Sie träumen vom slawischen Großreich
Zwei Exilrussen aus der Schweiz wollen die französische Ausgabe des Buchs „Putins Netz“ von Catherine Belton verbieten. Ihre Motive kann man sich denken.
Zwei Exilrussen aus der Schweiz wollen die französische Ausgabe des Buchs „Putins Netz“ von Catherine Belton verbieten. Ihre Motive kann man sich denken.
Der jüngst veröffentlichte Bericht des Sachverständigenausschusses zur Evaluation der Pandemiepolitik bietet Anlass zu überlegen, wie wir der noch nicht beendeten Pandemie in ihrem weiteren Fortgang begegnen wollen. Der Bericht gibt wichtige Antworten, lässt aber einige Punkte offen, die wir als Gesellschaft noch vor dem Herbst entscheiden sollten.
Der tschechische Ministerpräsident Petr Fiala sieht sich als „stolzer Europäer“, er beruft sich auf Václav Havel. Das sind neue Töne nach vier Jahren mit dem zweifelhaften Unternehmer Andrej Babiš.
Auf den diesjährigen „Rencontres Économiques“ in Aix-en-Provence versuchte man den Spagat zwischen Zukunftsfragen und Gegenwartsdiagnose.
Von Monteverdi und Mozart wagt sich der Dirigent René Jacobs nun zur romantischen Oper mit Carl Maria von Webers „Freischütz“. Klanglich ist das staunenswert. Aber was sollen die gesprochenen Kommentare?
Die Pandemie hat viele Fragen aufgeworfen. In Lindau diskutierten Wissenschaftler ihren Umgang mit der Öffentlichkeit, und welche Gründe es gibt, der Forschung zu vertrauen.
Ein geplantes Testspiel gegen Newcastle United rüttelt die Mainzer Fanszene auf. Die Anhänger wollen eine Absage erzwingen, der Klub will das nicht. Beide Seiten haben viele Argumente. Ein Überblick.
Deutschland wäre in der Lage zu härteren Sanktionen gegen Russland und könnte der Ukraine zu Gerechtigkeit verhelfen: Marina Weisband im Gespräch über Appelle von Intellektuellen, Symbolpolitik und eine falsche Sicht auf Putin.
Japanische Medien berichten über die Hintergründe des Attentats auf Shinzo Abe. Danach soll die Polizei in der Wohnung des Täters Sprengstoff gefunden haben. Unter dem Eindruck des Attentats wählt Japan heute neue Abgeordnete für das Oberhaus.
Nach der Vertreibung des IS aus Nord-Syrien sollte sich in Raqqa alles zum Besseren wenden. Doch nicht nur Drogen und Korruption lassen die Menschen jede Hoffnung verlieren.
Der Oberbürgermeister verspricht der Stadt Klarheit und verabreicht den Bürgern das Gegenteil. Er will den Strafprozess gegen ihn im Amt überstehen, was ein Unding sein sollte. Größte Vorsicht ist geboten.
Der frühere japanische Ministerpräsident Shinzo Abe wird von einem Attentäter niedergeschossen und erliegt später den Verletzungen.
In Kronberg wird das Amt des Ersten Stadtrats neu ausgeschrieben. Der Amtsinhaber will sich wieder bewerben.
Für den Ausgang des Krieges in der Ukraine ist wichtig, zu welcher Seite der Rest der Welt hinneigt. Deshalb sollte Putin beim G-20-Gipfel im Herbst so konfrontiert werden wie Lawrow beim Treffen auf Bali.
Ralf Stegner ist der Vorsitzende im Afghanistan-Untersuchungsausschuss. Seine im innenpolitischen Kampf trainierte Scharfzüngigkeit wird er in dieser Rolle wohl etwas zügeln müssen.
Der Wahlprüfungsausschuss des Bundestages hat sich festgelegt: Die Bundestagswahl muss in Teilen wiederholt werden. Ein Sieg der Demokratie über eine Verwaltung, die selbst diesen Namen nicht verdient.
Sachsen und Niedersachen haben im Bundesrat einen Antrag eingebracht, der die Bundesregierung auffordert, den Pressevertrieb zu fördern. Bremen und Schleswig-Holstein schließen sich der Aufforderung an.
