Streit auf kleiner Flamme
Ein halbes Jahr nach ihrer Schlappe bei der Bundestagswahl sehen sich die Grünen wieder auf dem Weg nach oben. Das Murren in Fraktion und Partei ist vorerst verstummt.
Ein halbes Jahr nach ihrer Schlappe bei der Bundestagswahl sehen sich die Grünen wieder auf dem Weg nach oben. Das Murren in Fraktion und Partei ist vorerst verstummt.
Nach den Anfeindungen des türkischen Ministerpräsidenten gegen Grünen-Parteichef Cem Özdemir ist der türkische Botschafter ins Auswärtige Amt geladen worden. Er kassierte für Erdogans Gebaren eine Rüge.
In Soma sind die Leichen der beiden letzten vermissten Bergleute geborgen worden. Zuvor hatte ein Feuer in der Grube die Arbeiten erschwert.
Nicht nur aus der CDU kommt viel Lob für Bundespräsident Gauck. Auch die Grünen können sich eine zweite Amtszeit vorstellen. Und sogar die derzeit nicht im Bundestag vertretene FDP würde ihn gern wiederwählen.
Innenminister Thomas de Maizière lässt prüfen, ob der frühere amerikanische Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden vor den NSA-Ausschuss im Bundestag geladen werden kann. Grünen-Chef Özdemir wirft der Koalition „Hasenfüßigkeit“ vor.
Als Ritter wider den tierischen Ernst witzelt das einstige „Bambi“ Christian Lindner nicht nur über die haarige Situation der FDP.
Auf dem Parteitag der Grünen entscheiden nicht politische Inhalte, sondern persönliche Animositäten über die Spitzenkandidatur für die Europawahlen. Am Ende aber wird auch Reinhard Bütikofer gegen Kritik verteidigt.
Erste Pläne für den Parteienumbau wurden bereits verworfen. Jetzt soll die Kommission eine neue Führung bekommen.
„Armut auf Wanderschaft. Wie viel Freizügigkeit können wir uns leisten?“, so lautete das Thema bei Maybrit Illner. In der Diskussion wurde deutlich: Es kommt auf die Perspektive an.
Die Abschiede sind auf dem Parteitag der Grünen eindrucksvoller ausgefallen als die Anfänge. Die neue Parteiführung mit dem Realo Özdemir und der Linken Simone Peter muss sich alten Flügelkämpfen stellen.
Die neue Doppelspitze bilden die Saarländerin Simone Peter und der wiedergewählte Vorsitzende Cem Özdemir. Beide erhielten magere Wahlergebnisse.
Die Grünen streiten über ihre Wahlniederlage. Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt fordert eine Öffnung für andere Koalitionen. Und eine Delegierte attestiert ihrer Partei eine „oberlehrerhafte Attitüde“.
Heute wählen die Grünen ihre neue Parteiführung. Der alte Parteichef Cem Özdemir hat überraschend einen Gegenkandidaten. Dem werden zwar keine Chancen eingeräumt - aber er könnte Özdemir einige Stimmen kosten.
Lt. BERLIN, 18. Oktober. Die Grünen wollen nach den Worten ihres Vorsitzenden Cem Özdemir auch künftig für „maßvolle Steuererhöhungen“ eintreten, die ...
Die Parteispitze der Grünen hat sich nach dem zweiten Sondierungsgespräch mit der Union gegen Koalitionsverhandlungen ausgesprochen. Die Brücken seien nicht so stabil, dass sie vier Jahre halten könnten, sagte der Vorsitzende Cem Özdemir. Möglicherweise ist das nicht das letzte Wort.
Ungeachtet möglicher Ergebnisse der zweiten schwarz-roten Sondierungsrunde, die bis in die Nacht andauerte, wollen die Grünen am Dienstag zu einem zweiten Gespräch mit der Union zusammentreffen.
Union und Grüne loben nach der ersten Sondierungsrunde „die Atmosphäre“. Inhaltlich aber sei es noch „ein weiter Weg“, sagt der grüne Parteivorsitzende Özdemir. Fraktionschefin Göring-Eckardt zieht in Zweifel, dass mit der Union eine stabile Regierung möglich wäre.
