Wie Hongkongs Demokratiebewegung reagiert
Die Inkraftsetzung des Sicherheitsgesetzes markiert einen tiefen Einschnitt in der Geschichte Hongkongs. Das prodemokratische Lager reagiert teils verängstigt, teils mit Kampfansagen.
Die Inkraftsetzung des Sicherheitsgesetzes markiert einen tiefen Einschnitt in der Geschichte Hongkongs. Das prodemokratische Lager reagiert teils verängstigt, teils mit Kampfansagen.
Ursula von der Leyen und Charles Michel kritisieren das chinesische Sicherheitsgesetz für Hongkong in klaren Worten – wie die EU darauf reagieren will, lassen sie aber offen. Die Vereinigten Staaten haben schon Konsequenzen gezogen.
Besonders in Europa ist die Zahl der Börsengänge während der Corona-Pandemie deutlich zurückgegangen. Jedes zweite Börsendebüt der Welt fand im zweiten Quartal in China statt.
Die Wunschliste für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft ist lang. Mehr Realismus wäre nötig.
Mit der Verabschiedung des Sicherheitsgesetzes und seiner Unterzeichnung durch Xi Jinping beginnt für Hongkong eine neue Zeitrechnung. Der liberale Geist und die lebendige Protestkultur der Sonderverwaltungszone könnten der Vergangenheit angehören.
Ungeachtet internationaler Kritik hat Chinas Parlament einem Medienbericht zufolge das umstrittene Sicherheitsgesetz für Hongkong verabschiedet. Chinas Ministerpräsident Li Keqiang hatte die Maßnahme im Mai angekündigt.
Das chinesische Gesetz, das Hongkongs Autonomie einschränkt, ist offenbar beschlossene Sache. Amerika stoppt Exporte von Rüstungsgütern in die Stadt: Sie dürften nicht in die Hände des chinesischen Militärs fallen.
Die Wut der Menschen in Indien auf China führt zu immer weiteren Boykott-Maßnahmen auf dem Subkontinent. Nun trifft es einige der beliebtesten chinesischen Apps.
Ist Jan Marsalek über die Philippinen nach China gereist – oder ist das alles nur ein Ablenkungsmanöver? Stellen will sich der ehemalige Wirecard-Vorstand jedenfalls nicht.
Betroffen werden Amerikaner, die sich in der „Hongkong-Frage unerhört“ verhalten haben. Damit reagiert Peking auf ein ähnliches Vorgehen Washingtons. Es geht um das geplante Sicherheitsgesetz für Hongkong.
„Ich habe nichts Falsches getan“, sagt Shaoquett Moselmane. Die Untersuchung gegen ihn sei Teil einer monatelangen Ermittlung zu einer möglichen Einflussnahme Pekings in Australien, heißt es von den Behörden.
Die EU-Staaten stehen kurz vor einer Einigung auf eine erste Liste mit 14 Drittstaaten, aus denen Einreisen vom 1. Juli an wieder erlaubt sein sollen. China steht noch unter Vorbehalt.
Frankreichs private Betreiber, die auch Deutschland erobern, stehen in der Kritik wegen ihres Umgangs mit dem Coronavirus. Doch sind die Vorwürfe berechtigt?
Wer an der „Untergrabung“ von Hongkongs Autonomie beteiligt sei, soll nicht mehr in die Vereinigten Staaten reisen dürfen. Außenminister Pompeo bezeichnet das als Strafmaßnahme.
In Australien wird nach einer Gesetzesreform erstmals gegen einen Abgeordneten ermittelt, der von China beeinflusst worden sein soll. Die Gründe sind schwerwiegender als bloße Loblieder auf die Regierung in Peking.
Die Zeiten satten Exportwachstums halten Ökonomen für beendet. Sie sind überzeugt, dass sich die Ausrichtung der deutschen Wirtschaft ändern wird und muss – auch wegen China.
Die Suche nach der rechten Hand des einstigen Konzernchefs Markus Braun geht weiter. Nach Angaben philippinischer Behörden soll Jan Marsalek nach China gereist sein. Dabei ist sich der Justizminister nicht sicher, ob der Gesuchte überhaupt den Flughafen verlassen hat.
Bisher glaubte man in Delhi an eine Politik der Diplomatie und Äquidistanz gegenüber China. Doch nach dem blutigen Nahkampf im Himalaja wird sich Indien militärisch wohl weiter Amerika annähern.
