Wie gut ist Deutschlands Polizei auf Terrorangriffe vorbereitet?
In Hannover blieb es zum Glück bei einer Drohung. Doch der Terror wird Deutschland weiter im Atem halten. Die Polizei wird gefordert. Ihre Schlagkraft hat Schwächen.
In Hannover blieb es zum Glück bei einer Drohung. Doch der Terror wird Deutschland weiter im Atem halten. Die Polizei wird gefordert. Ihre Schlagkraft hat Schwächen.
Der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge von Paris, Abdelhamid Abaaoud, war 2014 in Deutschland. Er reiste über den Flughafen Köln/Bonn in die Türkei.
Nach dem Terror in Paris reagiert die Polizei auch in Deutschland mit mehr Präsenz. Momentan gibt es jedoch keine Hinweise auf Anschläge in Hessen. Die Behörden prüfen, ob sich unter den Flüchtlingen Extremisten befinden.
Nach den Anschlägen in Paris bemüht sich die hessische Polizei um Ruhe. Schon seit Jahren gibt es ein Konzept, das auf „den vertrackten islamistischen Terror“ ausgerichtet ist. Die Anspannung ist dennoch spürbar.
Die Abschiebung von Asylsuchenden wird häufig durch das Fehlen von Ausweisdokumenten erschwert. Das stellt die Behörden vor zahlreiche Probleme. Bringen Laissez-passer-Papiere die Lösung?
Auch der größte Zaun kann nicht den Blick auf Versäumnisse der Flüchtlingspolitik verstellen. Am Vorabend des Koalitionsgipfels wird ein Weg sichtbar. Ob er zum Besseren führt?
Die Bundespolizei ist am Mittwochmorgen mit einer Großrazzia gegen mutmaßliche Schleuser vorgegangen. Kopf der Bande soll ein Libanese aus Essen sein.
Im bayerischen Wegscheid schüttelt man den Kopf beim Blick nach Österreich, von wo weiterhin Tausende Flüchtlinge kommen. Jeder hier sehnt sich nach jenem Satz aus Berlin: Mehr geht nicht.
Innenminister de Maizière will mehr abgelehnte afghanische Asylbewerber in ihre Heimat zurückschicken – doch die Regierung in Kabul bremst. Unterdessen kommen unvermindert viele Flüchtlinge an der deutschen Grenze an.
Der Präsident des EU-Parlaments Martin Schulz hat angesichts der Debatte an der österreichisch-slowenischen Grenze vor Grenzschließungen gewarnt. Derweil haben weitere Tausende Flüchtlinge die deutsch-österreichische Grenze bei Passau erreicht. Die Notunterkünfte sind überfüllt.
In der Flüchtlingskrise wird der Ton zwischen Bayern und Österreich immer schärfer. Das Verhalten in Wien sei „unangemessen“, kritisiert man in München. Auch aus Salzburg kommt Kritik: Die Zentralregierung weise Flüchtlinge gezielt in Richtung grüne Grenze.
Bundespolizisten sollen in Griechenland und Slowenien helfen, die Zuwanderung von Flüchtlingen zu kontrollieren. Die Gewerkschaft der Polizei befürchtet, Entsendungen könnten Lücken in Deutschland reißen.
Tausend Teilnehmer beteiligen sich an der Hooligan-Demo in Köln. Nicht weit entfernt versammeln sich mehr als zehntausend Gegendemonstranten. Die Polizei setzt Wasserwerfer ein, um die Lager zu trennen.
Vor ein paar Wochen hieß es, die Zahl der Migranten aus den Westbalkanstaaten ginge wieder zurück. Doch der Schein trügt. Einzig im Fall des Kosovos zeigen sich nachhaltige Erfolge.
Die Notoperation der schwer verletzten Kölner Oberbürgermeisterkandidatin Henriette Reker ist gut verlaufen, sie schwebt nicht mehr in Lebensgefahr. Auch über den Messerstecher und den Ablauf der Attacke gibt es neue Informationen.
Was sich in diesem „Tatort“ nach dem Verklingen der Nationalhymne abspielt, ist krimineller Rassismus der übelsten Sorte. Wie verbreitet ist der? Wir haben mit Pro Asyl und einem Kenner des Falls „Oury Jalloh“ gesprochen.
Innenminister de Maizière hat das Verhalten einiger Flüchtlinge hart kritisiert. Nun stimmt Bayerns Ministerpräsident Seehofer ein: „Sie ziehen in den Zügen die Notbremsen. Sie weigern sich, in Busse einzusteigen.“ Am Vormittag will sein Kabinett „Notmaßnahmen“ beschließen.
