Mutmaßlicher islamistischer Terrorist in Bonn gefasst
Ein 20 Jahre alter Deutsch-Afghane ist in Bonn unter dem Verdacht festgenommen worden, als „Statthalter“ für die „Islamische Bewegung Usbekistan“ in Deutschland Kämpfer angeworben zu haben.
Ein 20 Jahre alter Deutsch-Afghane ist in Bonn unter dem Verdacht festgenommen worden, als „Statthalter“ für die „Islamische Bewegung Usbekistan“ in Deutschland Kämpfer angeworben zu haben.
Im rheinland-pfälzischen Luftwaffenstützpunkt Ramstein ist ein 60 Jahre alter Deutscher festgenommen worden. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm Spionage vor.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Heilbronner Polizistenmord und der Mitgliedschaft zweier Polizisten im Ku-Klux -Klan? Bundesanwaltschaft und Ermittler bestreiten ihn, einige Politiker sehen noch Aufklärungsbedarf.
Zwei baden-württembergische Polizisten waren Mitglieder einer Ku-Klux-Klan-Sektion mit Sitz in Schwäbisch Hall. Dies haben Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter ergeben.
Mit dem Urteil gegen die RAF-Terroristin Verena Becker geht ein 21 Monate währender Prozess zu Ende. Zu seinem Beginn schien es, als könnte mit dem Verfahren ein ganzes Kapitel bundesrepublikanischer Geschichte aufgearbeitet werden.
Das Oberlandesgericht Stuttgart hat das frühere RAF-Mitglied Verena Becker am Freitag wegen Beihilfe zum Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt. Davon gelten zwei Jahre und sechs Monate schon als verbüßt.
Im Prozess gegen die frühere RAF-Terroristin Verena Becker haben die Verteidiger der Angeklagten angekündigt, ihren Freispruch zu fordern. Sie kritisierten Nebenkläger Michael Buback: Er befinde sich auf einer „Flucht aus der Realität“.
Der ehemaligen RAF-Terroristin Becker ist nach Auffassung der Bundesanwaltschaft nicht belastbar nachzuweisen, dass sie 1977 auf Generalbundesanwalt Buback geschossen hat. Trotzdem hält sie sie weiter für mitschuldig.
Nach der Aufdeckung des NSU-Terrors kamen sechs Personen in Haft. Drei von ihnen sind nun wieder auf freiem Fuß - warum?
Die Bundesanwaltschaft hat zwei weitere mutmaßliche Unterstützer der terroristischen Vereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund“ freigelassen. Die Haftbefehle gegen Carsten S. und Matthias D. seien aufgehoben worden, teilte die Bundesanwaltschaft mit.
Der Bundesgerichtshof hat den Haftbefehl gegen Holger G. aufgehoben, dem vorgeworfen wird, der Terrorzelle NSU eine Waffe beschafft zu haben. Die Übergabe der Pistole hat nach Ansicht der Richter die Vorhaben der späteren Serienmörder in keiner Weise „erleichtert oder gefördert“.
Nach mehr als anderthalb Jahren im Prozess um die Ermordung des Generalbundesanwalts Siegfried Buback will sich die ehemalige RAF-Terroristin Verena Becker erstmals zu den Tatvorwürfen äußern.
In Hessen, Thüringen und Sachsen hat die Polizei mehrere Wohnungen durchsucht. Die Ermittler suchen vor allem nach Spuren der Waffen, mit denen die Mordserie des NSU verübt worden war.
Der Prozess gegen die frühere RAF-Terroristin Verena Becker hat bisher nicht die absolute Wahrheit zutage gefördert, an die Michael Buback glaubt. Sie hat bisher geschwiegen, ob sie am Ende noch aussagen wird, ist unklar.
Im Interview der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung spricht der Generalbundesanwalt Range über die NSU-Morde, das NPD-Verbotsverfahren und mehr Initiativrecht für die Bundesanwaltschaft.
Das Koblenzer Oberlandesgericht sieht es als erwiesen an, dass der in Syrien geborene Hussam S. Al Qaida und weitere Terrorgruppen im Internet unterstützt und für sie geworben hat.
Mehrere Unterstützer der Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) können strafrechtlich nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Grund ist die Verjährung ihrer Taten. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.
Beate Zschäpe bleibt in Untersuchungshaft. Der Bundesgerichtshof hat die Haftbeschwerde des mutmaßlichen Mitgliedes der terroristischen Vereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) verworfen.