Der frühere japanische Ministerpräsident Shinzo Abe ist bei einem Wahlkampfauftritt niedergeschossen worden. Der Tatverdächtige hat sich zu seinen Beweggründen geäußert.
Vortrag von Marie-Luise Vollbrecht +++ Urteil des amerikanischen Supreme Court +++ Kulturkampf der Richter +++ evangelische Friedensethik
Boris Johnson ist an seinem Charakter gescheitert. Er hinterlässt Großbritannien den Brexit, der ein schwieriges Projekt bleibt. Sein Nachfolger sollte vor allem das Verhältnis zur EU reparieren.
In Spanien streitet die linke Minderheitsregierung über die Zusagen, die Ministerpräsident Sánchez der NATO gemacht hat. „Geld für Waffen auf Verlangen einer ausländischen Macht auszugeben“, sei nicht das, was das Land brauche.
Bei Maybrit Illner stellt sich Kanzler Olaf Scholz am Donnerstag den Fragen von Bürgern. Dabei spricht er über Solidarität mit der Ukraine, das neue EU-Label für Atomkraft und Gas und die steigenden Preise.
In der Pandemie haben sich viele Kinder und Jugendliche zu wenig bewegt. Rheinland-Pfalz legt ein Programm auf, um nun Abhilfe zu schaffen.
Parallelaktion in Sachen Demokratieförderung: Fabian Link untersucht Entwicklungslinien der westdeutschen Sozialwissenschaft nach 1945.
Auf seinen letzten Metern hat Boris Johnson es vermieden, einen britischen Donald Trump zu geben. Nun bringen sich mögliche Nachfolger in Stellung – gegenüber Johnson wirken sie alle grundsolide.
Ein Minister nach dem anderen kehrt Boris Johnson den Rücken zu. Doch der britische Premierminister sträubt sich bislang weiterhin gegen einen Rücktritt.
Piraten bekämpfen, Brunnen bauen, Taliban jagen: Die Bundeswehr kann heute vieles, aber nichts lange. Wie die Streitkräfte aufgestellt werden müssen.
In Afrikas Schuldenkrise richten sich die Augen auf China.
Eine Expertenkommission hat die Gründe für das Wahldebakel in Berlin untersucht. Sie kommt zu dem Schluss: Die Pannen waren vorhersehbar. Die Wahlleiterin sei eine „Königin ohne Land“ – ihr Amt müsse dringend gestärkt werden.
Seit 2013 haben Sozialdemokraten und Unionsparteien einträchtig verhindert, dass der Bundestag wieder auf das Normalmaß zurückgestutzt wird. Jetzt könnten Teile der SPD versucht sein, das Spiel fortzusetzen.
Wie rettet man die gedruckte Zeitung? Sachsen und Niedersachsen starten eine Bundesratsinitiative, um die Pressevielfalt zu sichern. Die Bundesregierung soll ihr Versprechen einlösen.
Der frühere afghanische Präsident Hamid Karzai meint, bei den neuen Herrschern des Landes positive Signale zu entdecken. Schon aus purer Notwendigkeit müssten sie auf die Forderungen der Bevölkerung eingehen.
Die Kandidatin für das Amt der Antidiskriminierungsbeauftragten soll an diesem Donnerstag im Bundestag gewählt werden. Die Union hält Ferda Ataman wegen ihres Hangs zur Provokation für ungeeignet. Auch im Regierungslager gibt es Kritiker.
Moskau enteignet auf Sachalin und droht mit dem Stopp von Gas- und Öllieferungen. Die Regierung in Tokio steht vor den Scherben ihrer Energiepolitik.
Die Philosophin Linda Alcoff spricht an der Universität Frankfurt über Überlegenheitsgefühle unter weißen amerikanischen Bürgern und sucht nach einem Weg, sie zu überwinden.
Der sudanesische Militärherrscher al-Burhan stellt neun Monate nach dem Putsch einen Übergang zur Demokratie in Aussicht. Doch möglicherweise will er mit seinen Aussagen nur die Opposition spalten.