Da war noch etwas gutzumachen
Am bitteren Ende des Afghanistan-Einsatzes bekommt die Bundeswehr die Anerkennung, die sie verdient. Die Politik muss die Lektionen vom Hindukusch beherzigen.
Am bitteren Ende des Afghanistan-Einsatzes bekommt die Bundeswehr die Anerkennung, die sie verdient. Die Politik muss die Lektionen vom Hindukusch beherzigen.
Elf Tage dauerte das Nachspiel der Bundeswehr in Kabul. Die deutschen Soldaten haben mehr als 5000 Menschen gerettet, nun sind sie zurück. Und diesmal holte die Ministerin sie auch ab.
Im Umgang mit Afghanistan macht der Bundesinnenminister eine unglückliche Figur. Scheiterte die rechtzeitige Rettung von Ortskräften an übermäßiger Bürokratie?
Armin Laschet fordert: Einen Flughafen wie in Kabul müssen die Europäer auch ohne die Amerikaner sichern können. Was ihnen dazu fehlt? Sehr viel. Eine Analyse.
Peter Tinnemann, Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts, bereitet seine Behörde auf die steigende Zahl der Neuinfektionen vor. Es wird immer schwieriger, die Ausbrüche auf ein Ereignis zurückzuführen.
Lagebeurteilung der Taliban +++ Image Bundeswehr +++ Dantes Verse +++ Fundamentalistischer Islam +++ Kein Einheitsbrei +++ Klimaschutz und Stromerzeugung
Das deutsche Kontingent aus der afghanischen Hauptstadt wird am Freitagabend in Wunstorf erwartet. Der Anschlag am Flughafen führte zu einem Notfall-Abzug.
Kurz vor ein Uhr morgens landete das letzte Flugzeug mit Geflüchteten wieder sicher am Frankfurter Flughafen. Die Einsatzkräfte der Bundeswehr werden am Freitag am Militärflugplatz in Wunstdorf erwartet.
Der US-Präsident will die Terroristen in Afghanistan „jagen“. Die Kanzlerkandidaten bereiten sich auf das erste TV-Triell vor. Und es gibt neue Probleme für Flutopfer. Der F.A.Z.-Newsletter.
Elf Tage lang halfen 200 Soldaten der Bundeswehr, den Flughafen von Kabul zu sichern. Sie wollten Tausende vor den Taliban in Sicherheit bringen. Es war ein Kampf gegen die Uhr – und gegen viele Ungewissheiten.
Der „Islamische Staat“ soll in den vergangenen Jahren schwere Anschläge in Afghanistan verübt haben. Die Ideologie eines extrem militanten salafistischen Islams verfängt auch dort.
Wie Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer mitteilt, haben inzwischen auch die Fallschirmjäger und weitere Soldaten den Flughafen der afghanischen Hauptstadt verlassen. Außenminister Heiko Maas will weitere Ausreisen aushandeln.
Bei dem Anschlag außerhalb des Flughafens von Kabul seien mehrere amerikanische Soldaten getötet worden, teilt die amerikanische Regierung mit. Bundeskanzlerin Merkel spricht von einem „absolut niederträchtigen Anschlag“.
Aus Afghanistan gilt es viel mehr Menschen zu retten, als in ein paar Flugzeuge passen. Wer berichtet, was passiert, wenn die Taliban endgültig die Macht haben?
In der Nacht auf Donnerstag konnte die Bundeswehr keine Schutzbedürftigen aus Kabul ausfliegen. Auch Spekulationen erschweren laut Generalinspekteur Eberhard Zorn die Anstrengungen, Menschen zu retten.
Die Bundeswehr will Medienberichten zufolge ihre Luftbrücke aus Kabul schon am Donnerstag beenden.
In Afghanistans Hauptstadt wächst die Gefahr von Anschlägen. Deutschlands Städte müssen sich besser gegen Starkregen wappnen. Und in Istanbul werden die besten Fußballspieler Europas gekürt. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
US-Bürger sollen die Gegend um das Abbey Gate, das East Gate und das North Gate „sofort verlassen“. Großbritannien spricht von einer hohen „Bedrohung“, die deutsche Botschaft warnt vor Schießereien und Terroranschlägen.
