Regieren wie ein Manager
Deutschland müsste mehr geführt werden wie ein Unternehmen: Diese Forderung ist gerade sehr laut. In Teilen ist sie wahr.
Deutschland müsste mehr geführt werden wie ein Unternehmen: Diese Forderung ist gerade sehr laut. In Teilen ist sie wahr.
Der Marktwert der Aktienpakete beträgt derzeit mehr als 50 Milliarden Euro. Wissenschaftler sprechen sich für eine vollständige Privatisierung der früheren Staatsunternehmen aus.
Die deutschen Grenzen werden mindestens für weitere sechs Monate kontrolliert. So dränge man „die irreguläre Migration effektiv zurück“, begründet Innenministerin Faeser die Verlängerung.
Fehlende Wohnungen, eine marode Infrastruktur und der digitale Wandel stellen die Städte vor große Herausforderungen. Kommunalpolitiker hoffen auf Hilfe vom Bund – und könnten selbst zur Lösung der Probleme beitragen.
Appell an die neue Bundesregierung: Weil Unternehmen zu viel sparen und zu wenig investieren, fordert Baden-Württembergs Sparkassenpräsident Matthias Neth bessere Standortbedingungen.
Beim KI-Gipfel in Paris prallen europäische Vorsicht und amerikanischer Innovationsgeist aufeinander. J. D. Vance findet harte Worte dafür.
Bislang gibt Deutschland zwei Prozent der Wirtschaftsleistung für die Verteidigung aus. Berechnungen der NATO zufolge ist das bei weitem nicht genug. Demnach ist künftig fast das Doppelte nötig.
Niger war ein wichtiger Partner zur Bekämpfung von Fluchtursachen. Dann putschte sich das Militär an die Macht. Wie umgehen mit einem Land, mit dem man nicht die Werte teilt, dafür aber Probleme?
Renate Köcher vom Institut für Demoskopie Allensbach spricht im Interview über den Wunsch der Deutschen nach einer handlungsfähigen Regierung – und über den Wunsch nach Disruption.
Es gibt keine Bremse für ökologische Schulden. Klimaschutz muss anders funktionieren. Aber bei dem Weltproblem machen nicht mehr alle mit.
Die Misere der Freien Demokraten hat viel mit Personalmangel in der zweiten Reihe zu tun. Die Gründe dafür reichen ein Vierteljahrhundert zurück.
Wenn heute das frühe Internet historisch wird, wird oft das Wichtigste vergessen. Ein nostalgischer Rückblick auf herrliche Zeiten für kreativen Unsinn.
In Deutschland hakt es beim Forschungstransfer. Wissenschaftler wollen, dass sich das ändert. Sie hoffen auf mehr Freiräume zwischen Forschung und Industriereife.
Der amerikanische Präsident Trump droht und beschimpft Freund und Feind, das wirtschaftliche Umfeld wird noch rauer. Was tun? Der deutsche Spitzenökonom Moritz Schularick gibt Antworten.
Die Erfolge der extremen Parteien haben den Fokus auf strukturschwache Regionen in Deutschland gelenkt. Dort breiten sich Gefühle des Abgehängtseins und eine wachsende Unzufriedenheit mit der Regierung aus. Zu tun gibt es einiges.
Der Bundestag unterläuft im Gesetzgebungsverfahren willentlich und systematisch die klare Intention des Grundgesetzes.
Der Expertenrat für Klimafragen fordert von der nächsten Bundesregierung, ein Klimakabinett einzurichten. Auch zu Ideen der CDU machen die Fachleute klare Ansagen.
Hass auf Juden ist in Deutschland verbreitet – das zeigt sich in einer hohen Zahl von Straftaten. Zwar sank die Zahl gegenüber 2023, es wurden aber mutmaßlich noch nicht alle Fälle gemeldet.
Die einflussreichste Athletenvereinigung hat konkrete Forderungen an die kommende Bundesregierung: eine bessere soziale Absicherung von Kaderathleten nicht nur in olympischen und paralympischen Sportarten.
