Im Visier der Bruderschaft
Seit ihrer Studie zum Netzwerk der Muslimbruderschaft steht die französische Anthropologin Florence Bergeaud-Blackler unter Polizeischutz. Von ihrer Universität und Kollegen wird sie nicht unterstützt
Seit ihrer Studie zum Netzwerk der Muslimbruderschaft steht die französische Anthropologin Florence Bergeaud-Blackler unter Polizeischutz. Von ihrer Universität und Kollegen wird sie nicht unterstützt
Drei Lesermeinungen zur Causa Hubert Aiwanger +++ Geldwertstabilität +++ Praxisgewinne
Politiker geben Statements ab, rufen zur Pressekonferenz, lassen aber keine Fragen zu. Das stinkt Journalisten mächtig. Der Regierungssprecher sagt, hier gehe es um Ausnahmen. Wirklich?
Unser Korrespondent war zwanzig Jahre im Ausland, jetzt ist er wieder in Deutschland. Es ist rauer und gereizter als früher. Er findet es trotzdem schön.
Die Frankfurter Juristin Samira Akbarian hat zwei Preise für ihre Dissertation über zivilen Ungehorsam bekommen. Sie meint, auch Rechtsbrüche könnten unter Umständen mit der Demokratie vereinbar sein.
Der CDU-Vorsitzende Merz lobt Söders Umgang mit der Flugblatt-Affäre. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern will Aiwangers Verhalten nicht entschuldigen.
Schon vor dem offiziellen Start der IAA Mobility hat sich in München der Protest formiert. Die Automanager zeigen sich dialogbereit, empfinden manche Kritik aber als aktionistisch. Polizisten sind vorbereitet.
Die Antrittszeremonie fand am Montag in Gabuns Hauptstadt Libreville statt. Brice Oligui Nguema war Chef der Garde des abgesetzten Präsidenten Ali Bongo.
Politik ist kein Gerichtsprozess, hier geht es um Vertrauen – Hubert Aiwanger verspielt es gerade. Seine Erinnerungslücken werfen Fragen auf.
Demokratie bedeutet, mit großem Einsatz um die Mehrheit der Stimmen zu kämpfen. Und nicht das ganze Wertegesäusel des Guten, Wahren und Schönen.
Putin trifft Erdogan in Sotschi, Söder geht mit Aiwanger in die heiße Phase des bayerischen Wahlkampfes und der CDU-Vorsitzende Merz will Spitzenverdiener stärker besteuern. Der F.A.Z. Newsletter.
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius sprang für den Kanzler ein, SPD-Spitzenkandidatin Faeser verspricht Wahlkampf, wo sie „geht und steht“.
Die Festnahme des Oligarchen Ihor Kolomojskyj zeigt: Auch im Krieg geht der Kampf um die zukünftige Gestalt der Ukraine weiter.
Es geht den Wählern der AfD nicht nur um Migration. Sie begehren auch gegen „die da oben“ auf. Trotzdem gibt es Unterschiede zwischen Ost und West.
Der Bongo-Clan ist während eines halben Jahrhunderts an der Macht zu sagenhaftem Reichtum gelangt. Vermutlich werden einige Mitglieder auch nach dem Putsch im Staat die Fäden ziehen.
Nach der kurzfristigen Absage des gestürzten Bundeskanzlers Scholz lobt Verteidigungsminister Pistorius die „weiche Linie“ der SPD-Spitzenkandidatin Nancy Faeser. Sie sieht ihre Partei in Hessen als Bollwerk gegen den Rechtsextremismus.
Die Studie einer Rechtsanwaltskanzlei sagt, der Bund der Steuerzahler verstoße gegen das Gebot des Verzichts auf „Beeinflussung der politischen Willensbildung im Sinne eigener Auffassungen“. Das ist eine Voraussetzung für die Anerkennung der Gemeinnützigkeit.
Als Hegemon sind die Vereinigten Staaten von Amerika heute überfordert. Aber eine multipolare Welt ist nicht notwendigerweise eine bessere Welt.
