Ein Einsatz, der keinen Sinn mehr hat
Nach neun Jahren beendet Frankreich seinen Militäreinsatz in Mali. Wenn der betroffene Staat „den Kampf nicht mitträgt“, sei es nicht möglich, den Terrorismus zu besiegen, sagte Staatspräsident Macron.
Nach neun Jahren beendet Frankreich seinen Militäreinsatz in Mali. Wenn der betroffene Staat „den Kampf nicht mitträgt“, sei es nicht möglich, den Terrorismus zu besiegen, sagte Staatspräsident Macron.
Verteidigungsministerin Lambrecht übermittelt Mali eine klare Botschaft: Die Bundeswehr bleibt nur, wenn es bald Wahlen gibt – und keine Kooperation mit russischen Söldnern.
Der Bundeswehrangehörige soll Anschläge auf Politiker geplant haben, seit neun Monaten steht er vor Gericht. Am Wochenende erließ der Vorsitzende Richter Haftbefehl wegen Verdunkelungs- und Fluchtgefahr. Wollte A. Beweise vernichten und flüchten?
Der Bundeswehrangehörige soll Anschläge auf Politiker geplant haben, seit neun Monaten steht er vor Gericht. Am Wochenende erließ der Vorsitzende Richter Haftbefehl wegen Verdunkelungs- und Fluchtgefahr. Wollte A. Beweise vernichten und flüchten?
Ein Rückzug der Bundeswehr aus dem Krisenstaat wäre verhängnisvoll, sagt Henning Otte. Der stellvertretende Vorsitzende des Verteidigungsausschusses warnt vor mehr Terrorismus. Deutschlands Sicherheit ende nicht am Mittelmeer.
Eine Reise zu den in Mali stationierten Bundeswehrsoldaten musste die Verteidigungsministerin absagen, wegen eines Corona-Falls in ihrem Umfeld. Die Frage nach der Zukunft des Einsatzes wird immer dringlicher.
Marie-Agnes Strack-Zimmermann sitzt dem Verteidigungsausschuss vor. Die FDP-Politikerin ist kampfeslustig und diskussionsfreudig. Ein Porträt.
Auch Großbritannien entsendet weitere Truppen - nach Polen. Der Vorsitzende des NATO-Militärausschusses sieht derzeit keine Anzeichen für einen Angriff auf die baltischen Staaten.
Nach der Außenministerin erwägt nun auch die Verteidigungsministerin, ob der Bundeswehr-Einsatz in Mali noch eine Zukunft hat. Zuletzt hatte Christine Lambrecht einen Abzug ausgeschlossen.
In Politik und Bundeswehr wachsen die Zweifel am Einsatz deutscher Truppen in Mali. Verteidigungsministerin Lambrecht äußert den Eindruck, "dass wir nicht mehr willkommen sind".
Etwa 600 Bundeswehr-Soldaten sind bereits in dem Land an der Nato-Ostflanke stationiert. Es könnten mehr werden, sagt die Verteidigungsministerin.
Die Wehrbeauftragte des Bundestags, Eva Högl, fordert eine schnelle Entscheidung über die Zukunft der Bundeswehrsoldaten in Mali. Sie sei in Sorge – die Rahmenbedingungen würden immer schlechter.
Der Afrika-Politik Frankreichs fehlten schon Erfolge, bevor die russischen Söldner der Wagner-Gruppe auf dem Kontinent auftauchten. Die Einmischung Moskaus hat Weiterungen über Mali hinaus.
Der ehemalige KSK-Kommandeur habe mit einer Munitionssammelaktion die Verfolgung von Straftaten vereitelt, sagt die Staatsanwaltschaft. Dessen Anwälte weisen die Vorwürfe zurück.
Nach den kritischen Äußerungen von Außenministerin Baerbock bringen Verteidigungspolitiker der Koalition ihre Zweifel am Einsatz in Mali vor.
Außenministerin Baerbock denkt laut über ein Ende des Bundeswehreinsatzes in Mali nach – und erhält viel Unterstützung aus dem Parlament. Der Ärger über die Provokationen der Machthaber ist groß.
Noch vor kurzem hatte die Bundesregierung deutlich gemacht: Trotz Frankreichs Abzug halte man am Mali-Einsatz fest. Jetzt schlägt Außenministerin Annalena Baerbock andere Töne an.
