Vorfahrt für die USA?
Northvolt will in Schleswig-Holstein eine der größten deutschen Fabriken für Batteriezellen bauen. Das könnte länger dauern als gedacht. Die hohen Strompreise in Deutschland sind nur ein Grund.
Northvolt will in Schleswig-Holstein eine der größten deutschen Fabriken für Batteriezellen bauen. Das könnte länger dauern als gedacht. Die hohen Strompreise in Deutschland sind nur ein Grund.
Es gibt Hinweise, dass sich auch in Frankfurt ein „Büro“ der chinesischen Regierung befindet, das als Polizeistation genutzt wird. Berichten zufolge soll China in 21 Ländern umstrittene „Service-Stationen“ eröffnet haben.
Scholz’ Reise nach China +++ Hamburger Hafen +++ Gesundheitsschutz im Hafen +++ Hamburg und Duisburg +++ Reederei Cosco +++ Kernkraft in Deutschland
Nach dem Parteitag besucht gleich eine ganze Reihe von Staats- und Regierungschefs China. Die strenge Null-Covid-Politik wird auch die Reise von Bundeskanzler Scholz prägen.
Eine militärische Führungsrolle in Europa stehe Deutschland nicht zu, so die Juso-Vorsitzende Jessica Rosenthal. Bei Begriffen wie „Führungsmacht“ zucke sie zusammen.
Bei der Vorstellung der amerikanischen Militärstrategie betont Verteidigungsminister Austin, dass nur China die USA systematisch herausfordern könne. In Russland sehen die USA dagegen eine „akute“ Bedrohung.
Coscos Marktmacht in Europa nimmt mit seinem Einstieg im Hamburger Hafen zu. Das stärkt Chinas Hebel, europäische Staaten gegeneinander auszuspielen.
Nicola Leibinger-Kammüller kritisiert die Abhängigkeit von China und warnt gleichzeitig vor einer Abkopplung: Ohne China seien der deutsche Lebensstandard und Sozialstaat nicht zu halten.
In der griechischen Hauptstadt sagt Kanzler Scholz, die Gefahr eines „falschen Einflusses“ Chinas in Hamburg sei nicht gegeben. Zugleich richtet er deutliche Worte an die Türkei.
Die iranischen Universitäten haben ein außergewöhnliches hohes Niveau. Hat sich das Regime mit seiner Bildungspolitik sein eigenes Grab geschaufelt?
In vielen Teilen von China sind abermals Stadtteile mit Millionen Einwohnern abgeriegelt worden, um die Ausbreitung des Coronavirus aufzuhalten. Die neue Lockdown-Welle könnte auch Folgen für die deutsche Wirtschaft haben.
Freier Handel ist nach wie vor wichtig und gut. Aber die äußere Sicherheit hat Vorrang. Es ist an der Zeit, den geopolitischen Zusammenhang anzuerkennen.
Zwei chinesische Städte sollen Polizeistationen in Europa betreiben. So soll Druck auf chinesische Dissidenten ausgeübt werden. Das niederländische Außenministerium teilt mit: „Diese Büros sind illegal.“
Die globale Nummer drei unter den Sportartikelherstellern weist abermals ein Rekordquartal aus – und dürfte in diesem Jahr deutlich mehr Gewinn einfahren als Adidas.
Solange die harte Hand der Amerikaner über der globalen Halbleiterbranche schwebt, wird jede Investition in China zum unberechenbaren Risiko.
SK Hynix schließt die Schließung seines Werks in China nicht aus. Der zweitgrößte Chiphersteller der Welt will die Investitionen halbieren.
Die chinesische Reederei Cosco darf statt 35 Prozent aber nur 24,9 Prozent an der Betreibergesellschaft des Containerterminals Tollerort kaufen. FDP und Grüne fordern strengere Regeln.
Die Chinesen dürfen im Hamburger Hafen einsteigen. Das deutsche China-Geschäft soll nicht gestört werden. Bundeskanzler Scholz hat aus den Fehlern der Russland-Politik nichts gelernt.
