Windhorst lässt seine Werften ausbluten
Jetzt sind 500 Beschäftigte freigestellt worden, zu tun gibt es ohnehin nichts. Warum Windhorst als Geschäftsführer nichts unternimmt, bleibt ein Rätsel.
Jetzt sind 500 Beschäftigte freigestellt worden, zu tun gibt es ohnehin nichts. Warum Windhorst als Geschäftsführer nichts unternimmt, bleibt ein Rätsel.
Auf diesen Moment hat Friedrich Merz lange gewartet und hingearbeitet: Am Ende eines nervenaufreibenden Tages stellt sich der frisch gekürte Kanzlerkandidat den Fragen von Markus Preiß in der ARD. Doch der Satz des Tages stammt von seinem Rivalen Markus Söder.
Das Gespann Merz-Söder hat eine erste Hürde genommen: Der CSU-Vorsitzende ruft den CDU-Chef als Kanzlerkandidaten aus. Jetzt sind zwölf Monate Disziplin gefordert. Und von Ferne winken Wüst und Günther.
Der hessische Ministerpräsident hätte seinen Wahlerfolg nutzen können, um mehr in der Bundespolitik mitzuspielen. Aber Boris Rhein verfolgt eine andere Strategie.
Der vielfach gescheiterte Investor will am Mittwoch erklären, wie er seine Werften in Schleswig-Holstein vor dem Niedergang retten will. Gleichzeitig liegt in anderer Sache ein Haftbefehl gegen ihn vor. Wie geht es nun weiter?
Interview mit Daniel Günther +++ Bürgerrat zur Pandemie +++ Digitaler Alltag
Ministerpräsident Daniel Günther spricht im Interview über einen Kieler Aufstieg in die Fußball-Bundesliga, die Rivalität zum Handball, seine Rolle auf „Rechtsaußen“ und seine Nähe zum FC Bayern.
Unter anderem auf Druck der Jungen Union stimmt der Parteitag für eine Wiedereinsetzung der Wehrpflicht. Sie soll für Männer und für Frauen gelten.
Natürlich ist es ärgerlich für die CDU, dass enttäuschte Merkel-Baerbock-Wähler jetzt nicht heimkehren wollen. Aber wenn die Union ganz in der Mitte aufgeht, hat die AfD zu leichtes Spiel.
Für den Vorsitzenden und seine CDU geht es auf dem Parteitag um viel. Diese vier Fragen und die Antworten, die darauf gegeben werden, könnten entscheidend sein.
Debatte über Schwarz-Grün / Günther: Union kann mit Grünen „sehr gut“ regieren
Es ist das Selbstverständnis des CSU-Chefs, die heißeste Aktie in der Union zu sein. In der CDU jedoch fragt man sich, wie einer die AfD oder Russland besiegen will, der sich so leicht aus der Balance bringen lässt.
Die CDU sollte sich Daniel Günthers Frage stellen: Wie will die CDU in Thüringen regieren, wenn sie die Linkspartei genauso behandelt wie die AfD? Eine Antwort erst nach der Wahl kommt zu spät.
Generalsekretär Linnemann bekräftigt die Haltung der CDU zur Linkspartei. Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Günther hatte zuvor in der F.A.Z. gesagt, man könne AfD und Linke nicht gleichsetzen.
Daniel Günther hält Schwarz-Grün die Treue, will die Rückkehr zur Wehrpflicht und spricht sich für einen neuen Umgang mit der Linkspartei aus. Und Markus Söder kriegt sein Fett weg. Ein Gespräch vor dem CDU-Parteitag.
Abstieg auf Raten: Dem einst so ruhmreichen Hamburger SV droht das siebte Jahr in Liga zwei. Das ist besonders traurig, weil sich im Umfeld so viel getan hat. Den Verantwortlichen gehen die Argumente aus.
An der Küste Schleswig-Holsteins sollen Batteriezellen für Elektroautos klimafreundlich produziert werden. Das lockt Politprominenz zum offiziellen Baustart.
