Der Diktator flaniert durch Aleppo
Der Diktator Baschar al-Assad sitzt noch immer nicht auf der Anklagebank in Den Haag. Er flaniert stattdessen durch die Stadt, die er zerstört hat.
Der Diktator Baschar al-Assad sitzt noch immer nicht auf der Anklagebank in Den Haag. Er flaniert stattdessen durch die Stadt, die er zerstört hat.
Sie gefährdet die Demokratie, warnen die einen. Sie leistet Aufklärungsarbeit, loben die anderen. Richard Rohrmoser zeichnet die Geschichte der Antifa nach und erläutert, warum dieses politische Aktionsfeld nach wie vor polarisiert.
Vom Balkon des Frankfurter Rathauses Römer weht die Regenbogenfahne. Im 30. Jahr feiern queere Menschen den Christopher Street Day am Main. Ihr Anliegen: Der Kampf für Akzeptanz und gegen Diskriminierung und Gewalt.
In der Welt von Bundeskanzler Olaf Scholz darf jeder so weiterleben wie bisher – trotz vielfältiger Krisen. Aber so einfach wird das für die SPD nicht.
Die AfD werde vom Verfassungsschutz „stigmatisiert“ und „terrorisiert“, sagt Alice Weidel. Weil „die Journaille“ „grün-links besetzt“ sei, wolle man alternative Medien gründen oder unterstützen.
Zukunftslabor Lindau +++ Sasha Filipenko +++ Zivildienstleistender +++ Wehrdienstverweigerer +++ historisches Russland +++ Documenta-Skandal +++ Jurastudium
Die Inflation steigt zweistellig, und in den Büros schwitzen die Griechen. Doch sie tragen es mit Fassung. Denn die Wirtschaft wächst munter weiter.
Niederländische Bauern sollen ein Drittel weniger Vieh halten, um die Umwelt zu schonen. Dagegen gibt es wütenden Protest – und rechte Aktivisten, die das ausnutzen wollen.
Katja Eichinger über die Serie „Asbest“, die sie mit Kira Ramadan entwickelt hat, die beruhigende Wirkung von True Crime und über Physiker
Die Umweltkrise zwingt uns, das Freiheitsverständnis des Grundgesetzes zu überdenken. Anders als das Bundesverfassungsgericht meint, wirkt sich die Notwendigkeit zum Klimaschutz schon auf Schutzbereichsebene der Grundrechte aus.
Der letzte Abwehrkampf gegen die Maskenpflicht findet derzeit in deutschen Zügen statt. Zugfahren bleibt ein soziales Experiment.
Kirchliche Friedensethik kann sich nicht darin erschöpfen, einzelne Stellen aus der Bibel oder Klassiker der Kirchengeschichte zu zitieren. Sie hat gegenwärtige Kontexte zu berücksichtigen. Ein Gastbeitrag.
Erst muss im Ukrainekrieg ein Patt erzwungen werden: Die Erkenntnisse der Konfliktforschung sprechen gegen sofortige Verhandlungen über einen Waffenstillstand. Ein Gastbeitrag.
Die Verantwortlichen für Angriffe, die immer wieder viele Zivilisten töten, gehörten vor ein Kriegsverbrechertribunal, sagt Wolodymyr Selenskyj. Zur Front im Osten widersprechen sich die Angaben, und eine deutsche Ministerin warnt davor, russischen Zusagen zu trauen.
Die selbstbewussten Abgeordneten der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung wollen sich vom Oberbürgermeister nicht mehr länger sagen lassen, wie sie sich ihm gegenüber verhalten sollen. Sie leiten die Abwahl von Peter Feldmann in die Wege. Zum Glück.
Schon vor dem Ukrainekrieg drohte vielen armen Staaten eine Krise. Nun ist die Situation noch schwieriger. Warum eine Lagerbildung die Lösung erschwert.
Der falsche „Ökonom“: Wie Erdogan die Türkei durch seine Zinspolitik in Arm und Reich aufteilt und „Ethikregeln“ für eine Presse erlässt, um die allgemeine Moral zu wahren.