Während die Union noch mit den Grünen sondiert und sogar ein zweites Treffen vereinbart hat, deutet in Berlin vieles auf eine große Koalition hin. Schon am Montag sollen in einer zweiten Sondierung mit der SPD Details festgelegt werden.
Die FDP ist bei der Bundestagswahl gescheitert. Auf der bundespolitischen Bühne wird damit der Platz der liberalen Partei frei. Die Grünen sitzen schon mal zur Probe.
Vor den Sondierungen mit der Union rücken führende Grünen-Politiker von ihren Forderungen nach Steuererhöhungen ab. Der Vorsitzende Özdemir sagte der Sonntagszeitung, Ökologie und Wirtschaft gehörten zusammen.
Die Grünen bereiten sich auf ihr Sondierungsgespräch mit der Union vor: Auch der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann und NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann sollen mit an den Tisch.
Im Blick auf Gespräche und Verhandlungen mit der Union legten die Grünen fest, dass erstens die bisherigen Partei- und Fraktionsvorsitzenden, also Claudia Roth
Die Grünen üben Selbstkritik und diskutieren ihren künftigen Kurs. Ministerpräsident Kretschmann kritisiert den Spitzenkandidaten Trittin scharf. Parteichef Özdemir will ein Bündnis mit SPD und Linken prüfen.
Nach dem enttäuschenden Wahlabend wissen die Grünen noch nicht so recht, wohin es nun gehen soll. Jürgen Trittin sieht die Schuld nicht beim Programm seiner Partei. Das sehen nicht alle so.
Die Parteivorsitzende Claudia Roth und der Bundestags-Fraktionsvorsitzende Jürgen Trittin wiesen auf Äußerungen des CSU-Vorsitzenden Seehofer hin.
Der Bundesvorstand und der Parteirat der Grünen treten zurück. Das teilten die Vorsitzenden Roth und Özdemir mit. Die Führung soll im Herbst neu gewählt werden. Zuvor hatte schon Volker Beck auf sein Amt als Parlamentarischer Geschäftsführer verzichtet.
Den Giftgaseinsatz in Syrien ungestraft hinnehmen? Stellungen und Schaltzentralen der Assad-Truppen als Vergeltung bombardieren? Mit deutscher Unterstützung?
STUTTGART, 10. September. Cem Özdemir benötigt im Silcher-Saal der Stuttgarter Liederhalle zwei Minuten zur Demonstration programmatischer Flexibilität.
Wenn ein Güterzug vorbeidonnert und die Reihe der Waggons kein Ende nehmen will, merkt man, wie schmal der Bahnsteig des Uelzener Bahnhofs ist.
Die Demonstrationen für Freiheit und Demokratie machen Lust auf die junge türkische Generation – wäre da nicht der türkische Ministerpräsident. Die EU ist irritiert. Bei „Anne Will“ diskutierten Protest-Sympathisanten mit einem Erdogan-Anhänger.
Cem Özdemir und Oliver Krischer wollen uns Bürgern an prominenter Stelle der F.A.Z. vom 31. Mai unter „Fremde Federn“ den Ausbau der Stromnetze ökologisch, ...
Cem Özdemir gilt, zu Recht, als Elvis Presley der deutschen Politik, das liegt an seinen gewaltigen Koteletten, am Hüftschwung seiner Rhetorik.
In Bulgarien wird heute gewählt. Die vorgezogene Parlamentswahl war notwendig geworden, weil Regierungschef Bojko Borissow zurücktrat: Die Opposition habe seine Ermordung geplant. Der Skandal blieb aber aus.
Im Streit um höhere Steuern geht es längst um mehr als Umverteilung. Zur Debatte steht die Frage, welches Verhältnis wir zu unserem Staat haben.
Mit der Forderung nach weiteren Steuererhöhungen haben die Grünen ihren Bundesparteitag in Berlin fortgesetzt. Die Delegierten beschlossen bei nur wenigen Gegenstimmen eine zeitlich befristete Vermögensabgabe und eine nachfolgende Vermögenssteuer.
Die Parteiführung der Grünen ärgert sich über den den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Kretschmann. Der hatte sich gegen eine Substanzbesteuerung von Unternehmenskapital ausgesprochen.