Amerika macht die Zukunft des letzten Vertrags über die Begrenzung von Kernwaffen von Chinas Bereitschaft abhängig, sich an der nuklearen Rüstungskontrolle zu beteiligen. Doch das ist fatal.
Das lang erwartete Buch von Donald Trumps ehemaligem Sicherheitsberater John Bolton ist jetzt erhältlich. Die Reaktionen sind überwiegend negativ. Republikaner bezichtigen den Autoren der Lüge, Demokraten werfen ihm Opportunismus vor.
Nach den Verhandlungen über atomare Abrüstung zwischen Amerika und Russland sprechen beide von konstruktiven Gesprächen. Doch Washington fordert Chinas Teilnahme - und kritisiert Peking heftig für sein Verhalten.
Zwei Drittel der dortigen Corona-Infektionen bringt die Stadt Daegu mit der Shinchonji-Sekte in Verbindung. Weil diese Tests und Quarantäne für ihre Mitglieder verzögert hatte, soll sie nun einen Millionenbetrag bezahlen.
Pekinger Behörden nutzen Standortdaten von Telefonanbietern, um Corona-Verdachtsfälle zu finden. Die Methode hat allerdings einen kleinen Haken.
Amerikas Präsident Donald Trump hat versichert, dass ein Übereinkommen mit China weiter Bestand habe. Zuvor sorgte sein Handelsberater für Verwirrung.
In Wien verhandeln Amerika und Russland über die Zukunft des atomaren Abrüstungsvertrages „New Start“, der 2021 ausläuft. Moskau will eine Verlängerung, doch Washington stellt klare Bedingungen – und will China dabei haben.
Eine neue Eskalationsrunde könnte bevorstehen: Als Trumps Außenministerium das erste Mal die Aufsicht über chinesische Staatsmedien verstärkt hatte, mussten amerikanische Journalisten China verlassen.
Ursprünglich wollten China und die EU über Kooperation sprechen. Stattdessen gab es deutliche Kritik aus Brüssel. Aus dem EU-Parlament kommt sogar die Forderung, China wegen seiner Hongkong-Politik anzuklagen.
LeBron James ist der derzeit beste und wohlhabendste Basketballprofi der Welt. Doch er hat nicht nur unter dem Korb Ideen. Vielmehr mischt der NBA-Star auch in der Politik mit – ganz besonders in diesen Tagen.
Der chinesische Telekom-Konzern Huawei kämpft mit Spionage-Vorwürfen aus Amerika und um sein Überleben. Der stellvertretende Deutschland-Chef, David Wang, spricht im Interview darüber.
Den Entwurf für das umstrittene Hongkonger Sicherheitsgesetz hält Peking weiterhin unter Verschluss, doch neue Details zeigen die Ausmaße. Ein neues Strafverfolgungsbüro soll sogar Gerichtsverfahren selbst verhandeln dürfen.
Ob Golfplatz oder Herrenzirkel: Wer reinkommt, ist drin, heißt es in Hongkongs Oberschicht seit 170 Jahren. Nach Chinas Griff nach der Macht hat ein neuer Verein das Sagen. Ausländer haben keinen Zutritt.
Vor 75 Jahren, am 26. Juni 1945, wurde die CDU gegründet. Armin Laschet, stellvertretender Bundesvorsitzender und einer der Kandidaten für den CDU-Vorsitz, plädiert für eine neue Gründerzeit.
Die chinesische Regierung hat Details zum geplanten Sicherheitsgesetz für die Sonderverwaltungszone vorgelegt. Die Hongkonger Justiz soll dabei helfen, Verbrechen gegen die nationale Sicherheit zu ahnden.
Die Hauptstädte Chinas und Deutschlands melden viele neue Infektionen. Während die chinesische Hauptstadt auf Krise schaltet, geht der Alltag im betroffenen Bezirk Neukölln für viele weiter wie bisher. Dafür gibt es Gründe.
Die Corona-Zahlen in der Islamischen Republik sind wieder fast so hoch wie im März – aber die Regierung gibt sich nicht beunruhigt. Das Ansehen der Regierung von Präsident Rohani sinkt dennoch weiter.
Die chinesische Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen zwei Kanadier wegen Spionage erhoben. Beobachter sehen darin einen Vergeltungsakt für ein Gerichtsverfahren in Vancouver gegen die Finanzchefin des Huawei-Konzerns.