Entscheider statt Verwalter
Nach der Wahl in Bremen trat Jens Böhrnsen trotz Wahlsieg zurück. Sein SPD-Parteikollege Carsten Sieling beerbt ihn – doch wer genau wird da Bürgermeister von Bremen?
Nach der Wahl in Bremen trat Jens Böhrnsen trotz Wahlsieg zurück. Sein SPD-Parteikollege Carsten Sieling beerbt ihn – doch wer genau wird da Bürgermeister von Bremen?
Nachfolger des scheidenden Bremer Bürgermeisters Jens Böhrnsen soll der SPD-Bundestagsabgeordnete Carsten Sieling werden. Der Politiker sieht für die kommende Legislaturperiode vor allem in drei Punkten dringenden Handlungsbedarf.
Laut Werder Trainer Skripnik kommt die „aktuell beste Mannschaft in Deutschland“ aus Mönchengladbach: Genau dieses Team setzt sich auch in Bremen durch, siegt 2:0 und qualifiziert endgültig für die Champions League. Raffael trifft doppelt für die Gladbacher.
Die FDP tatstet mit kleinen Erfolgen voran. Auch beim Parteitag geht für Christian Lindner alles gut. Nur ein Bayer tanzt mit einem Freud’schen Versprecher aus der harmonischen Reihe.
Für seine Rede zum Auftakt des Bundesparteitags erhält FDP-Chef Christian Lindner Rückenwind durch zwei erfolgreiche Frauen. Ohne die Wahlerfolge in Hamburg und Bremen sähe es düster aus für die einstige Regierungspartei.
In Bremen sind die vorläufigen amtlichen Endergebnisse der Bürgerschaftswahl bekanntgegeben worden. Die AfD erwägt eine Anfechtung - weil ihr zum Fraktionsstatus gerade einmal die Stimmen von zehn Wählern fehlen.
Nach ihren Erfolgen in Hamburg und Bremen will sich die FDP auf einem Parteitag neu aufstellen. Vor allem Katja Suding aus Hamburg macht Druck. Der Parteichef lästert über die Kanzlerin.
Noch in der Wahlnacht von Bremen versandte der AfD-Vorsitzende Lucke eine Mail an alle Mitglieder seiner Partei. Sein Ko-Vorsitzender Adam hatte zuvor via Bild-Zeitung das Gerücht über eine Parteineugründung durch Lucke öffentlich gemacht. FAZ.NET dokumentiert die Mail im Wortlaut.
Die FDP feiert in Hamburg und Bremen nach einer langen Durststrecke erste Erfolge mit zwei jungen Spitzenkandidatinnen und einem neuen, lauten Auftritt. Doch funktioniert das auch bei den 2016 anstehenden Wahlen in anderen Bundesländern?
Das schlechte Wahlergebnis in Bremen traf die SPD unerwartet, der Rückzug von Böhrnsen dann wie ein Blitz. Die Sozialdemokraten müssen nun zwei wichtige Entscheidungen treffen.
In der Bundes-FDP herrscht nach der Wahl in Bremen Erleichterung. Ist das tiefe Tal bald durchschritten?
Die Wahl am Sonntag trägt alle Symptome einer Erschöpfung. Böhrnsens Rücktritt ist konsequent. Wie manch anderer Wähler und Gewählte in Bremen ist er am Ende seines Lateins.
Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) zieht die Konsequenzen aus dem schlechten Abschneiden seiner Partei bei der Bürgerschaftswahl: Er will nicht wieder Regierungschef werden. Ob die rot-grüne Koalition fortgeführt wird, ist unklar.
SPD, Grüne und CDU verlieren in Bremen Wähler, die Protestparteien profitieren nur in bescheidenem Maße. Warum ist es so gekommen? Der entschuldigende Hinweis auf die besondere Situation Bremens als Stadtstaat verfängt nur bedingt. Eine Wahlanalyse.
Bei der Umwandlung des Bremer Überseehafens arbeiten Investoren und Denkmalschutz Hand in Hand. Ein neues Viertel entsteht – ohne dass der alte Charme verlorengeht.
Die Landesvorsitzenden von SPD und Grünen haben es am Montagvormittag vermieden, konkrete Aussagen über eine künftige Koalition zu treffen. Man wolle erst das endgültige Ergebnis der Auszählung abwarten, hieß es.
Das Zerwürfnis in der AfD-Führung wird immer tiefer, der Machtkampf eskaliert: Der Co-Vorsitzende Konrad Adam verbreitet das Gerücht, Bernd Lucke wolle eine neue Partei gründen. Stellvertreter Hans-Olaf Henkel fordert Adam zum Rücktritt auf: „Der ist völlig von der Rolle“.
Noch immer unterscheidet sich Bremen politisch fundamental vom Rest der Republik. Denn trotz heftiger Verluste haben die Genossen gemeinsam mit ihrem Koalitionspartner die Bürgerschaftswahl gewonnen. Rot-Grün aber hat ein Verfallsdatum aufgedruckt bekommen.