Die Digitalisierung droht im Regelungsdickicht stecken zu bleiben, sagt SAP-Chef Christian Klein. Recht hat er. Eine neue Bundesregierung muss dringend handeln.
Kinderfreibetrag, mehr Kindergeld und „Familiensplitting“ – die Parteien werben im Wahlkampf mit finanziellen Entlastungen und besseren Kitas. Doch wie wollen sie das umsetzen?
Die Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung sind stark gestiegen. Lohnt ein Wechsel in die private Krankenversicherung? Es gibt vieles zu beachten.
US-Präsident Trump knüpft weitere Militärhilfen für die Ukraine an den Zugriff auf wertvolle Rohstoffe des Landes, insbesondere Seltene Erden. In Berlin eckt er damit an. Der Überblick.
Ob Arbeitsvermittlung, Wochenendschulen oder Rückkehrberatung: Die Regierung in Kiew will mit „Einheitszentren“ in der Diaspora an Einfluss gewinnen.
Finanzminister Kukies plädiert dafür, die Entscheidungen Trumps als Beginn von Verhandlungen zu sehen und nicht verfrüht auf Konfrontationskurs zu gehen. Die Bundesregierung bemühe sich um einen konstruktiven Ansatz.
Die deutsche Schuldenbremse zeigt Wirkung, doch mit dem Erfolg wächst die Kritik. Amerika und Japan haben weniger Hemmungen, mit Defiziten zu wirtschaften.
Selbst wenn das von der Union eingebrachte Migrationsgesetz im Bundestag eine Mehrheit findet, dürfte es im Bundesrat scheitern. Nur in einem Bundesland zeichnet sich eine Zustimmung ab.
Der Bundestag stimmt über das Zustrombegrenzungsgesetz ab, die Autoindustrie bereitet sich auf Trumps Zolldrohungen vor, der Brexit jährt sich zum fünften Mal, und die Champions-League-Play-offs werden ausgelost. Der F.A.Z. Newsletter.
Der Oppositionsführer im Ausnahmezustand: Was geht ihn sein Versprechen von gestern an? So viel, dass er persönlich werden muss, um den Bruch zu begründen: Friedrich Merz bringt sein Gewissen ins politische Spiel.
CDU-Fraktionschefin Claus weist den Vorwurf der Zusammenarbeit mit der AfD zurück. Und sie erinnert daran, dass auch schon Grüne und FDP in Hessen zusammen mit der AfD abgestimmt hätten.
Der Bundestag hat die Resolution auch mit Zustimmung der AfD verabschiedet. Forscher fürchten durch das Papier einen Ansehensverlust der deutschen Wissenschaft und politische Einflussnahme.
Die EU-Innenminister beraten über „innovative Lösungen“ in der Asylpolitik. Die deutlichste Kritik an den Plänen des Kanzlerkandidaten der Union kommt aus Wien.
Privat, nicht subventioniert, günstig: Die ostdeutsche ReGas ist stark gestartet. Doch die staatliche Konkurrenz im Westen macht Druck. Auch mit Dumping?
Die Geschäfte der Verteidigungsindustrie boomen. Im Wettbieten um die Aufträge sind oft gigantische Summen im Spiel. Für einen möglichen U-Boot-Auftrag gibt der Bund nun Thyssenkrupp Rückendeckung.
Schleswig-Holsteins Regierungschef kritisierte kürzlich die Merz-Pläne zur Migrationspolitik. Im Landtag unterstützt er sie nun – unter Bedingungen.
Der Wirtschaftsstandort Deutschland tritt auf der Stelle – darin sind sich Unternehmen und Bundesregierung einig. Bei bundesweiten Protesten fordern Firmen und Verbände eine grundlegende Wirtschaftswende. Die Bundesregierung sieht vor allem äußere Faktoren als Gründe für die schwächelnde Konjunktur.