EU-Parlament stimmt gegen freiwillige „Chatkontrolle“
Messengerdienste können Chats künftig nicht mehr nach Darstellungen von Kindesmissbrauch durchsuchen. Die EVP spricht von einem „erheblichen Rückschritt für die Strafverfolgung“.
Es gibt immer mehr gefälschte Bilder und Sexvideos, die Frauen im Internet bloßstellen. Das Land Hessen will dagegen vorgehen und schafft bei der Staatsanwaltschaft und dem Landeskriminalamt neue Stellen.
Messengerdienste können Chats künftig nicht mehr nach Darstellungen von Kindesmissbrauch durchsuchen. Die EVP spricht von einem „erheblichen Rückschritt für die Strafverfolgung“.
Bayerische Ermittler haben 373.000 Darknet-Seiten abgeschaltet – auf den Plattformen wurden Pädokriminelle mit Kinderpornographie in Fakeshops gelockt. Nach dem Betreiber wird jetzt international gefahndet.
Die Strafverfolgungsbehörden in der EU haben bisher eine Million Hinweise auf Kindesmissbrauch bekommen. Doch das ist bald vorbei.
Die meisten Zwölfjährigen besitzen heute ihr eigenes Smartphone. Damit haben sie einen leichten Zugang zu Pornographie. Was daraus für sie und ihre Eltern folgt, erklärt die Sexual- und Medienpädagogin Madita Oeming.
Whatsapp birgt für Minderjährige mehr Gefahren, als Eltern häufig bewusst ist. Bald soll es spezielle Konten geben, die deutlich mehr Kinderschutz bieten.
Mobilfunkanbieter wie Vodafone und Telekom verstärken den Schutz vor Betrug. Neue Warnsysteme filtern verdächtige Anrufe und SMS effektiv heraus. Doch ohne ein gesundes Misstrauen geht es nicht.
Vergleichsdruck, Cybermobbing, Desinformation: Junge Menschen können von Sozialen Medien stark belastet werden. Für die Bundesschülerkonferenz greift ein Verbot bis 16 Jahren aber zu kurz.
Kanzler Merz braucht ein gutes Ergebnis beim CDU-Parteitag, die Berlinale und die Olympischen Spiele nähern sich dem Ende, und der Frühling kommt. Der F.A.Z. Newsletter
Die jüngste Cyberattacke auf die IT-Systeme der Deutschen Bahn zeigt, was auf Europa gerade zurollt: ein DDoS-Tsunami. Was steckt hinter solchen Angriffen?
Die Störungen der Bahn-App und Website gehen auf einen massiven Cyberangriff zurück. Das bestätigte das Unternehmen. Die BSI-Chefin spricht von „größerer Kante“ und keiner „alltäglichen Dimension“.
Wer erlebt, wie Kinder ihr Smartphone verteidigen, weiß: Vernunft ist hier nicht zu erwarten. Eine Altersbeschränkung wäre auch in Deutschland ein richtiger Schritt.
Geht es um die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, stehen digitale Medien oft im Vordergrund. Psychologe Julian Schmitz erklärt, was sie wirklich unglücklich macht – und warum er wenig von Noten hält.
Elon Musks Maschine Grok zeigt im Negativen, wozu KI in der Lage ist. Sie bringt Kinderpornographie unter die Leute. Für die EU wird es Zeit, ein Exempel zu statuieren.
Die meisten Angeklagten haben Bewährungsstrafen zwischen vier und acht Monaten erhalten. Sie hatten online behauptet, Frankreichs First Lady sei eigentlich ein Mann und zudem pädophil.
Die Missbrauchsbeauftragte sieht „deutlich bessere Möglichkeiten der Strafverfolgung“ durch die Speicherung von IP-Adressen. Für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Netz reiche das aber nicht aus.
Die Krisen der Gegenwart belasten die Psyche von Kindern und Jugendlichen. Ein neues Zentrum sucht nach neuen Formen der Vorsorge und Therapie.
Die EU-Kommission wollte sexuellen Missbrauch im Internet eindämmen. Stattdessen sind Mitgliedstaaten und EU-Parlament vor einer Lobby von Netzaktivisten eingeknickt, die den Schutz der Privatsphäre über alles stellen.