Algen, Erwärmung, Artensterben – es steht schlecht um die Ostsee. Schleswig-Holstein plant darum drei neue Naturschutzgebiete mit Einschränkungen für Wassersport und Fischerei.
Wegen akuter Haushaltsnöte will die schwarz-grüne Regierung in Schleswig-Holstein tief in ihren Vorsorgefonds für Beamtenpensionen greifen. Beamtenvertreter sind hell empört.
Unionspolitiker warnen mit immer drastischeren Worten vor der AfD. Gegen einen Verbotsantrag sind die meisten trotzdem. Sie setzen weiter auf die inhaltliche Auseinandersetzung.
Wüst: Allerletztes Mittel / Peters: Würde Stimmungslage weiter verschärfen
Eine wehrhafte Demokratie müsse die ihr zur Verfügung stehenden Instrumente nutzen, sagt der schleswig-holsteinische Ministerpräsident. Aus der Thüringer CDU kommen dagegen Warnungen.
Bisher werden die höchsten Netzentgelte in jenen Gegenden gezahlt, in denen es die meisten Windräder gibt. Das soll sich nun ändern. Ein bisschen zumindest.
Der Bundesfinanzminister will die Schuldenbremse nicht grundlegend reformieren, wie von SPD und Grünen gefordert. Aber sie soll mit Blick auf Konjunkturschwankungen flexibler werden.
Die Sturmflut an der Ostsee war verheerend. Beim Wiederaufbau soll nach dem Willen der Küstenländer der Bund helfen – so wie damals beim Ahrtal.
So langsam wird das ganze Ausmaß der Sturmflut deutlich. Wo in der Nacht zu Samstag das Wasser meterhoch stand, werden jetzt erst alle Schäden sichtbar. Aus der Politik kommen Rufe nach Konsequenzen.
Während der schweren Sturmflut an der Ostsee mit Rekord-Wasserständen kommt eine Frau ums Leben. Die Schäden könnten im dreistelligen Millionenbereich liegen. Ein örtlicher Bundestagsabgeordneter warnt: Dieser Sturm müsse die Politik wachrütteln.
Der Wahlabend beantwortet die Frage, ob die Grünen ihren Erfolg von 2018 wiederholen können zwei Wahlkreise direkt gewinnen.
Die CSU hat in Bayern wohl leicht verloren, die CDU in Hessen deutlich hinzugewonnen. Ist Merz damit im Wettstreit mit Söder seinem Happy End und der Kanzlerkandidatur näher gekommen? Ganz so einfach ist das nicht.
In der CDU wissen alle, dass nur Geschlossenheit zum Erfolg führt. Doch davon ist die Partei weit entfernt. Der Vorsitzende selbst ist umstritten.
So nicht, Carsten! Wie denn, Kevin? Bei „Maischberger“ kommt es zum schäkernden Zusammenprall der Generalsekretäre von CDU und SPD. Regie führt die AfD.
Der AfD in Erfurt gefiel ein Antrag der CDU. Er wurde beschlossen – und in der Union bricht der Streit wieder auf: Muss und kann man noch mehr auf Distanz gehen?
CDU-Chef Friedrich Merz verteidigt den Umgang der Thüringer CDU-Fraktion mit der AfD. Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Günther greift ihn dafür an.
Mithilfe von AfD-Stimmen hat die CDU im Thüringer Landtag eine Steuersenkung durchgesetzt. Dafür wird sie heftig kritisiert – jetzt auch von einem führenden Christdemokraten.
Ministerpräsident Daniel Günther wendet sich nach langem Zögern gegen einen „Nationalpark Ostsee“ und brüskiert damit die Grünen. Die verlangen vom Koalitionspartner nun einen Treueschwur.
Die Ostsee ist in miserablem Zustand. Doch die Pläne Schleswig-Holsteins für einen Nationalpark werden von vielen scharf kritisiert. Die Gegner führen etwaige Bade- und Segelverbote ins Feld. Die Landesregierung widerspricht.