Deutschland muss auch die militärischen Möglichkeiten dieser Schlüsseltechnologie verstehen und einbeziehen – und dies nicht nur, um drohende Gefahren abzuwehren. Ein Gastbeitrag.
Roderich Kiesewetter, CDU-Abgeordneter und Oberst der Bundeswehr, spricht nach der Entlassung von Vizeadmiral Schönbach über Putinversteher in den Streitkräften und falsche historische Mythen.
Die Militärjunta in Mali provoziert Paris und verweigert Überflugrechte. Außenminister Le Drian spricht von doppeltem Vertragsbruch. Auch für die Bundeswehr könnte der Einsatz zu Ende gehen.
Mit einer großen Mehrheit hat der Bundestag den Einsatz der Bundeswehr im Irak um weitere neun Monate verlängert. Im Mittelpunkt steht weiterhin der Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“.
Seit 35 Jahren gibt es die Lese- und Schreibwerkstatt „Jugend schreibt“ der F.A.Z. Sie bringt in diesem Jahr zwei Preisträger hervor: Daniel Rief und Linus Zerzer haben herausragende Texte geschrieben. Und nicht nur sie.
Die Allianz schickt Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge an die Ostflanke. Auch die Bundeswehr beteiligt sich. Amerikas Präsident erwägt, bis zu 5000 Soldaten nach Europa zu verlegen, falls sich die Sicherheitslage weiter verschlechtert.
Die Äußerungen des deutschen Marinechefs zur Ukraine hatten nicht gerade den Tiefgang einer deutschen Fregatte. Verteidigungsministerin Lambrecht hatte gar keine andere Möglichkeit, als ihn seiner Verantwortung zu entbinden.
Der Chef der Deutschen Marine, Kay-Achim Schönbach, äußerte bei einem Auftritt Verständnis für Putin. Ein möglicher russischer Einmarsch in der Ukraine sei „Nonsens“. Nun wurde er in den vorläufigen Ruhestand versetzt.
Die Bundesregierung ist überzeugt von der Anwesenheit russischer Söldner in Mali. Deswegen werden deutsche Soldaten nicht weichen, sagt die Verteidigungsministerin. So einfach werde man es Russland nicht machen.
Wenige Monate nach Abzug der Bundeswehr droht Afghanistan der wirtschaftliche und humanitäre Kollaps. Millionen Menschen hungern. Wer trägt die Verantwortung, und muss Deutschland mit Terror-Milizen verhandeln, um das Schlimmste zu verhindern?
Das Militärregime in Bamako geht gegen diejenigen vor, die Mali helfen wollen. Afrikanische und westliche Partner werden boykottiert. Auch russische Söldner werden zur Belastungsprobe. Berlin prüft den Abzug.
Der Prozess gegen den Oberleutnant Franco A. zieht sich hin. Ein ehemaliger Kamerad findet deutliche Worte über den Umgang mit Rassismus, der in der Bundeswehr herrsche.
Annalena Baerbocks Treffen mit Russlands Außenminister verläuft höflich, aber angespannt. Die beiden tragen einander in erster Linie lange Listen an Differenzen vor. Und Lawrow ist gewohnt listig.
Die neue Vorsitzende des Verteidigungsausschusses wirft Spitzenmilitärs vor, die Rolle als militärische Berater des Parlaments nicht auszufüllen. Fachpolitiker reagieren unterschiedlich.
Oberfeldwebel Jonas Loosen ist Metallbauer und nach einer intensiven Ausbildung Feuerwerker bei der Bundeswehr. Der 23 Jahre alte Mann aus der Eifel hat gelernt, mentalen Druck auszuschalten.
Zwischen Krieg und Rettungsaktionen von Katastrophe zu Katastrophe. Als Hubschrauberpilot bei der Bundeswehr
Klare Worte und weniger Ausweichendes von hohen Bundeswehr-Offizieren – das fordert die Verteidigungsausschuss-Vorsitzende für den Dialog von Militär und Politik. Das Parlament brauche „klaren militärischen Rat“.
Die Bundesregierung nimmt Syrien aus dem Mandat für den Bundeswehreinsatz gegen den IS. Das ist auch eine Form von Kontinuität in der deutschen Außenpolitik.