Union fordert höhere Strafen für Datendiebstahl
Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus will Datendiebe in Zukunft härter bestrafen. Er spricht von einem „gravierenden Unrecht“. Die maximale Freiheitsstrafe von drei Jahren hält er für zu gering.
Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus will Datendiebe in Zukunft härter bestrafen. Er spricht von einem „gravierenden Unrecht“. Die maximale Freiheitsstrafe von drei Jahren hält er für zu gering.
Der Heranwachsende, der sich G0d nannte, hat über Nacht eine Debatte über private Datensicherheit in Gang gesetzt. Die Bürger sind darauf ebenso wenig vorbereitet wie die politisch Verantwortlichen.
Wie gut sind Staaten gerüstet gegen den digitalen Diebstahl sensibler Daten, die Zerstörung von Infrastruktur und die Manipulation von Wahlen? Die Skepsis ist in vielen Ländern groß. Aber nicht in allen.
Nach BKA-Angaben löschte der mutmaßliche Datendieb seine Festplatte nach der Hacking-Attacke Dutzende Male. Dass er die Daten teilweise auch im Darknet kaufte, dafür sieht die Staatsanwaltschaft derzeit aber keine konkreten Hinweise.
Der 20-Jährige, der massenhaft Daten von Politikern und Prominenten ins Internet gestellt haben soll, ist möglicherweise doch kein Einzeltäter. Offenbar kaufte er einen Teil der Daten illegal im Darknet.
Immer mehr Menschen wollen ihre privaten Daten schützen. Gleichzeitig können User manche Website nicht nutzen, weil Staaten sie sperren. Das Startup Zenmate verkauft Datenverschlüsselungen und sogenannte VPN-Dienste zur Anonymisierung von Nutzerdaten.
Im Fall der Datenklau-Affäre gibt es eine schlechte und eine – nicht zu unterschätzende – gute Nachricht. Unterdessen dreht ein glückloser früherer Finanzminister den Spieß um.
Nach der Festnahme des mutmaßlichen Hackers bekräftigt die hessische Justizministerin die Forderungen zum Kampf gegen Internet-Kriminalität. Es reicht nicht, dass Nutzer sich selbst schützen können müssen, auch der Rechtsstaat ist gefragt.
Im Fall des Datenangriffs auf Politiker und Prominente hat die Polizei einen 20 Jahre alten Mann aus Hessen festgenommen – und vorläufig wieder auf freien Fuß gesetzt. Er ist geständig.
Ein 20 Jahre alter Mann aus Hessen ist im Fall des Datenangriffs auf Politiker und Prominente festgenommen worden. Das Bundeskriminalamt gibt nun Einzelheiten zum Tatverdächtigen bekannt. FAZ.NET zeigt die Pressekonferenz im Livestream.
Im Zusammenhang mit dem Hackerangriff auf Politiker und Prominente hat der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium Stephan Mayer den Umgang von Bundesinnenminister Horst Seehofer mit der Affäre verteidigt.
In den vergangenen Tagen wurde viel Lärm um fast nichts gemacht. Denn die gestohlenen Daten von Politikern, Prominenten und Künstlern sind meist banal statt brisant. Und sie lenken von den wahren Problemen ab.
Der Angriff auf persönliche Daten von Politikern und Prominenten offenbart Mängel in der deutschen Cyber-Abwehr. Es gibt nicht einmal eine kompetente Stelle, um die Öffentlichkeit zu informieren.
Daten und Dokumente zahlreicher Politiker, Journalisten und Künstler wurden seit dem 1. Dezember online gestellt. Wer ist betroffen? Wie brisant sind die Daten? Und was sind die Folgen für die Opfer? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Nach der Veröffentlichung der Daten von Politikern und Prominenten fordert Grünen-Politiker von Notz Maßnahmen, um die IT-Sicherheit zu erhöhen. CSU-Landesgruppenchef Dobrindt warnt dagegen vor voreiligen Debatten.
Fast jede Woche kommen neue Belege für ein ruchloses Verhalten von Facebook ans Licht. Jetzt wird bekannt, dass der Konzern munter Daten mit mehr als 150 Unternehmen geteilt hat – ohne Einverständnis seiner Nutzer. Apple zeigt, wie es besser geht. Ein Kommentar.