Krankenhäuser werden immer öfter Ziele von Cyberangriffen. Eine Gießener Studie zeigt, wie leicht Hacker Zugriff auf heikle Daten bekommen können – aber auch, welche Schutzvorkehrungen funktionieren.
Kommunikationsdienste sollen unverschlüsselte Kommunikation weiterhin auf freiwilliger Basis kontrollieren dürfen, fordern die Mitgliedstaaten. Doch dem EU-Parlament geht auch das zu weit.
Die 32-Jährige, die in einer städtischen Tageseinrichtung arbeitet, soll kinderpornographisches Material selbst hergestellt und verbreitet haben. Es soll nicht in ihrem beruflichen Umfeld entstanden sein.
Anthropic sagt, China habe seine KI-Technologien für einen Hacking-Angriff missbraucht – ohne nennenswerte menschliche Beteiligung.
Die hessische Landesregierung will künftig nur noch Hasskommentare mit Bezug zum Land bearbeitet wissen. Das sind nur rund sieben Prozent der Fälle, die gegenwärtig bearbeitet werden. Die FDP beklagt die Ineffizienz des Systems.
Wie reagiert man richtig, wenn Erpresser mit Masturbationsvideos drohen? Warum unterscheidet sich die Masche bei Männern und Frauen – und wer gerät ins Visier? Ein Cyberkriminologe erklärt, wie neue Malware und KI die Sextortion verändern.
Bildungsministerin Prien sieht dringenden Handlungsbedarf in den sozialen Medien und hält auch eine Altersbegrenzung für angemessen. Die ersten drei Lebensjahre sollten bildschirmfrei bleiben.
Nach jahrelanger Diskussion hat die dänische EU-Ratspräsidentschaft das grundsätzliche Ausspähen privater Chatnachrichten aus den Gesetzesplänen gegen Kinderpornographie gestrichen. Insbesondere Deutschland hatte sich gewehrt.
Der Mobilfunkkonzern will so näher an Geschäftskunden heranrücken und investiert dafür 175 Millionen Euro. Das ist Teil einer größeren Strategie.
UN-Generalsekretär Guterres spricht von einem „wichtigen Meilenstein“. Menschenrechtsgruppen und Tech-Konzerne hingegen warnen vor Missbrauch und Einschränkungen der Meinungsfreiheit.
Der „schwerste Cybervorfall in der britischen Geschichte“ hat den Autokonzern mehr als sechs Wochen komplett lahmgelegt. Prominente Hackerangriffe häufen sich.
Ermittlern ist ein Schlag gegen falsche Finanzseiten im Netz gelungen. Das sind die Hintergründe der Operation.
Die EU will gegen Missbrauch von jungen Menschen vorgehen und dafür Messengerdienste in die Pflicht nehmen. Datenschützer sind empört.
Eine SMS, angeblich von der Bank, und ein Anruf von angeblichen Mitarbeitern: Ein Mann in Weimar ist Opfer eines Betrugs geworden. Die Polizei rät Bankkunden zur Vorsicht.
Die Trump-Regierung und ihre Verbündeten im Kongress wollen Kaperbriefe im Internet verteilen, um Cyberkriminalität zu bekämpfen. Der jetzige Entwurf würde jedoch das global geteilte Internet destabilisieren.
Verfasser von Hasskommentaren nutzen die Räumung eines Hochhauses in Babenhausen im Landkreis Darmstadt-Dieburg, um rechte Hetze zu verbreiten. Der Bürgermeister wehrt sich gegen die Vorwürfe, die Stadt lasse die Bewohner im Stich.
Während US-Organisationen entscheidende Hinweise liefern, scheitern deutsche Ermittler häufig an den eigenen Gesetzen. Der Kampf gegen Kinderpornographie bleibt so ein Wettlauf gegen die Zeit.
Die Zahl der Sexualdelikte gegen Kinder und Jugendliche bleibt hoch. Die Täter schlagen immer häufiger im Internet zu – etwa indem sie live Missbrauchshandlungen an Kindern im Ausland streamen.
Erziehung und Bildung müssen junge Menschen auf ihrem Weg zur digitalen Souveränität begleiten. Dabei könnten jugendliche Vorbilder als „Digitale Helden“ den Lehrkräften helfen.