„Viel zu viele antisemitische Täter kommen ungestraft davon“
Der Zentralrat der Juden beklagt fehlende Konsequenzen für Antisemitismus. Außerdem sei dieser oft „getarnt als Kritik an Israel“.
Der Zentralrat der Juden beklagt fehlende Konsequenzen für Antisemitismus. Außerdem sei dieser oft „getarnt als Kritik an Israel“.
Durch einen Kunstgriff kostet die Rente den Bund bald 15 Milliarden Euro zusätzlich im Jahr. Noch können die Abgeordneten das verhindern.
Die Koalition will den Sozialstaat retten, doch eine Winterstarre droht. Politischer Widerstand und leere Kassen erschweren schnelle Entscheidungen. Wie eine Lösung aussehen könnte.
Hessens Ministerpräsident Boris Rhein findet, die Deutschen reden die Lage schlimmer, als sie ist. Aus dem „Herbst der Reformen“ kann seinetwegen auch Winter werden.
Die Bundesregierung geht gerade einen großen Schritt in die richtige Richtung. Jetzt muss sie noch schneller werden.
Wie geht es weiter mit der Bundesanleihe mit zehn Jahren Laufzeit? Manche Marktbeobachter gehen gar von einer Ära höherer Anleiherenditen aus. Das hätte auch Folgen für ganz profane Dinge.
Digitalminister Karsten Wildberger hat seine Modernisierungsagenda vorgelegt und erntet dafür Applaus aus überraschender Ecke. Jetzt muss er halten, was er verspricht.
Nach holprigem Anlauf haben sich IG Metall und Arbeitgeber kurz vor den angedrohten Streiks geeinigt. Umso höhere Erwartungen richten sie nun an die Politik und den „Stahlgipfel“ beim Bundeskanzler.
Es galt als Coup, als der einstige NATO-Generalsekretär als neuer Chef der Münchner Sicherheitskonferenz präsentiert wurde. Jetzt geht die Bundesregierung aber davon aus, dass er nicht mehr zur Verfügung steht.
Die wirtschaftlichen Folgen der Blockade in den Vereinigten Staaten sind vorerst überschaubar. Doch sowohl die Republikaner um Donald Trump als auch die Demokraten gehen ein hohes Risiko ein.
Die Modernisierungsagenda des Bundes, die gerade für Diskussionen in der Kabinettsklausur der Bundesregierung gesorgt hat, ist ein gewagter Schritt in die richtige Richtung. Aber: Entscheidend is’ auf’m Platz. Um mal kurz Adi Preissler zu zitieren.
Seit dem 1. Oktober 1950 prägt der Bundesgerichtshof nicht nur das Recht, sondern auch den gesellschaftlichen Wandel in Deutschland. Ein Rückblick auf zentrale Urteile und ihre Wirkung.
Die Bundesregierung will den Herbst der Reformen mit einer Modernisierungsagenda einläuten. Schnell lässt sich das nicht umsetzen, warnt der zuständige Minister.
Der neue Gaza-Plan von Trump stößt international auf große Zustimmung. Trump setzt der Hamas eine Frist für eine Reaktion. Die teilt erst mal nur mit, alles sorgfältig prüfen zu wollen. Der Überblick.
In Deutschland gibt es mehrere Möglichkeiten für die Gewinnung von Litihum. Die Bundesregierung zeigt sich dafür offen, deutsche Vorkommen auszubeuten.
Die Regierung nutzt das Sondervermögen, um Haushaltslöcher zu stopfen, anstatt zu investieren, behaupten Opposition und Ökonomen. Diese Kritik sei maßlos überzogen, schreibt Jens Südekum. Er berät den Finanzminister.
Arbeitsagentur-Chefin Nahles bietet an, die Kommunen zu entlasten und ihnen das Wohngeld abzunehmen. Der Städtetag zeigt sich offen – unter einer Bedingung.
Hinter dem unaufhaltsamen Wachstum der Bürokratie verbirgt sich eine stille Krise: Union und SPD entfremden sich von ihrem gesellschaftlichen Umfeld und nähern sich dem Staatsapparat an. Genau in diese Lücke stößt die AfD.