Die Bundesanwaltschaft will im Herbst Anklage wegen der Neonazi-Mordserie erheben. Die Ermittler würden nachweisen, dass Beate Zschäpe zu der terroristischen Vereinigung der Zwickauer Zelle gehöre.
Sind rassistische Umtriebe weniger ernst zu nehmen, wenn sie nicht von deutschen Nationalisten ausgehen? Köln kippt eine Studie über Rechtsextremismus im türkischen Milieu.
Die Bundesanwaltschaft hat am Dienstag zwei mutmaßliche Spione aus Syrien und dem Libanon in Berlin verhaften lassen. Sie sollen syrische Oppositionelle in Deutschland ausgeforscht haben. Außenminister Westerwelle bestellte den syrischen Botschafter ein.
Mit Carsten S. ist bereits der fünfte mutmaßliche Helfer der Zwickauer Terrorzelle verhaftet worden. Die Ermittler gewinnen immer mehr Einblick in die Verwicklung der Helfer in die Morde des NSU.
Spezialkräfte der Polizei haben einen 31 Jahren alten Mann festgenommen, der die Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ unterstützt haben soll. Er war in Thüringen zeitweise Funktionär der Jugendorganisation der NPD.
Ermittler der Bundesanwaltschaft haben am Mittwoch Wohnungen und Geschäftslokale von vier mutmaßlichen Unterstützern der Zwickauer Neonazi-Terrorzelle durchsucht. Sie sollen die Terroristen mit Waffen versorgt haben. Mittlerweile stünden elf Beschuldigte unter Verdacht, teilte Generalbundesanwalt Range mit.
Die Bundesanwaltschaft ist überzeugt, dass Beate Zschäpe die Neonazi-Terrororganisation NSU mitbegründet und sich „bis zum Ende an ihr beteiligt“ hat. Zschäpes Anwälte hatten aufgrund mangelnder Beweise ihre Freilassung beantragt.
Der als Flughafen-Attentäter bekannt gewordene junge Frankfurter ausländischer Herkunft soll lebenslänglich hinter Gitter. Dies fordert die Bundesanwaltschaft.
Die Verteidiger der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Zschäpe haben Haftbeschwerde eingelegt. Nach den vorliegenden Akten bestehe kein dringender Tatverdacht wegen Gründung oder Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, teilten sie mit.
Seit mehr als einem Monat schon sitzt Beate Zschäpe in Untersuchungshaft. Doch es gibt Zweifel, ob man auch wird nachweisen können, was man ihr vorwirft.
Begonnen hat die Geschichte um die Steuersünder-CD mit einer Nachlässigkeit. Jetzt hat der Datendieb der Credit Suisse eine Bewährungsstrafe erhalten.
Hunderte Ermittler waren nötig, um den Al-Qaida-Terroristen Halil S. zu überführen. Am Ende verriet ihn eine Telefon-Sim-Karte.
Die Bundesanwaltschaft nimmt Ermittlungen zum versuchten Anschlag auf Deutsche-Bank-Chef Ackermann auf. In Rom explodiert eine weitere Briefbombe - die auch von den italienischen Anarchisten stammt.
Die Bundesanwaltschaft hat einen Terrorverdächtigen festnehmen lassen. Er soll für die sogenannte Düsseldorfer Zelle, die Al Qaida zugerechnet wird, Anschlagspläne verfolgt haben.
Die rechtsextremistische Thüringer Terrorgruppe hatte mutmaßlich zehn weitere Unterstützer. Das sagt der neue Generalbundesanwalt Harald Range im F.A.Z.-Interview. Für eine „Lebensbeichte“ der Beate Zschäpe sei er „offen.“
Im Zusammenhang mit den Verbrechen der Terrorgruppe NSU soll eine Bund-Länder-Kommission Organisationsdefizite, Kooperationsversäumnisse und Ermittlungspannen bei den deutschen Sicherheitsbehörden aufklären.
400 Beamte arbeiten derzeit daran, 2500 Fundstücke aus dem Leben des rechtsextremen Trios Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe auszuwerten. Wer waren ihre Helfer?
Die deutschen Sicherheitsbehörden verdächtigen Iran, Attentate auf amerikanische Militärflugplätze in Deutschland zu planen. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachtes der Agententätigkeit gegen einen Deutschen.