In Deutschland wurde für die Fehleinschätzung der Lage in Afghanistan schnell der Bundesnachrichtendienst verantwortlich gemacht. Zu schnell?
Die Bilder aus Afghanistan wecken bei Bundeswehrsoldaten zum Teil schlimme Erinnerungen. Nach dem Sieg der Taliban hinterfragen sie den Sinn ihres Einsatzes.
Der Bundestag hat den Evakuierungseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan nachträglich mit großer Mehrheit gebilligt. Die Opposition griff während der Debatte dennoch mit großer Schärfe an.
Wie konnte es zur Lage in Afghanistan nach zwanzig Jahren Bundeswehreinsatz zu gravierenden Fehleinschätzungen kommen? Die Bundeskanzlerin hat im Bundestag Stellung zu der Krise genommen. Sehen Sie die sich anschließende Debatte im Livestream.
Angesichts des bevorstehenden US-Truppenabzugs aus Afghanistan könnte die Bundeswehr ihre Evakuierungsflüge bereits in dieser Woche beenden. Bislang brachte die Bundeswehr laut Verteidigungsministerium 4654 Menschen aus Afghanistan heraus.
Was nach der Machtübernahme der militant-islamistischen Taliban aus den Waffen geworden ist, ist dem Verteidigungsministerium in Berlin nicht bekannt.
Die Evakuierungsmission werde intensiviert, sagt die Verteidigungsministerin. Es gebe immer mehr Terrorwarnungen im Umfeld des Kabuler Flughafens. Linken-Chefin Wissler empfiehlt bei der Abstimmung über das Afghanistan-Mandat die Enthaltung.
Über die aktuelle Gefahr des Rechtsextremismus besteht Konsens, seine Kontinutitäten sind dagegen kaum im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert. Umso wichtiger ist eine nun erschienene Analyse.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums sind mittlerweile nahezu alle deutschen Staatsbürger aus Kabul ausgeflogen worden. Man konzentriere sich jetzt auf die afghanischen Helfer.
Ein ehemaliger afghanischer Offizier und Botschaftsmitarbeiter hat die Ausreise aus Kabul knapp geschafft. Geblieben ist ihm fast nichts. Hilfe findet er bei einem deutschen Freund.
Die Staats- und Regierungschefs der G7 erörtern die Verlängerung der Evakuierungsflüge aus Afghanistan. Die EU streitet über Aufnahme von Afghanen. Die 50er-Inzidenz hat ausgedient. Und in Tokio beginnen die Paralympics.
Die Rettung von Afghanen wird von Tag zu Tag komplizierter. Jetzt wird Kritik laut: Die Bundesregierung priorisiere die falschen Leute und lasse besonders Gefährdete zurück.
Die Rettung von Afghanen wird von Tag zu Tag komplizierter. Jetzt wird Kritik laut: Die Bundesregierung priorisiere die falschen Leute und lasse besonders Gefährdete zurück.
Spezialkräfte der Bundeswehr haben offenbar mehrere schutzbedürftige Personen aus der Innenstadt von Kabul abgeholt und an den Flughafen gebracht. Die Berichte wurden bisher noch nicht bestätigt.
Bewaffnete Angreifer haben in der Nacht die Sicherheitskräfte am Flughafen von Kabul attackiert. Ein Mensch starb. Die Bundeswehr sicherte das Gelände auch mit Fallschirmjägern der 1. Luftlandebrigade.
Am Flughafen von Kabul hat es laut Angaben der Bundeswehr am Montagmorgen ein Feuergefecht zwischen afghanischen Sicherheitskräften und unbekannten Angreifern gegeben.
Deutsche Soldaten retten am Hindukusch Leben und Deutschlands Ansehen. In der Bundesregierung wäre dagegen mancher Rücktritt fällig.
Noch immer versuchen am Flughafen Kabul zahlreiche Menschen, mit einem Evakuierungsflug das Land zu verlassen. Mehrere hundert wurden am Wochenende von der Bundeswehr ausgeflogen. Das Einsatzführungskommando bezeichnet die Lage als „sehr schwierig“.