Nach einem anwaltlichen Gutachten verstößt der Bund der Steuerzahler gegen das Gebot des Verzichts auf „Beeinflussung der politischen Willensbildung im Sinne eigener Auffassungen“.
Zur Hauptkundgebung in Tel Aviv kamen am Samstag laut einem Medienbericht rund 108.000 Menschen. Seit mehr als einem halben Jahr kommt es regelmäßig zu Massenprotesten gegen die Politik der Koalitionsregierung.
Hubert Aiwanger zu Gast in Mittelhessen: Auf einer Veranstaltung ruft der Freie-Wähler-Bundeschef zur Stimmabgabe für seine Partei bei der hessischen Landtagswahl auf. Die Flugblatt-Affäre streift er nur indirekt.
Sven Kühn von Burgsdorff hat sich als Vertreter der EU in Ostjerusalem einen Namen als scharfer Kritiker der israelischen Besatzung gemacht. Vor Kurzem ist der Deutsche in den Ruhestand getreten. Wie blickt er zurück?
Armenien leidet unter der Krise um Nagornyj Karabach und der Blockade durch Aserbaidschan. Warum der SPD-Außenpolitiker Michael Roth nun die erleichterte Vergabe von Visa fordert.
Kann man jemandem vergeben, der ein antisemitisches Flugblatt im Schulranzen hatte wie Hubert Aiwanger? Anderen Politikern sind frühe Verfehlungen verziehen worden – aber wovon hängt das ab?
Deborah Feldman ist mit „Unorthodox“ weltberühmt geworden, der Geschichte ihres Ausbruchs aus ihrer ultraorthodoxen jüdischen Gemeinde. Jetzt diagnostiziert sie nicht nur den Deutschen einen „Judenfetisch“. Was meint sie damit? Ein Gespräch
Patienten-Bashing +++ Männer und Frauen in Russland +++ Gespräch mit Julian Nida-Rümelin +++ Interview mit Christoph Ahlhaus
Es ist die bisher längste Strafe gegen ein Mitglied der rechtsradikalen Gruppe „Proud Boys“: Ein Antreiber des gewalttätigen Marschs auf das US-Kapitol muss 18 Jahre in Haft – unter anderem wegen „aufrührerischer Verschwörung“.
Vor 75 Jahren nahm der Parlamentarische Rat in Bonn seine Arbeit auf. Der frühere Bundespräsident Joachim Gauck würdigt das Grundgesetz und warnt vor den „Sirenengesängen von Populisten“.
Feierstunde zur Eröffnung des Parlamentarischen Rats vor 75 Jahren in Bonn.
Wenige Wochen vor der Parlamentswahl zeigt sich immer deutlicher, dass die PiS zum Zweck des Machterhalts bereit ist, die Grundsätze fairer Wahlen zu verletzen.
Immer mehr Flüchtlinge erreichen Nordrhein-Westfalen. Erste Städte müssen sie schon wieder in Turnhallen unterbringen. Nicht nur deshalb wächst in einigen Kommunen der Unmut.
Ein Anführer der rechtsradikalen „Proud Boys“ ist wegen des Sturms auf das US-Kapitol zu 17 Jahren Haft verurteilt worden. Die Staatsanwälte erklärten, Joe Biggs sei eine der zentralen Figuren in einer „aufrührerischen Verschwörung“ gewesen.
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident nutzt seine Sommertour, um vor einer Deindustrialisierung zu warnen – und um schöne Bilder zu produzieren. Die Opposition verspottet ihn als „Insta-Präsidenten“.
Zuletzt hatte es Berichte über Schwierigkeiten der ukrainischen Armee bei der Gegenoffensive gegeben. Diesen stellte sich der ukrainische Außenminister nun mit klaren Worten entgegen.
Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg wirbt im Interview für Geduld mit der Ukraine sowie Einigkeit in der EU-Asylpolitik – und äußert sich kritisch zur feministischen Außenpolitik.
Zu dem unsäglichen Flugblatt kann es keine zwei Meinungen geben. Aiwanger wird freilich nicht nur aus moralischer Entrüstung attackiert. Die Affäre dient auch als Munition im politischen Machtkampf.