An China scheiden sich die Geister der Ampelkoalition. Während in der Bundesregierung noch eine neue allgemeine Sicherheitsstrategie entwickelt wird, spricht Kanzler Scholz mal wieder ein Machtwort.
Zuletzt eckte der Kanzler im Elysée-Palast an. Jetzt haben Macron und Scholz geredet – und schlagen versöhnliche Töne an.
Wenn möglich, will der Chemiekonzern ohne staatliche Gelder auskommen. Vorstandschef Martin Brudermüller warnt zugleich davor, Hilfen an Bedingungen zu knüpfen. Auch das „China-Bashing“ des Westens sieht er kritisch.
Cosco ist ein wichtiger Player in der internationalen Seefahrt – aber das ist längst nicht alles: Die chinesische Reederei, die sich in Hamburg einkaufen darf, hat auch enge Verbindungen zu Partei und Militär.
Wenn die Lieferkette reißt: Das Start-Up Kumpan aus Remagen will E-Roller komplett in Deutschland produzieren. Ein Unternehmen mit 100 Mitarbeitern, das im Vergleich mit Wettbewerbern gut da steht – geht das? Naja, fast!
Zeiss und Trumpf – zwei regional tief verwurzelte Unternehmen – sind die wichtigsten Zulieferer für die Maschine, die die besten Chips der Welt baut. Damit werden sie plötzlich Akteure auf der ganz großen Bühne.
Der chinesische Konzern Cosco soll bei einem Hamburger Containerterminal einsteigen dürfen, aber nur unter Auflagen. Damit will die Bundesregierung den Hafenstreit abräumen. Kritik an zu großer Abhängigkeit kommt von Bundespräsident Steinmeier.
Amerika will China vom Bezug modernster Mikrochips abschneiden. Die Drohung wirkt. Südkoreas SK Hynix schließt nicht aus, sein Chipwerk in China zu schließen.
Während die chinesische Cosco-Reederei in Hamburg einsteigen will, ist sie im Duisburger Hafen schon wieder raus. Doch über die Gründe will niemand reden.
Die Wiederwahl von Xi Jinping und die wirtschaftsfeindliche Neubesetzung des Machtzirkels um ihn herum haben zwar die Aktienkurse an der Hongkonger Börse in den Keller geschickt. Doch die Schweizer UBS lässt sich davon nicht beirren.
Nach dem Klimagipfel in Glasgow wollten alle den Planeten retten. Seither ist ein Jahr vergangen. Doch die Welt starrt auf die Bedrohung aus Russland und China – und keiner tut mehr was.
Am Binnenhafen in Duisburg sind die Verflechtungen mit der chinesischen Reederei Cosco eng. In der Stadt wartet man gespannt, wie es in Hamburg weitergeht. Dabei wurde eine geplante Partnerschaft erst gerade abgesagt.
Präsidentin Tsai Ing-wen hat die Bundestagsabgeordneten des Menschenrechtsausschusses in Taipeh empfangen. China fordert sie auf, „ihre Interaktion mit den separatistischen Unabhängigkeitskräften Taiwans einzustellen“.
Durch chinesische Investitionen wurde Piräus zum größten Hafen des Mittelmeers. Doch die Abhängigkeit von China ist erheblich. Das birgt Gefahren etwa bei einer Eskalation zwischen Peking und der EU.
Chinas Staatskonzern will 35 Prozent des Hamburger Containerterminals „Tollerort“ übernehmen. Kritiker befürchten eine Gefahr für die kritische Infrastruktur Deutschlands.
Die Briten bekommen einen neuen Premierminister. Die EU-Energieminister beraten über Details im Kampf gegen hohe Energiepreise. Und eine internationale Konferenz debattiert über den Wiederaufbau der Ukraine. Der F.A.Z Newsletter.
Im Krisenfall könnte Deutschland den Zugriff auf von China beeinflusste Infrastruktur verlieren, heißt es in einer geheimen Risikoanalyse aus Habecks Ministerium. Doch nun zeichnet sich nach F.A.Z.-Informationen ein möglicher Kompromiss ab.
Nach dem Parteikongress fallen die Kurse massiv – auch weil die Wirtschaft langsamer wächst als geplant.