Das Ergebnis ist ein herber Schlag für die erfolgsverwöhnten Sozialdemokraten an der Weser. Eigene Verluste und ein schwächelnder Koalitionspartner brachten die Regierungsmehrheit in Gefahr.
Am Bremer Wahlabend lässt AfD-Politiker Konrad Adam eine Bombe platzen. Er verbreitet das Gerücht, dass AfD-Chef Bernd Lucke die Partei verlassen und eine neue gründen will. Lucke zeigt sich verärgert - aber ein Dementi sieht anders aus.
Die SPD bleibt in Bremen die mit Abstand stärkste Kraft. Doch konnte auch ihr Spitzenkandidat nicht über die Misere der Stadt hinwegtäuschen. Bei der Opposition herrscht Erleichterung – auch wenn das offizielle Endergebnis aufgrund eines Stromausfalls noch nicht feststeht.
In Berlin reden die Regierungsparteien SPD und CDU das mäßige Abschneiden in Bremen klein. Gehoben ist hingegen die Stimmung bei den Vorsitzenden von FDP und Linkspartei. Die AfD-Spitze hingegen hüllt sich angesichts der Zitterpartie in Schweigen.
Vor fünf Jahren stiegen die Grünen in Bremen dank des Atom-Unfalls in Japan zur zweitstärksten Kraft in der Hansestadt auf. Nun ist die Regierungspartei wieder auf zweistelliges Normalmaß gestutzt - aber der Bundesvorsitzende Özdemir freut sich trotzdem.
In Bremen kann Bürgermeister Jens Böhrnsen wohl weiterregieren. Seine SPD bleibt trotz herber Verluste stärkste Kraft. Die Mehrheit für Rot-Grün aber ist hauchdünn. Die FDP feiert ihr Comeback an der Weser. Auf das Endergebnis werden die Bremer jedoch warten müssen. Ein Stromausfall legte die Rechner lahm.
Burschikos und schlagfertig, bekannt und medienerfahren: Die FDP-Kandidatin Lencke Steiner hat viel mitgebracht, um einen Erfolg in der Bürgerschaftswahl möglich zu machen.
Auch wenn die SPD mit ihrem Bürgermeister Jens Böhrnsen Stimmenverluste hinnehmen muss - mehr noch als die CSU in Bayern ist die Sozialdemokratie in der Hansestadt seit Jahrzehnten die prägende Kraft. Doch eine Bestätigung ihrer Erfolgsgeschichte ist das Wahlergebnis nicht.
Bremen wählt eine neue Bürgerschaft. Das Wahlrecht des Stadtstaates weist einige Besonderheiten auf, beispielsweise sind die Bürger schon mit 16 Jahren wahlberechtigt. Dennoch sinkt die Wahlbeteiligung stetig.
Bremen wählt eine neue Bürgerschaft. Bundesweit kann das Ansehen des „deutschen Griechenlands“ kaum mehr sinken. Doch ändern will daran anscheinend niemand etwas.
Es ist schon Mai – und Hannover 96 wartet weiter auf den ersten Sieg des Jahres. Auch gegen Bremen gibt das Team von Trainer Frontzeck alles und kassiert trotzdem noch den späten Ausgleich. Die Lage bleibt prekär.
„Im bremischen Interesse“ – niemand kann diese Worte so souverän aussprechen wie Jens Böhrnsen. Der Sozialdemokrat steht vor der Wiederwahl. Den Wahlkampf führt er wie Angela Merkel.
Am Sonntag wird in Bremen die neue Bürgerschaft gewählt. Die Kandidaten und Parteien kämpfen bis zuletzt um jede Stimme – im besten Fall mit Witz und Selbstironie. Dass dies nicht immer gut gelingt, zeigt diese Auswahl der skurrilsten Wahlplakate.
Die FDP kommt in die Bremer Bürgerschaft, die AfD auch. Unsere Korrespondenten analysieren die Wahlergebnisse vom Sonntag.
Bremens Geradenoch-Wahlsieger Jens Böhrnsen stellt sich nicht mehr zur Wahl. Jasper von Altenbockum seziert den politischen Burnout.
Asamoah macht Schluss ++ ManUnited kauft ein ++ Bremen entschuldigt sich bei Köln und bekommt Rechnung ++ Brych pfeift Finale ++ Top-Quote bei Bayern-Spiel ++ Fußball kompakt am Donnerstag.
Grelle Turnschuhe, lässiger Kapuzenpulli: Elisabeth Motschmann will die politische Veränderung, die sie anstrebt, auch verkörpern. Der Wandel wird vor allem an ihrer eigenen Biografie deutlich.
Nach seinem gegen Bremen erlittenen Kreuzbandriss wartet Eintracht-Spieler Sonny Kittel weiter auf seine Operation. Die Schwellung im linken Knie muss zunächst behandelt werden. Sportdirektor Bruno Hübner warnt das Team unterdessen vor dem drohenden Schlendrian.