Merkel macht Kienbaum größer
Von der DDR übernommen, ist Kienbaum mittlerweile Olympisches und Paralympisches Trainingszentrum für Deutschland. Und Kanzlerin Merkel kündigt sogar noch weitere Investitionen an.
Von der DDR übernommen, ist Kienbaum mittlerweile Olympisches und Paralympisches Trainingszentrum für Deutschland. Und Kanzlerin Merkel kündigt sogar noch weitere Investitionen an.
Neben Versuchen, Absender ausfindig zu machen und Post an die BBC in London abzufangen, ging die DDR auch mit propagandistischen Mitteln gegen die Sendung „Briefe ohne Unterschrift“ vor. Macher und BBC wurden als Spionagezentralen, als Zuarbeiter für den MI 6, verunglimpft.
Mit 18 kam Ibraimo Alberto aus Mosambik in die DDR. Er bewährte sich im Fleischkombinat und boxte erfolgreich. Gegen Nazis hat er seine eigene Strategie gefunden.
Nils Knoblich erzählt in „Fortmachen“ von Ausreisewilligen in der DDR. Das Thema gibt es als Comic schon, aber gerade im Vergleich liegt ein zusätzlicher Reiz.
In der Hochzeit des Stalinismus führten oft Denunziationen zu Verhaftung oder auch Tod. Später dienten angebliche „staatsfeindliche Hetze“, „versuchter illegaler Grenzübertritt“, das heißt ein Fluchtversuch, oder etwa Wehrdienstverweigerung als Begründungen für Verfolgung und Haft.
Erich Honecker und Jassir Arafat schien eine feste Männerfreundschaft zu verbinden. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund wird die These vertreten, dass die DDR, entgegen ihren öffentlichen Bekundungen, den palästinensischen Terrorismus unterstützt habe.
Der Jazz-Musiker Rolf Kühn über seine Kindheit im Nationalsozialismus und seinen Aufbruch nach New York. Die Begegnung mit einer berühmten Nachbarin blieb für ihn unvergesslich.
In der DDR war die Waldsiedlung Wandlitz für viele ein Symbol maßloser Verschwendung. Es ist keine schlechte Idee, sie heute als Teil der „Herrschafts- und Alltagsgeschichte der DDR“ zu schützen.
In der DDR hätte er eine staatliche Genehmigung gebraucht, um ausstellen zu dürfen – doch die bekam Karl-Heinz Adler nie: ein Gespräch mit dem Dresdner Künstler, der an diesem Dienstag neunzig Jahre alt wird.
Das Spezifische an der deutschen Zeitgeschichte soll ihr Platz in einem „Koordinatenfeld von doppelter Diktatur-Auseinandersetzung und politisch-moralisch untersetztem Aufarbeitungsboom“ sein, die Tatsache also, dass sie gewissermaßen im zweifachen Schatten von Nationalsozialismus und DDR stehe.
Für manche war er die dominierende politische Gestalt ihrer Kindheit, andere kamen ihm näher, als sie je gedacht hätten: Autoren und Redakteure von F.A.Z. und F.A.S. über ihre Erinnerungen an Helmut Kohl.
Deutschland hat mit seinen Kanzlern meist Glück gehabt. Manche mussten sich erst korrigieren, um bedeutend zu werden. Helmut Kohl war es vom Anfang bis zum Ende. Ein Gastbeitrag.
Hunderte Menschen sind an der innerdeutschen Grenze vom DDR-Regime getötet worden. Wie viele genau, darüber herrschte lange Zeit Unklarheit. Jetzt liegt eine neue Studie zum Schicksal der Opfer vor.
Oliver Bange gelingt der Nachweis, dass die im Zuge des Nato-Doppelbeschlusses dislozierten amerikanischen Pershing II und Cruise Missiles von den Strategen des östlichen Militärbündnisses als „Teilaspekt eines umfassenden Innovationsschubes“ auf Seiten der Nato wahrgenommen wurden.
Mit dem Roman „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ gewann Eugen Ruge den Deutschen Buchpreis. Was taugt die Umsetzung von Regisseur Matti Geschonneck fürs Kino?
Je mehr Zeit vergangen ist, umso schöner werden die Erinnerungen an die am 18. März 1990 gewählte Volkskammer, die im permanenten Ausnahmezustand operierte. Dieses gilt mit dem zeitlichen Abstand von einem Vierteljahrhundert als „Höhepunkt europäischen Parlamentarismus“
Generationen von Sportlern sind der Sporthilfe dankbar für die Zuwendungen. Nach einem halben Jahrhundert ist es Zeit für eine Finanzierungsreform der Organisation.