Um an Bares zu kommen, lassen sich Kriminelle einiges einfallen. Doch da es immer komplizierter wird, die Kartendaten heimlich abzugreifen, lautet für die Kriminellen die Lösung: brachiale Gewalt.
Behörden verhängen das erste Bußgeld nach der Datenschutzgrundverordnung gegen ein Unternehmen – das soziale Netzwerk Knuddels. Jetzt zeigt sich: Wer kooperiert, bekommt einen erheblichen Discount.
Twitter-Mitarbeiter sollen Zugang zu unverschlüsselten Passwörtern gehabt haben. Obwohl nicht klar ist, ob Daten nach außen gelangt sind, sollen Nutzer nun aktiv werden.
An diesem Freitagabend werden in Bielefeld die „Big Brother Awards“ vergeben. Der Preis tadelt die schlimmsten Verstöße gegen Datenschutz und Privatsphäre. Unter den Gewinnern sind bekannte Namen.
Wer sein Facebook-Konto nicht richtig schützt, muss sich nicht wundern, wenn Firmen die Daten abgreifen, meint Mark Zuckerberg. Zugleich lobt er neue Regeln aus Europa.
Im Internet läuft viel schief, findet Paul-Bernhard Kallen. Im Gespräch mit der F.A.Z. fordert der Chef der Hubert Burda Media neue Regeln für Facebook, Google & Co. – und mehr Selbstdisziplin von ARD und ZDF.
Der Skandal um Cambridge Analytica setzt Facebook unter Druck. Bei einem Treffen mit Justizministerin Katarina Barley gelobt der Konzern Besserung – und hält sich bedeckt.
Gleich zu Beginn ihrer Amtszeit hat Katarina Barley eine schwierige Aufgabe vor sich: Wie lassen sich die Daten der Bürger besser vor Missbrauch schützen? In ihrer Regierungserklärung kündigt die SPD-Politikerin aber auch Konsequenzen aus dem Dieselskandal an.
Katarina Barley äußert sich zu dem Datenmissbrauch von Facebook. Das Unternehmen steht unter Druck, weil sich die umstrittene britische Firma Cambridge Analytica Zugang zu Daten von Millionen Nutzern verschaffte.
Der Gründer von Facebook entschuldigt sich öffentlich bei CNN für den Datenmissbrauch von bis zu 50 Millionen Nutzern.
Im Skandal um den Datenmissbrauch von bis zu 50 Millionen Nutzern hat sich Facebook-Gründer Mark Zuckerberg erstmals geäußert.
Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat in dem Skandal um mutmaßlichen Datenmissbrauch zwar Fehler eingestanden – sein Unternehmen gerät dennoch immer stärker in die Defensive.
Facebook steht wegen eines mutmaßlichen gigantischen Datenmissbrauchs massiv unter Druck. Die Daten von 50 Millionen Nutzern sollen zur Manipulation von Wählern in den USA zweckentfremdet worden sein.
Ein Jahr lang hat der Fahrdienst Uber verschwiegen, dass Hacker Millionen Kundendaten gestohlen haben. Das hat in vielen Ländern Konsequenzen.
Der Datendiebstahl bei Yahoo im Jahr 2013 war noch umfangreicher als bisher bekannt: Hacker verschafften sich offenbar Zugang zu Informationen über sämtliche Nutzer.
Es war wohl der größte Datenklau überhaupt: Mehr als eine Milliarde Yahoo-Nutzerdaten sind in die falschen Hände geraten. Darunter auch Informationen, mit denen die Hacker sich anderswo einloggen könnten.
Millionen von Kundendaten eines Buchungsportals standen anscheinend fast frei zugänglich im Netz. Der Betreiber versucht, Entwarnung zu geben.
Wenn Nutzer von kostenlosem Wlan sich rechtswidrig verhalten, ist nicht der Anbieter des Netzes haftbar. Ein EU-Generalanwalt hat sich gegen die Störerhaftung ausgesprochen.
Ein Datenklau bei der Firma Talktalk traf 157.000 Menschen. Jetzt wird bekannt, dass tausende Kunden kündigten - doch die Aktien der Firma legten zu.
Datenklau und Online-Sabotage werden immer häufiger. Aber nicht nur die Hacker verdienen daran. Warum Cyber-Kriminalität auch gut für die Gehälter der normalen IT-Leute ist.