Horst Seehofer will die Kanzlerin auf einen anderen Kurs in der Flüchtlingspolitik zwingen. Merkel befindet sich in einer misslichen Lage. Sie sieht das Problem, aber sie hat keine schnelle Antwort parat. Und erst recht will sie sich nicht erpressen lassen.
Dankbarkeit von Flüchtlingen? Eine Inszenierung der Behörden! Helfer? Unverbesserliche Gutmenschen! Die Kritiker der Willkommenskultur stellen dem Land die Diagnose: Helfersyndrom im Erststadium.
Im September haben so viele Flüchtlinge Deutschland erreicht wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Die Situation sei „aus den Fugen geraten“, sagt Bayerns Ministerpräsident Seehofer. Aus Passau und Rosenheim wird von „dramatischen Zuständen“ berichtet.
Die Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze sorgen für großen Frust - bei Flüchtlingen und bei Polizisten. Und deutsche Beamte fragen laut, wo eigentlich die Österreicher sind.
Die Schließung der ungarischen Grenze zwingt Flüchtlinge und Migranten auf alternative Routen. Seit Mittwoch meldet Kroatien steigende Passantenzahlen. Verwirrung herrscht über einen angeblichen „Korridor“ durch Slowenien.
Tag für Tag befragen Bundespolizisten in Frankfurt Flüchtlinge. Ihre Schicksale gehen an den Beamten nicht spurlos vorüber. Und die nächsten Züge sind schon unterwegs.
Punkt Mitternacht hat Ungarn seine Grenze zu Serbien geschlossen. Am Montag waren nochmals 9000 Flüchtlingen über die Grenze gekommen. In Bayern kommen dennoch weiter Tausende Migranten an.
Durch die Grenzkontrollen hat sich der Verkehr am Grenzübergang bei Bad Reichenhall heute kilometerweit gestaut. Doch es wurden nur selektiv Fahrzeuge herausgewunken.
Steigende Flüchtlingszahlen führen auch zu mehr Festnahmen von Schleusern. Eine Hilfsorganisation warnt: „Riesige Internierungslager“ an Europas Grenzen würden nur noch mehr Menschen auf illegale Wege treiben.
Am Hamburger Hauptbahnhof ist der Bahnverkehr wieder teilweise freigegeben worden. Zuvor war der Bahnbetrieb nach Krawallen linksautonomer Demonstranten für mehrere Stunden eingestellt worden.
In gut einer Woche beginnt in München das Oktoberfest. Aber was passiert, wenn spät abends tausende Wiesnbesucher am Hauptbahnhof auf hunderte Flüchtlinge treffen? Innenminister Herrmann sorgt sich.
Ungarns Regierungschef Orban hat Österreich und Deutschland vor den Folgen ihrer Flüchtlingspolitik gewarnt. Der CSU-Vorsitzende Seehofer verlangt von Bundeskanzlerin Merkel eine klare Positionierung in der Flüchtlingsfrage.
Die Ankunft Tausender Flüchtlinge wird in Deutschland erwartet. Aus Österreich fahren die Züge nach München, Frankfurt und Saalfeld. Auch die Bahn bereitet sich an den Zielpunkten auf die ankommenden Flüchtlinge vor.
Mehr als 2000 Flüchtlinge sind zuletzt in Zügen aus Ungarn in Bayern angekommen. Kanzlerin Merkel kritisiert das Vorgehen der Regierung Orbán. EU-Kommissionschef Juncker droht mit Strafverfahren gegen Mitgliedstaaten, die Asylregeln verletzen.
In der Grenzregion zu Ungarn geht Österreich verstärkt gegen kriminelle Schleuser vor. Ein Sprecher der ungarischen Regierung wirft unterdessen Berlin vor, sie habe unter syrischen Flüchtlingen enorme Hoffnungen geweckt.
In Heidenau geriet die sächsische Polizei in den Notstand – und niemand half ihr. Wie es dazu kam, dass eine Polizisten-Altherrenmannschaft antreten musste.
Die Bundespolizei eröffnet laut einem Zeitungsbericht ein ständiges Büro in Tunesien. Damit soll besser Menschenschmuggel bekämpft werden. Heftige Kritik äußert die Linkspartei.
Die Bundespolizei bemerkt verstärkt „Großschleusungen“, dabei werden 30 oder mehr Menschen über die Grenzen nach Deutschland gebracht. Für die Schlepper sind die Flüchtlinge oft nur Ware, die eingepfercht und abgeladen wird. Die Menschenhändler verdienen gut daran.
Neue Statistiken zeigen, dass die Zahl der Taschen- und Gepäckdiebstähle auf Deutschlands Bahnhöfen stark gestiegen ist. Und dieser Trend hält an. Die meisten Täter sind in Banden organisiert.