Angeblich dachte der junge DDR-Boxer Dirk Schäfer „idiotisch und überspitzt“. Die Stasi zerstörte seine Karriere – mit Hilfe des späteren Klitschko-Trainers Fritz Sdunek.
Horst Kopp rühmt sich, er habe „in seinen besten Zeiten“ immerhin 27 inoffizielle Mitarbeiter „gesteuert“. Sein Buch beginnt mit der wohl wirksamsten Einflussnahme der DDR-Geheimpolizei auf die Politik der Bundesrepublik: dem Misstrauensvotum gegen Willy Brandt im April 1972.
Gepeinigte und vergiftete Athleten des DDR-Zwangs-Dopings können sich nur an den Verein der Doping-Opfer wenden. Im Juni sollte die Notruf-Leitung abgeschaltet werden, nun scheint die zukünftige Finanzierung doch gesichert.
In Berlins Mitte geht es ums Ganze – Freiheit, Einheit, Schinkel, Humboldt, Kolonialgeschichte, Globalisierung. Dass die goldene Wippe dabei stört, ist keine Frage. Ein Gastbeitrag.
Das Dopingopfer-Hilfegesetz regelt die Entschädigung der Opfer – doch der Antrag bringt viele Probleme mit sich. Nun läuft die Frist ab. Höchste Zeit für den Sport, den Doping-Opfern endlich zu helfen.
Wegen seiner Mitschuld am Tod von DDR-Flüchtlingen wurde er nach der Wende zu einer Haftstrafe verurteilt. Jetzt ist der frühere Verteidigungsminister der DDR, Heinz Keßler, im Alter von 97 Jahren gestorben.
Er gilt als bedeutendster Gegenwartskünstler und Vater der „Neuen Wilden“: A. R. Penck ist im Alter von 77 Jahren in Zürich gestorben. Einige seiner Werke sind zurzeit in Frankreich zu sehen.
Karamba Diaby stammt aus dem Senegal und sitzt seit dreieinhalb Jahren im deutschen Bundestag. Er will dort nicht der Schwarze sein. Das ist gar nicht einfach.
Schon seine Nominierung wurde kritisiert. Nun fand sich keine Jury-Mehrheit für seine Aufnahme: DDR-Radsportidol Schur kommt nicht in die Hall of Fame des deutschen Sports.
In der DDR entstand schon 1984 eine Diplomarbeit über die Grünen. Diese seien „sicherheitsrelevant“, weil „Mitglieder der Grünen ständig nach neuen Wegen und Formen des Einwirkens in die DDR zur Kontaktaufnahme mit den unterschiedlichsten ,staatsunabhängigen‘ Gruppen suchen“.
Täve Schur war ein überragender Sportler, ist aber kein Vorbild. Er ist ein Beweis dafür, dass es der Deutschen Sporthilfe nicht gelingt, nachfolgenden Generationen angemessene Anregung des Ehrgeizes zu bieten.
Das Städtchen Potsdam ist halb so groß wie Bielefeld, aber mindestens zehnmal so bedeutend. Nun will Brandenburgs Hauptstadt schöner werden. Trotz aller Bürgerproteste werden die DDR-Bauten abgerissen – ein Fehler.
Jörg Schüttauf spielt alles: Kommissare, Dichter, Stasi-Offiziere. Sein Gesicht kennt jeder. Und doch kann auch er davon erzählen, wie es ist, keine Angebote mehr zu bekommen.
Den Frauen widmete sich die DDR weniger in emanzipatorischer Absicht als aus der Notwendigkeit heraus, benötigte Arbeitskräfte für den Staat zu gewinnen. Wer als Frau in den 1950er und 1960er Jahren einen anderen Weg gehen wollte, sah sich als „Heimchen am Herd“ an den Pranger gestellt.
Aller Annäherung zum Trotz: Auf der Buchmesse dürfen die Kubaner bestimmte Bücher nicht lesen. Den betroffenen Verleger erinnert das an die DDR.
Deutschland ist das Land der Schlagermusik. Aber wie geht es hinter den Kulissen dieses Musikgeschäfts zu? Die ARD begleitet eine junge Sängerin, und der alte Mallorca-Barde Jürgen Drews dreht voll auf.
Sigmund Jähn war DDR-Kosmonaut und der erste Deutsche im All. Dem Weltraum ist er bis heute treu.
Das niederländische Königspaar kommt zum Arbeitsbesuch nach Deutschland. Willem-Alexander und Máxima informieren sich über deutsche Wohnkultur – in einem Plattenbauviertel in Leipzig. Was wollen sie ausgerechnet da?
Man nannte sie den „einzigen Vamp der DDR“, sie selber formulierte feiner, als sie sich als „diensthabende Gräfin der DDR“ bezeichnete. Im Alter von 93 Jahren ist die Schauspielerin Inge Keller gestorben.