Zweieinhalb Stunden saß die Schiedskommission der SPD in der Region Hannover zusammen. Zu einem möglichen Parteiausschluss von Altkanzler Schröder wird sie sich vermutlich aber erst im August äußern.
Putin will die Ukraine „entnazifizieren“. Doch ukrainische Juden fühlen sich von Russland mehr bedroht als von angeblichen ukrainischen Nazis. Sie kämpfen für ihr Heimatland.
Die Misere des Mittelbaus an den Universitäten lässt sich nicht allein über Tenure-Track-Professuren auflösen. Denn nicht jeder kann oder will Professor werden. Eine Replik auf HRK-Präsident Peter-André Alt.
Ein Computerprogramm mit sozialen Tugenden hat im Experiment seine menschlichen Konkurrenten übertroffen. Aber wie bekommt man demokratische KI in Diktatorenköpfe?
Der amerikanische Präsident Biden nutzt seinen Besuch in Israel, um abermals für die Zweistaatenlösung zu werben. Außerdem lässt er sich Israels Raketenabwehrsystem zeigen und trifft Holocaust-Überlebende.
Abe war ein Antreiber und Regierungschef mit Weitblick. Der Konservative zeigte die Zuversicht des Liberalen. In dieser Hinsicht ist kein Nachfolger in Sicht.
Im französischen Parlament stellen sich extreme Rechte und Linke gegen die wichtigste Vorsichtsmaßnahme eines neuen Pandemieschutzgesetzes. Dabei erfasst eine neue Coronawelle zurzeit das Land.
Der Bundespräsident besucht amerikanische Soldaten und erinnert daran, dass Generationen von ihnen in Deutschland stationiert gewesen seien. „Wir als Deutsche schulden all diesen Menschen unseren Dank.“
Warum ein Auto selbst zu steuern zutiefst menschlich und gut für die Demokratie ist, erläutert Matthew B. Crawford, Autor der jüngst erschienenen „Philosophie des Fahrens“, im Interview.
Der Frankfurter „Bürgerverein Demokratieort Paulskirche“ hat sich der historisch-politischen Bildung verschrieben. Die Initiatoren denken an das 175-Jahre-Jubiläum der ersten deutschen Nationalversammlung, aber auch darüber hinaus.
Die offizielle Helmut-Kohl-Stiftung nimmt nun ihre Arbeit auf. Kohls Witwe versucht, das zu verhindern. Sie hat einen eigenen Verein gegründet.
Endlich ist wieder ein Treffen der Archivare möglich. Es geht um Gedenkstätten und Technik.
Im Jüdischen Museum Frankfurt hat Carolin Emcke mit Michel Friedman über Toleranz debattiert. Die oft eingeforderte Haltung gegenüber Andersdenkenden kommt bei ihr nicht gut weg.
Beim Rahmenprogramm zum Jubiläum der Nationalversammlung im Jahr 2023, das vom Netzwerk Paulskirche erarbeitet wird, droht die historische Leistung von 1848 auf die Größe einer Erbse zu schrumpfen.
Die EU muss sich in einem internationalen Umfeld als wehrhafte Zivilmacht neu definieren. Dabei sieht sie sich zwei revisionistischen Großmächten gegenüber, die immer aggressiver werden. Ein Gastbeitrag.
Spanien stellt sich mit einem neuen Gesetz der Erinnerung an den Bürgerkrieg und die Diktatur Francos. Die knappe Mehrheit für das Vorhaben und die heftige Kritik daran zeigen, wie schwer das ist.
Politikerinnen und Politiker müssen Entscheidungen fällen. Sie müssen dies auch dann tun, wenn sie die Probleme noch nicht abschließend haben analysieren und durchdenken können.
Der Frankfurter Oberbürgermeister möchte, dass die Messe Frankfurt ihr Geschäft mit Vietnam ausbaut. Er ist gerade von einer Reise zu der von den Frankfurtern organisierten Fachmesse Automechanika zurückgekehrt.
Reproduziert die Polizei, indem sie die gesellschaftliche Ordnung bewahrt, zugleich auch deren Ungleichheitsverhältnisse und Konflikte? Eine Debatte über ihre Rolle ist dringend nötig. Ein Gastbeitrag.