten. In Berlin beginnt die Berlinale. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Nicht einmal mehr 46 Prozent der Weltbevölkerung leben in einem Land, das die Bezeichnung Demokratie verdient – so das Urteil von Experten des britischen „Economist“. Deutschland gehöre dabei noch zur Spitzengruppe, ein anderes großes EU-Land nicht mehr.
Ljawon Wolski, einer der berühmtesten Rockmusiker von Belarus, nahm 2020 an den Protesten teil. Per Telefon berichtet er über die Lage im Land.
Indonesien führt erstmals die Gruppe der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer. Nicht nur der Präsident will eine andere G 20.
Die bisherige Umweltaktivistin Jennifer Morgan wird Klimabeauftragte im Auswärtigen Amt. Das findet nicht jeder gut.
Wolfgang Kubicki von der FDP ist einer der wenigen Politiker, die so reden, dass alle hinhören. Weil er unterhält – und provoziert. Wie passt das zu seinen Ämtern?
Wer nur auf seinem Lehrstuhl sitzt und sich dem Recht als Forschungsgegenstand widmet, gilt heute nicht mehr als Inkarnation des Wissenschaftsethos, sondern als armer Tropf. Die Zeit gehört den Umtriebigen, die ihr Institut zu einem multifunktionellen Unternehmen irgendwo zwischen parteinaher Rechtsberatung, strategischer Prozessführung, zivilgesellschaftlichem Politaktivismus und entgeltlicher Gutachterei gemacht haben. Es ist nicht nur, aber vor allem an den Universitäten ein neuer Juristentypus entstanden. Er begreift die Rechtswissenschaft als politischen Beruf.
Die Schweizer stimmen über die staatliche Medienförderung ab. Überlagert wird der Entscheid von einem Glaubenskrieg um Corona. Und die Verlage bekämpfen sich in der Frage heftig.
Wann tritt an die Stelle gemischter Erfahrungen die Sortierung und Abgrenzung? Und woran erkennt man Ost- oder Westdeutsche – an ihren Vorfahren, am Geburtsort, an der Sozialisation? Eine Antwort auf Dirk Oschmann.
Die Abgrenzung ersetzt die Definition: Der Fall Nancy Faeser zeigt das intellektuelle Elend der Extremismusbekämpfung.
russische Streitkräfte +++ Werteorientierte Außenpolitik +++ Denkmal +++ Denkmal der Schande +++ Ringen um Freiheit +++ Thomas Bach +++ Digitalisierung +++ Onlinebanking +++ Outinchurch
Die SPD und die CDU in Hessen setzen ihren Streit über Bundesinnenministerin Nancy Faeser fort. Aber in den Zwist über einen Beitrag Faesers in einem Magazin der VVN-BdA mischen sich Zwischentöne.
Nach seinem Treffen in Moskau zeigt sich Emmanuel Macron zufrieden. Es habe „eine Eskalation verhindert“. Das Engagement lobt auch der ukrainische Präsident. Doch Wladimir Putin ging streckenweise auf Konfrontationskurs.
Die Organisation, für die Nancy Faeser einen Gastbeitrag geschrieben hat, wird nach Informationen der F.A.Z. vom Verfassungsschutz beobachtet. Mit einem Tweet hat die Ministerin ihr Problem noch vergrößert.
Ausgehend von Demonstrationen von Lkw-Fahrern ist es in mehreren Städten Kanadas zu hitzigen Protesten und Straßenblockaden gekommen.
Sein Zögern gegenüber Moskau hat Olaf Scholz geschadet. In Washington trauern manche Angela Merkel hinterher. Nun will der Kanzler Joe Biden beweisen, dass er führen kann.
Sie will Mauern einreißen und Europa und Afrika kulturell verbinden – aber in der Debatte über die Documenta setzt sie auf ein Expertengremium: Ein Gespräch mit Kulturstaatsministerin Claudia Roth.
In Frankfurt wird die Umbenennung der Miquelallee diskutiert. Käme es dazu, wäre es eine Schande. Den Namensgeber sollte man aus vielen Gründen besser kennen als wegen eines dunklen Flecks im Lebenslauf.
Ein Beitrag der hessischen SPD-Vorsitzenden Faeser in dem Magazin „antifa“ sorgt für einen Konflikt zwischen Union und Sozialdemokraten.
Warum für Xi Jinping die Zeit gekommen ist, um die Stärke der chinesischen Nation auf der Weltbühne in vollem Umfang zu entfalten. Ein Gastbeitrag.
Gerhard Schröder steht in einer Frage von Krieg und Frieden im Dienst des Aggressors. In Deutschland sollte man daraus Konsequenzen ziehen.
Ausgerechnet in Greifswald kam ein Student auf die Idee, ein Wissenschaftsmagazin zu gründen. Mittlerweile verlegt Benjamin Fredrich nicht nur sein „Katapult“, sondern auch noch eine Lokalzeitung und plant eine eigene Journalistenschule.
Der Kulturförderer Osman Kavala sitzt seit mehr als vier Jahren ohne Verurteilung in einem türkischen Gefängnis. Gibt es Hoffnung, dass er freikommt? Ein Gespräch mit seiner Ehefrau Ayşe Bugra.
Jakarta steht vor massiven Problemen und die Regierung kapituliert: Sie will eine neue Hauptstadt bauen.
Die Kongresswahlen in Amerika verheißen nichts Gutes für den Präsidenten. Nur sein Vorgänger Donald Trump hatte noch schlechtere Beliebtheitswerte als Joe Biden nach einem Jahr im Weißen Haus.
Seit Oktober ist Hendrik Wüst Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Schon im Mai muss er sein Amt verteidigen. Seine Karriere könnte davon abhängen.
Im afghanischen Winter verschlimmert sich täglich die Not. Ein Gespräch mit dem früheren deutschen UN-Botschafter Christoph Heusgen und IRC-Chef David Miliband über die Unausweichlichkeit, mit den Taliban nach Lösungen zu suchen.
Für ein Manöver hat Russland Kampfjets ins Nachbarland Belarus verlegt. In Polen sind derweil amerikanische Verstärkungstruppen angekommen – und die Debatte um deutsche Waffenlieferungen an die Ukraine geht weiter.