Streitgespräch +++ Wiener Klassik +++ Debatte über CCS-Technologie +++ Hartmut von Hentig +++ Legislaturperiode
Umweltminister Schneider will den Waldumbau und die Wiedervernässung von Mooren in den Fokus nehmen. Senkenleistung wird aber erst 2045 erreicht.
Die Bundesregierung verabschiedet am Mittwoch eine Modernisierungsagenda. Auch die Brüsseler „Gesetzgebungsmaschine“ will Kanzler Merz zum Stoppen bringen.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer begrüßt, dass das Haus der Kulturen der Welt und Jan Böhmermann das für den 7. Oktober geplante Konzert mit dem Rapper Chefket abgesagt haben. Antisemitismus habe „auf Bühnen nichts zu suchen“.
Wenn die Truppe größer wird, müssen die neuen Soldaten auch irgendwo wohnen. Deutschlands größter Vermieter Vonovia hat das Thema auf dem Schirm.
Christian Dürr muss die FDP erneuern. Ein Gespräch über wichtige Anreize – für Arbeitslose, Erben und ihn selbst an der Spitze einer Partei, die nicht mehr im Bundestag sitzt.
Der CDU-Wirtschaftsrat fordert in einem Positionspapier, die Kassen sollen Zahnbehandlungen und Kieferorthopädie nicht mehr zahlen und so Milliarden sparen. Darüber hinaus hagelt es Kritik an der eigenen Unionsregierung.
Die Bundesregierung sollte Palästina anerkennen, fordert der frühere Chef des israelischen Inlandsgeheimdienstes Ami Ajalon. Es gebe keine größere ideologische Niederlage für die Hamas als ein Zusammenleben mit dem jüdischen Volk.
Fast fünf Millionen Menschen bekommen Leistungen aus der Pflegeversicherung. Könnten mehr als 800.000 Betroffene künftig leer ausgehen? Gedankenspiele über mögliche Kürzungen sorgen für Zündstoff.
Ein Blick in die Details des Haushalts zeigt, wofür die Regierung wirklich Geld ausgibt und wo sie es nur verschiebt.
Die frühere SPD-Innenministerin Nancy Faeser übt Kritik am Kurs ihrer Partei. Sie sei zeigt sich erschüttert über den Antisemitismus in Deutschland – und mahnt bei Sanktionen gegen Israel zu Vorsicht.
Die Bundesregierung will nun doch in der EU blockierte russische Devisenreserven für die Ukrainehilfe nutzen. Fachleute finden das gut, sagen aber auch: 140 Milliarden Euro reichen nicht.
Was braucht der deutsche Spitzensport? Johannes Herber spricht über Zehnkämpfer Leo Neugebauer, den Frust über verschleppte Reformen – und warum man Erfolg anders messen sollte als nur in Medaillen.
Der Bundestag hat drei neue Verfassungsrichter gewählt. Aber die Turbulenzen im Juli haben Schwächen des Wahlritus gezeigt. Der Verteilungsschlüssel zwischen den Parteien ist zu ändern – der Berufsrichteranteil in den Senaten muss steigen.
Netanjahu und Lawrow sprechen vor den Vereinten Nationen. In Nordrhein-Westfalen geht es in zahlreichen Städten und Gemeinden in die Stichwahl. Und in Ruanda kämpft Radstar Pogacar um den WM-Titel auf der Straße. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die hohen Schulden lassen die deutsche Wirtschaft vorübergehend wachsen. Die mittel- und langfristigen Aussichten verdüstern sich aber, weil die Bundesregierung fundamentale Hemmnisse nur halbherzig anpackt.
Bis 2040 soll sich der globale Markt für Raumfahrttechnik vervierfachen. Politiker preisen seine Bedeutung – und bremsen ihn zugleich durch ihr Ringen um Zuständigkeiten und Geld aus.
Die Raumfahrt ist einer der wenigen Wirtschaftszweige, die Wachstum versprechen. Höchste Zeit, dass die Bundesregierung diese Chance besser nutzt.